Produkt im Fokus
Liebe auf den zweiten Blick. Etui Mesh Bag
🕑 4:48 Min. | Von Franziska Baumgärtner | Zum Produkt
Gehören Sie auch zu den Menschen, die gern ein, zwei wichtige Utensilien mit sich herumtragen? Und haben auch Sie noch immer nicht die optimale Transportaufbewahrung für diese unverzichtbaren Helferlein gefunden? Wie das Handy-Ladegerät mitsamt Kabel, das sich so gern in den Tiefen der Handtasche verliert … Wie Pflaster, Schutzmaske, Allergietabletten und die vielen kleinen Dinge, von denen wir nicht wissen, ob und wann wir sie nicht vielleicht doch einmal spontan benötigen. Gerade für Hygieneartikel fand ich es allerdings schon immer ebenso stillos wie unangemessen, einen schnöden (wenn auch praktischen) Gefrierbeutel dabeizuhaben. Noch mehr Müll? Danke, aber nein danke!
Nun gehört es ja zu den Highlights meines Arbeitslebens, das Homeoffice auch einmal Homeoffice sein zu lassen und nach Waltrop ins Büro zu fahren; die Kolleg*innen aus dem Team live zu sehen und sich nicht immer nur am Bildschirm zu versammeln. Und in der Mittagspause gern auch mal gemeinsam eine kleine Shoppingtour unternehmen! Rasch das Waltroper Manufactum Warenhaus oder den benachbarten Manufactum Sonderverkauf durchstöbern, schließlich sind wir Mitarbeitende doch uns selbst die besten Kund*innen.
Ordnung ist das halbe Vergnügen
Lange Rede, kurzer Sinn, bei einer dieser Gelegenheiten sprangen mir im Warenhaus zufällig die Mesh Bags des Wuppertaler Unternehmens FolderSys ins Auge. Nach Format und Farbe ihres Reißverschlusses sortiert, hingen sie dort fein säuberlich aufgereiht außen am Regal und harrten der Dinge, die da kamen. Und wie ich noch daran vorbeihuschte, machte es klick und ich dachte: „Oh! Hm?! Mal gucken, das könnte doch was Passendes sein …“ Also auf dem Absatz kehrt und stracks zurück. Näher hingeschaut, gefühlt, getestet: „Och, der Reißverschluss macht aber einen soliden Eindruck. Und das Material fühlt sich gut an, angenehm glatt, das muss ja reißfest sein, knittert bestimmt auch nicht so.“ – „Jo, nehm’ ich!“ – „Sind doch auch recht günstig, die Teile, da kann ich ja eigentlich nichts falsch machen.“ (Diese Selbstgespräche beim Einkaufen kennen Sie.)
So gelangte ich also in den Besitz meiner ersten Mesh Bag, die im Format A6 mit dem neonorangefarbenen Reißverschluss, und sie entwickelte sich fortan zu meiner treuesten Begleiterin. Heute verwende ich sie weiterhin als kleinen Organizer in meiner Tote Bag und verwahre darin Handcreme, Lippenpflege, eine kleine Tube Sonnencreme, Taschentücher und so weiter. Sämtliche Kleinigkeiten eben, die sonst lose in der Handtasche umherfliegen und nach denen ich ständig krame. Ein Griff, und schon muss ich nicht erst suchen, sondern habe stets zur Hand, was ich brauche. So einfach kann aufgeräumt sein.
Ein Leben ohne Mesh Bags ist möglich, aber sinnlos. Glauben Sie mir! Denn ich habe mein Repertoire längst um einige dieser alltagspraktischen Ordnungshelfer erweitert. Wie gut, dass es die leicht transparenten Hüllen in so vielen verschiedenen Größen gibt! Eine (die mit dem roten Reißverschluss im Format B6) wartet seit geraumer Zeit an Arbeitstagen auf mich, um mir in meiner fürs Büro genutzten Lefa-Tasche – Sie wissen, welche ich meine: unsere Einkaufstasche mit Manufactum Logo, die Ihnen im Warenhaus als Einkaufskorb dient – Stifte, Notizzettel und die gelegentliche Büroklammer vorzuhalten. Eine Mesh Bag im nächstgrößeren Format (die mit dem gelben Reißverschluss) habe ich mir vor zwei Jahren gekauft, um darin Reiseunterlagen und Belege griffbereit im Handgepäck mitzuführen. In der Zwischenzeit hat sie ihren Bestimmungszweck gewechselt und ist für Taschenkalender, Notizbuch und Stifte in der Handtasche vorgesehen – so muss ich noch weniger wühlen. Apropos Handgepäck: Flugreisetauglich sind die Mesh Bags selbstverständlich auch, und selbst wenn sie offiziell nicht die leidigen Ein-Liter-Schiebeverschlussbeutel ersetzen dürfen, die auf dem Band landen – eine gute Figur machen die Reißverschlusstaschen bei der Sicherheitskontrolle allemal.
Eines wäre also bewiesen: die unermüdliche Ausdauer des netzgewebeverstärkten, PVC- und Weichmacher-freien Kunststoffs (EVA), aus dem die Mesh Bags gemacht sind. Hatte ich erwähnt, dass die Taschen selbstverständlich desinfizier- und waschbar sind? Laut Hersteller treten diese Hüllen den Beweis an, dass Plastik ursprünglich nicht als Wegwerfprodukt gedacht war. Dass sie dem Recycling zugeführt werden können, versteht sich von selbst.
Und die nächste Mesh Bag, die ich mir zulege, wird groß genug sein müssen für Schwimmzeug und Badeschuhe oder die nach dem Training verschwitzten Sportklamotten. Und wo finden eigentlich im Urlaub Ersatzakkus für die Kamera und Speicherkarten ihren Platz? Die Snacks für unterwegs?! Dass ich darauf nicht schon viel eher gekommen bin …


















