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Gemüse ernten

Im Juli erreicht die Erntezeit im Garten ihren Höhepunkt. Zahlreiche Gemüse sind nun erntereif und müssen gepflückt oder geschnitten und anschließend verarbeitet werden.

Anleitung

  • Das Kraut der abgeernteten Bohnen und Erbsen nicht ausreißen, sondern knapp über dem Boden abschneiden. Auf diese Weise bleiben die Wurzeln im Boden – mitsamt der daran befindlichen Knöllchenbakterien und dem darin gesammelten Stickstoff. Er kommt der Nachkultur als zusätzliche Nährstoffquelle zugute, und die Wurzeln selbst bereichern den Boden mit Humus.
  • Gurken alle zwei bis drei Tage ernten und nicht zu groß werden lassen. Bleiben die Früchte zu lang an der Pflanze, kann das dazu führen, daß ein Teil der Folgefrüchte schon im Frühstadium abgestoßen wird. Um die Ranken nicht zu beschädigen, Gurken immer mit einem Messer ernten. Für eine Ernte bis in den September, die Pflanze fortlaufend gut mit Wasser und Nährstoffen versorgen.
  • Frühkartoffeln erst ernten, wenn die Knollen gut ausgereift sind – erkennbar ist das am Vergilben des Krauts. Die Kartoffeln sind dann wesentlich schmackhafter und bringen gerade in den letzten Tagen noch einen erheblichen Ertragszuwachs.
  • Erbsen ernten, wenn die Körner voll ausgebildet, aber noch frisch und saftig sind. Diesen Zeitpunkt nicht verpassen; bei sehr warmer Witterung verlieren die Körner schnell an Qualität und werden schon nach zwei bis drei Tagen überständig.
  • Erbsen ernten, wenn die Körner voll ausgebildet, aber noch frisch und saftig sind. Diesen Zeitpunkt nicht verpassen; bei sehr warmer Witterung verlieren die Körner schnell an Qualität und werden schon nach zwei bis drei Tagen überständig.
  • Knollenfenchel rechtzeitig ernten: wenn die Knollen etwa faustgroß sind. Danach nehmen Geschmack und Qualität ab. Die Pflanze komplett aus dem Boden ziehen, die Wurzel entfernen und die Blätter zwei bis drei Zentimeter über der Knolle abschneiden (als Mulch auf dem Beet liegenlassen). Knollenfenchel hält sich bis zu vier Wochen im Kühlfach oder kann – kurz blanchiert – eingefroren werden.
  • Bohnen bringen mehr Ertrag, wenn sie mehrmals, regelmäßig und frühzeitig gepflückt werden. Sie sind reif, wenn sie beim Biegen glatt durchbrechen. Stangenbohnen lassen sich nur kurz lagern, daher erst am Tag der Zubereitung ernten. Nie roh verzehren, da Hülsen und Samen das giftige Phasin enthalten, das beim Kochen oder Blanchieren zerfällt.
  • Von Schnitt- oder Pflücksalat immer nur einzelne Blätter (die größten) ernten; die Pflanze selbst bleibt stehen und treibt von unten neue Blätter nach. Gleiches gilt für Mangold. Die Blätter von Hand pflücken oder mit einem Messer abschneiden.
  • Brokkoli ernten, wenn die Einzelknospen der Blume bereits gut ausgebildet, aber noch fest geschlossen sind. Diesen Zeitpunkt nicht verpassen; vor allem bei sehr warmer Witterung lockert die Blume schnell auf und verliert damit an Qualität. Etwa 15 Zentimeter unter der Blume schneiden, da auch der Stengel verwendet werden kann. Beachten: Wenn die Mittelblume geerntet ist, treibt die Pflanze aus den Blattachseln wieder Nebensprosse mit kleineren Blumen; die Erntezeit kann sich so – bei regelmäßigem Wässern und Düngen – bis Ende August erstrecken.
  • Tomaten regelmäßig durchpflücken (und dabei gleichzeitig entgeizen). Überreife Früchte neigen zum Platzen oder können mehlig werden. Der beste Pflückzeitpunkt ist zwei bis drei Tage nachdem sich die Haut – je nach Sorte – leuchtend rot, orange oder gelb gefärbt hat. Ernteüberschüsse am besten bei Zimmertemperatur lagern; im Kühlschrank bleiben die Früchte zwar länger schnittfest, verlieren aber schnell an Geschmack.

Erbsen bei warmer Witterung rechtzeitig pflücken

Pflückreife Stangenbohnen

Möhren mit der Gabel aus dem Boden heben

Es wird benötigt:

Werkzeug: Grabegabel, Küchen- oder Gärtnermesser, Bypass-Schere mit längeren Blättern oder Sichel.
Zubehör: Erntebehältnisse (Körbe, Schalen, Schüsseln).


Die Samengärtnerei. Eine fast vergessene Kunst

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Tomatenpflanzen. Für den Garten und für den Balkon

Die aus den peruanischen Anden stammende Tomate wurde 1498 von Kolumbus nach Europa gebracht, aber erst Mitte des 18. Jahrhunderts für den Verzehr angebaut – zuvor galt sie als ungenießbare Zierpflanze. Seitdem erfreut sie sich jedoch größter Beliebtheit, was sich in zahllosen, im Laufe der Zeit gezüchteten Sorten widerspiegelt. Diese Vielfalt ist jedoch bedroht, da fast nur noch in Form und Geschmack vereinheitlichte Sorten angebaut werden. Wer eine größere Vielfalt kennenlernen will, muß die bewährten Sorten also selbst anbauen. Wir bieten Ihnen solche schmackhaften Sorten an, nicht als Saatgut, sondern als sicher verpackte Jungpflanzen. Tomatenpflanzen

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