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Produkt im Fokus

Die Würze meines Lebens. Gemahlener Zimt

Von Fee-Jasmin Rompza | Zum Produkt

Manche würden sagen, Zimt sei ein Gewürz. Vermutlich sogar die meisten Menschen. Ich hingegen sage: Zimt ist eine Weltanschauung. Und ich bin geneigt, jede*n zu bekehren, zu missionieren und auf die zimtbraune Seite der Macht zu ziehen, koste es, was es wolle. Spoiler: So teuer ist das gar nicht.

Musst du wirklich zu allem deinen Zimt dazugeben? Ja, muss ich!
Okay, lassen wir die Kirche im Dorf und den Zimt in der Küche. Spreche ich nämlich von meiner Zimt-Obsession, meine ich ausschließlich seine kulinarische Verwendung. Zimt geht einfach immer in meiner Welt, und zwar nicht nur zu Weihnachten. Ich schaufele ihn löffelweise (natürlich) in meinen Milchreis, in Pfannkuchen, in Waffeln und Kuchen, eigentlich in jegliches Gebäck. In Nachtische selbstredend, in meinen Joghurt zum Frühstück und in mein selbst gemachtes Müsli. Aber da hört es nicht auf. Zimt kommt in meine Bolognese und auch in andere Fleischgerichte, in Marmeladen, in Chutneys, in Saucen, in Heißgetränke und sogar in Kaltgetränke. Außerdem in Currys, in Suppen, an mein Couscous, meinen Kürbis, meine Möhren und an mein Obst. Vermutlich wäre es einfacher aufzuzählen, welche meiner Gerichte und Zubereitungen ohne Zimt auskommen. Rechnet man das Salz im Kochwasser raus, ist Zimt mit Abstand das am häufigsten und verschwenderischsten eingesetzte Gewürz in meiner Küche. Mein Motto ist von jeher: Viel hilft viel.

Bitte draußen bleiben. Von Zimt, Cumarin und Grenzwerten
Nun bin ich seit sieben Jahren Mutter und als solche angehalten, nicht nur mich, sondern auch meine Kinder angemessen zu verköstigen. Und angemessen bedeutet eben nicht nur nährstoffreich, sondern auch schadstoffarm. Man stelle sich also vor, wie ich mich bereit machte, das Beikostthema zu rocken. Wer mich kennt, weiß: Ich mache Dinge immer 200%ig. Ich werde Expertin, ich inhaliere das Weltwissen zu meinem derzeitigen Forschungsobjekt und will alles richtig machen. Und so kam ich nicht umhin, im Rahmen meiner Recherchen auch über die Dosierempfehlungen für Zimt zu stolpern. Und das, was ich las, ließ mich innerlich hyperventilierend zurück: Zimt sei für Babys und kleine Kinder zwar in Ordnung, aber nur in (sehr) kleinen Mengen. Stichwort Cumarin.

Ich gebe zu: Ich hatte bereits davon gehört. Als anno 2006 ein Raunen, ach, was sage ich, eine Schockwelle durch die vorweihnachtliche Backwelt ging, weil das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor potenziellen Leberschäden durch (gar nicht mal so) exzessiven Zimtgenuss warnte und Höchstverzehrmengen auf gefühlt sehr geringe Mengen an Zimtschnecken und Konsorten proklamierte, erschütterte das auch meine Welt. Allerdings nur kurzfristig. Denn wenn es „nur“ um mich geht, verdränge ich so etwas gern schnell wieder. Aber jetzt ging es um meine Kinder. Und das war definitiv etwas anderes.

Aber von vorn: Was ist eigentlich das Problem mit Cumarin? Nun, Cumarin ist erst einmal ein natürlich vorkommender, sekundärer Pflanzenstoff, der sich dadurch auszeichnet, dass er gut riecht. Wenig verwerflich so weit. Wie bei so vielem gilt aber auch bei Cumarin: Die Dosis macht das Gift. Und nimmt man Cumarin in hohen Dosen zu sich, ist es potenziell eben schädlich. Nicht so toll. Wir sprechen da von Symptomen wie Schwindel, Übelkeit, Diarrhö und Erbrechen. Und wenn es richtig dicke kommt, kann es – was aber vor allem für Menschen mit Vorerkrankungen und nur in wenigen Fällen gilt – zu den genannten Leberfunktionsstörungen kommen. Auf all das kann man gut verzichten. Auf Zimt hingegen weniger. Ich zumindest. Was also tun?

Auftritt: Ceylon-Zimt! Die Rettung naht
Ich mache es kurz, zumindest in diesem Punkt: Mein Leben mit Zimt fand an dieser Stelle KEIN jähes Ende. Mein zimtbrauner Ritter hieß Ceylon mit Vornamen (Kampfname auch: Echter Zimt), kam mit wehenden grünen Fahnen angeritten, versprach und hielt, was alle anderen seiner Kollegen (vom Cassia-Zimt über den indonesischen bis zum vietnamesischen Zimt) nicht zu leisten imstande waren: Sein Geschmack sei nicht nur äußerst feinaromatisch, sein Cumaringehalt sei im Vergleich zudem verschwindend gering und er damit völlig unbedenklich für Groß und Klein. Halleluja.

Was der Gute mir allerdings verschwiegen hatte? Seine Mitstreiter waren einfach überall. Sie punkteten zwar nicht durch Cumarin-Minus, aber dafür mit Verfügbarkeits-Plus. In einem Standard-Supermarkt reinen Ceylon-Zimt zu bekommen, ist weniger erfolgsversprechend als die Suche der sprichwörtlichen Nadel … Sie wissen schon. Das, was gemeinhin als Zimt verkauft wird, ist in aller Regel der günstigere und cumarinschleudernde Cassia-Zimt. Na super.

Besser geht es nicht? Doch, mit ersten Qualitäten
Was ein Glück, dass mein Arbeitgeber auch ein echt dufter Gewürzdealer ist. Das wussten Sie noch nicht? Dann wird es aber Zeit. Denn in Sachen Gewürz wird bei Manufactum geklotzt, nicht gekleckert. In 100-g-Braungläsern (die sich im Übrigen auch wunderbar weiterverwenden oder dank unserer praktischen Nachfüllbeutel auffüllen lassen) kommen sie daher. Was allein schon in Bezug auf die schiere Menge beachtlich ist. Der wahre Clou ist aber der Aufwand, den unsere Gewürzbauern beim Anbau und bei der Verarbeitung betreiben, und die Sorgfalt, mit der unser Lieferant den „guten Stoff“ prüft, aufbereitet und lagert. So auch beim Ceylon-Zimt. Etwas gröber gemahlen als üblich, hält er stoisch an seinem ohnehin schon vollmundigen Aroma fest – und zwar bis er in Ihrer Küche landet. Mmh, wie das duftet. Kein Wunder, dass unsere Manufactum Brot & Butter-Filialen das Zeug gleich säckeweise in ihre Backwaren und damit unters Volk bringen. In 25-Kilo-Gebinden wird der Zimt dort angeliefert und ist vermutlich ähnlich schnell wieder weg wie die Zimtschnecken und Franzbrötchen in den Auslagen.

Zimt oder nicht Zimt? Das ist hier keine Frage!
Meine Kinder sind zwar heute keine Babys mehr, aber in Sachen Cumarin gehen wir weiterhin auf Nummer sicher, trotz mittlerweile wieder etwas entspannterer Dosierempfehlungen. Denn, ich sag mal so, unsere Vorstellungen in Sachen Ernährung gehen zwar des Öfteren auseinander, aber bei Zimt, da sind wir uns einig. Milchreis mit viiiiel Zimt ist DAS Grundnahrungsmittel in unserem Haushalt. Wenig verwunderlich, haben wir daher immer ein, zwei oder auch drei Gläser des Manufactum Ceylon-Zimts im Vorrat. Hält sich ja ewig. Wobei – als ob wir das erleben würden …

Am Ende bleibt die Erkenntnis: Eine Weltanschauung ist nur so gut wie ihre Argumente. Und mit diesem Zimt sind meine einfach unschlagbar geworden.

Produkt im Fokus

Erste Qualität: echter Ceylon-Zimt · Ungemein intensiv und aromatisch · Vielseitig: würzt Süßes und Herzhaftes

8,90 €Grundpreis: 89,00 €/kg