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Hochwertige Stofftiere. Handgemacht für eine lebenslange Freundschaft

Stofftiere, die es in das Sortiment von Manufactum schaffen, sind mit viel Liebe zum Detail von Hand gefertigt, robust und versprechen eine lange Lebensdauer. Ein solches Kuscheltier übersteht spielend eine ganze Kindheit... Weiterlesen

RATGEBER

Stofftiere. Handgemacht für eine lebenslange Freundschaft

Stofftiere, die es in das Sortiment von Manufactum schaffen, sind mit viel Liebe zum Detail von Hand gefertigt, robust und versprechen eine lange Lebensdauer. Ein solches Kuscheltier übersteht spielend eine ganze Kindheit – auch wenn es noch so stark beansprucht wird. Alle Hersteller produzieren in Deutschland und legen Wert auf schadstofffreie und hochwertige Materialien. In der Regel sind diese rein natürlichen Ursprungs und zusätzlich sicherheitsgeprüft. So kommt für das gewebte Plüschfell unserer Senger Kuscheltiere etwa ausnahmslos zertifizierte kbA-Baumwolle zum Einsatz. Die GOTS-zertifizierten Teenytini Stofftiere werden ebenfalls aus organischen Garnen (kbA / kbT) in Deutschland hergestellt. Und die lebensnahen Kösener Plüschtiere gehören nicht nur handwerklich, sondern auch gestalterisch zum Besten, was sich finden lässt. Wir möchten, dass Ihr Liebling seinen neuen besten Freund ganz gefahrlos herzen und drücken kann. Und zwar so lange, wie es ihm gefällt.
Jedem Entwurf gehen ausführliche anatomische Beobachtungen und Bewegungsstudien in der Natur und im Zoo voraus. Dem folgen Skizzen und erste Modelle in Ton: Nur auf diese Art und Weise entstehen solch naturnahe (eben nicht auf „süß“ getrimmte) Plüschtiere wie die aus Bad Kösen.
Rein historisch betrachtet sind Stofftiere ein recht neues Phänomen. Während Puppen oder Holzspielzeug den menschlichen Nachwuchs schon seit Jahrtausenden begleiten, hat sich das Stofftier, so wie wir es kennen, erst in den letzten 200 Jahren durchgesetzt – dafür aber exzessiv und generationenübergreifend: Plüschtiere bevölkern längst mehr als nur Kinderzimmer – sie trösten Opfer bei Feuerwehr- und Polizeieinsätzen, begleiten gestandene Männer auf Geschäftsreisen, therapieren Demenzpatienten und lindern Flugangst. Selbst in Museen findet man sie immer häufiger als Bestandteile von Skulpturen und Installationen der zeitgenössischen Kunstszene.

Die populärste Form des Stofftiers ist und bleibt der Teddybär, der seinen Namen der Legende nach vom amerikanischen Präsidenten Theodore „Teddy“ Roosevelt haben soll. Dabei beginnt das Zeitalter der Plüschfellkameraden eigentlich mit einem ganz anderen Tier – es ist ein kleiner Elefant, dessen Schnittmuster die deutsche Schneiderin Apollonia Margarete Steiff im Jahr 1879 in einer Modezeitschrift entdeckt. Ursprünglich will sie ihn anderen Näherinnen als Nadelkissen verkaufen, doch „Elefäntle“ zieht schnell eine ganz andere Kundschaft in seinen Bann: Kinder. Und die wollen bald mehr als nur eine einzige Tierart zum Kuscheln haben. Der Rest ist Geschichte. Frau Steiff aus Giengen an der Brenz kann mit ihrer Nähkunst nicht nur den Grundstein für ein Weltunternehmen legen, sondern auch die Basis für eine weltweit andauernde Begeisterung für kuschelige Tierbegleiter. Ihrem Leitspruch „Für Kinder ist nur das Beste gut genug“ schließen auch wir uns gerne an.

Robuste Plüschtiere. Ein wesentliches Stück kindlichen Alltags.

Plüschtiere vermehren sich gerne unkontrolliert und breiten sich im Kinderzimmer aus. Doch es gibt erhebliche Unterschiede im kindlichen Umgang mit ihnen. Während manche Sprösslinge unter dem gesamten versammelten Tierreich im Kinderbett kaum wiederzufinden sind, gibt es andere, die ihre ganze Liebe auf ein einziges ausgewähltes Stück kuscheligen Fells konzentrieren und den Rest des Angebots mit Missachtung strafen. Ein Verhaltensunterschied, der unter Eltern viel diskutiert wird und Internetforen zum Bersten bringt.

Viele Mütter und Väter machen sich Sorgen darüber, ob ein besonders starker Hang zum Kuscheltier bei Kindern emotionale Mangelzustände offenlegt. Oder ob – im Gegenteil – Kinder ohne exzessive Bindung an ein auserwähltes Plüschspielzeug später zu bindungsgestörten Erwachsenen reifen. Laut der Professorin Mechthild Seithe, die 2008 das Forschungsprojekt „Kuscheltier“ ins Leben rief, sind beiden Extreme allerdings wenig wahrscheinlich. Die Eltern dieser Welt können also beruhigt aufatmen.

Trotzdem ist ein Stofftier laut der Forscherin kein x-beliebiges Spielzeug – es hat eine „Seele“, wie man so schön sagt, selbst wenn es über die Jahre noch so dreckig und hässlich wird. Für seinen kleinen Besitzer gilt es oft als lebendige Kreatur, die mit einem ganz individuellen Charakter ausgestattet ist. Die kindliche Phantasie erhebt das Plüschtier zum Freund, Mitstreiter, Beschützer und Geheimnisträger. Ein Stofftier weiß meist mehr von einem Kind, als die Eltern es vielleicht vermuten würden, höchstwahrscheinlich sogar mehr als sie selbst. Mit ihm wird gelacht, diskutiert oder geschimpft – je nach Anlass und je nachdem, welche Rolle ihm gerade zugewiesen ist. Das Kuscheltier ist die erste Beziehung, die ein Kind aus eigenem Willen eingeht, intensiviert oder manchmal auch beendet. Das Stofftier gilt als sogenanntes „Übergangsobjekt“ – ein Ding, das beispielsweise dabei hilft, erste Trennungen von Bezugspersonen zu verkraften. Zum Beispiel, wenn es darum geht, alleine einschlafen zu können. Und als Symbolträger kann es ein Kind mit seinen ganz eigenen, tierartspezifischen Eigenschaften unterstützen: Der mutige Löwe teilt seinen Mut dann mit seinem Besitzer; der schlaue Fuchs verhilft zur nächsten cleveren Idee.

Bei solch vielschichtigen Bedeutungsebenen wird klar, warum ein Stofftier oft nicht einfach losgelassen werden kann – sitzt der erste Teddy doch sogar bei manchen Erwachsenen noch auf der Bettkante. Jeder, der schon mal versucht hat, die verschlissenen, manchmal schon stinkenden Gefährten des eigenen Nachwuchses ohne Heimlichkeiten zu entsorgen – und sei es nur zum Zweck der Reinigung – weiß, was passiert: Der Familiensegen wird ordentlich aus den Angeln gehoben. Wutanfälle mit Trommelfell gefährdenden Schreiattacken sind keine Seltenheit. Umsichtige Eltern versuchen derartige Ausbrüche bereits im Vorfeld zu verhindern. Zum Beispiel, indem sie heimlich eine zweite Version des geliebten Begleiters besorgen. Andere bevorzugen ein Ende mit Schrecken und geben sich dann betont ahnungslos, wenn das Plüschtier von einem auf den anderen Tag plötzlich verschwunden ist. Es stimmt zwar, dass die zweite Variante ein wenig Hinterhältigkeit verlangt, aber trösten Sie sich: Spätestens wenn Ihr Nachwuchs mit eigenen Kindern gesegnet ist, wird er Ihnen diesen Schritt wahrscheinlich verzeihen.

Kuscheltier verzweifelt gesucht. Erste Hilfe für den Notfall.

Meist passiert es ganz ohne elterliches Zutun – auf Ausflügen, Einkaufstouren oder im Urlaub. „Teddy“, „Plinzi“ oder „Mister Mäh“ machen sich in einem unbeobachteten Moment selbstständig und aus dem Staub. Wird der Verlust entdeckt, ist das Entsetzen des kindlichen Besitzers oft atemberaubend intensiv und auch für die begleitenden Erziehungsberechtigten nicht leicht zu verkraften – machen sich viele von ihnen doch zusätzlich den Vorwurf, den treuen Begleiter ihres Kindes nicht ordnungsgemäß gesichert zu haben. In einer solchen Situation ist schnelles und beherztes Handeln gefragt, denn das Verlustgefühl des Kindes und seine Trauer sind sehr real. Vielleicht hilft Ihnen einer der folgenden Tipps:

  • Leisten Sie Beistand. Liebevolles Verständnis ist unabdingbar. Versuche, den Verlust herunterzuspielen, sind genauso fehl am Platz wie Schuldzuweisungen. Teilen Sie lieber die Gefühle Ihres Kindes und versprechen Sie ihm, bei der Suche zu helfen.
  • Suchen Sie den Weg ab. Überlegen Sie gut, wo Sie überall gewesen sind, und gehen Sie, wenn möglich, eine zweite Runde. Eine gründliche Suche hat schon so manches Stofftier wieder in die Arme seines Besitzers zurückgebracht.
  • Fragen Sie. Rufen Sie in Gaststätten, Hotels oder Flughäfen an und fragen Sie nach, ob der verlorene Begleiter gefunden wurde. Geben Sie Verlustmeldungen auf. Auch eine Suchanzeige mit Foto und Kontaktdaten an Bäumen oder Laternenpfählen kann helfen.
  • Nutzen Sie das Internet. Im World Wide Web haben sich spezielle Portale etabliert, die auf verlorene Kuscheltiere spezialisiert sind. Auch lokale Gruppen in den sozialen Netzwerken können hilfreich sein.
  • Finden Sie neue Rituale. Bleibt das Stofftier verschwunden, müssen Situationen, in denen es bisher eine große Rolle im Leben des Kindes einnahm, neu gestaltet werden – zum Beispiel indem Sie jetzt beim Schlafengehen eine längere Geschichte vorlesen.
  • Sprechen Sie über einen Ersatz. Die Anschaffung eines neuen Stofftiers sollten Sie vorher mit Ihrem Kind besprechen, besonders wenn es sich um einen Doppelgänger des verlorenen Freundes handelt. Denn nicht immer ist das Kind schon bereit dazu, einen neuen Begleiter in sein Herz zu schließen und diese Lösung zu akzeptieren.
  • Seien Sie kreativ. Eine kleine Geschichte kann dabei helfen, ein neues Plüschtier zu etablieren. Vielleicht hat das verlorene Kuscheltier seinen Nachfolger ja absichtlich vorbeigeschickt. Oder es schickt Postkarten von seinen Reisen und erzählt dem Kind von den Abenteuern, die es gerade erlebt. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Alles, was hilft, den Verlust besser zu verkraften, ist erlaubt.

Stofftierhygiene leicht gemacht. Auch beste Freunde brauchen Pflege.

Ein gut bespieltes Stofftier geht mit seinem Besitzer durch dick und dünn – und landet dabei nicht selten in Pfützen, Essensresten oder Sandkästen. Manchmal muss es also einfach sein und der plüschige Kamerad braucht eine Generalüberholung in Sachen Hygiene. Doch einfach in Waschmaschine und Trockner verfrachtet, erleidet selbst der robusteste Teddy schon bald den sicheren Bärentod, wenn die Pflegeanleitung dagegen spricht. Aber solange es sich nicht um Raritäten mit Stroh- oder Holzwollefüllung handelt, können folgende Reinigungstipps durchaus hilfreich sein.

  • Bürsten und Staubsaugen: Absaugen auf der niedrigsten Stufe oder Bürsten mit einer weichen Bürste können Staub und Sand wirksam entfernen und eignen sich auch für die schnelle, regelmäßige Reinigung zwischendurch.
  • Waschen: Nur wenn Fell und Füllung es ausdrücklich hergeben, darf ein Stofftier in der Maschine gewaschen werden. Am besten eignet sich in diesem Fall der Wollwaschgang bei 30°C. Auf keinen Fall sollten Sie den Schleudergang aktivieren. Die Augen und Applikationen des Plüschtiers schützen Sie mit einem Waschnetz. Weitaus schonender ist allerdings die Handwäsche in warmer Seifenlauge. Sie garantiert am besten, dass das Kuscheltier nicht aus der Form gerät.
  • Trocknen: Wenn Sie das Stofftier lange behalten wollen, darf es auf gar keinen Fall in den Trockner. Dort verliert es schnell seine Form. Und auch Sonne oder Heizung können für Fell und Füllung gefährlich werden. Lassen Sie es lieber langsam an der Luft trocknen und wenden Sie es regelmäßig.
  • Ungeziefer: Besonders bei älteren Stücken kann es durchaus vorkommen, dass sie von Milben, Motten, Läusen oder Teppichkäfern befallen werden. Ist das der Fall, tendiert man schnell zum Wegwerfen, aber das ist gar nicht nötig. Und auch auf giftiges Ungezieferspray oder übel riechende Mottenkugeln können Sie getrost verzichten. Verpacken Sie die befallenen Stücke luft- und wasserdicht und stellen Sie sie für 6–8 Wochen ins Gefrierfach. Danach reinigen Sie sie ganz normal. Das sollte reichen.
Übrigens kann es sich lohnen, die Stofftiersammlung mit Hege und Pflege so lange wie möglich am Leben zu halten. Im Jahr 2010 versteigerte das Londoner Auktionshaus Christie´s eine Sammlung historischer Teddybären für sagenhafte 1,23 Millionen Euro. Zwar hat bestimmt nicht jedes Tierchen das Zeug zur zukünftigen Gelddruckmaschine, aber das kann man vorher ja nicht wissen.

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