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Damenschuhe

„Beauty is shoe, shoe beauty“, titelte einst Andy Warhol unter eines seiner Kunstwerke, und er musste es schließlich wissen, begann er doch seine Karriere Ende der 1940er Jahre in einer Schuhfabrik. Sicherlich, Ästhetik ist die eine Sache. Weiterlesen

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Ratgeber

Unsere Damenschuhe. Schritt für Schritt bequem durchs Leben

SandalenSandalen

„Beauty is shoe, shoe beauty“, titelte einst Andy Warhol unter eines seiner Kunstwerke, und er musste es schließlich wissen, begann er doch seine Karriere Ende der 1940er Jahre in einer Schuhfabrik. Sicherlich, Ästhetik ist die eine Sache. Wir aber meinen, dass Schuhe neben diesem Aspekt unbedingt der Forderung nach Funktionalität und Langlebigkeit gehorchen sollten. Und vor allem bequem sollten sie sein. Gerade deshalb wählen wir unsere Damenschuhe – genau wie all unsere anderen Waren – mit Bedacht aus. Nur so können wir Ihnen eine kompromisslose Qualität in Sachen Material und Verarbeitung bieten, sodass Sie lange Freude an Ihren Lieblingsstücken haben können und in selbigen gut unterwegs sind. Ein ansprechendes und zeitloses Design gehört natürlich ebenfalls dazu.

Wir hecheln schnelllebigen Trends nicht hinterher und lassen erst recht nicht für „Fashion Victims“ produzieren. Deshalb werden Sie glitzernde High Heels und schrille Plateauschuhe bei uns vergeblich suchen. Jedoch finden Sie hier ein umfangreiches Sortiment an erlesenen, bequemen und langlebigen Modellen – von Turnschuh bis Schnürschuh, von Sandale bis Pantolette, von Stiefel bis Wanderschuh, von Hausschuh bis Gartenschuh. Übrigens werden unsere Schuhe, bis auf wenige Ausnahmen, in Europa gefertigt, das gilt für Damen- wie für Herrenschuhe gleichermaßen.

Unsere Damenschuhe sind stets gut aussehende und treue Begleiter. Dabei lässt ihre Gestaltung das Tragen zu den verschiedensten Outfits und Anlässen zu – ob elegant oder leger. Ergo benötigen Sie nicht zwingend eine große Variation an Schuhen und müssen auch nicht stetig ein neues, passendes Paar anschaffen.

Damen besitzen viele Schuhe? Von Tatsachen, Vorurteilen und anderen Ungereimtheiten.

Wir Frauen sehen uns ja stetig mit dem Vorurteil konfrontiert, dass ausnahmslos alle weiblichen Wesen mit einem Schuhtick behaftet sind. Gewiss, es gibt Studien, die das zu belegen versuchen. Vor einiger Zeit wurde die These erneut, diesmal vom WDR, anhand von Umfragen genauer beleuchtet. Das Ergebnis: Mehr als 50 Prozent aller Frauen in Deutschland, Mädchen im Jugendalter mitgezählt, besitzen mehr als 25 Paar Schuhe. Das ist in der Tat viel, aber erlauben wir uns die Frage: Sind hier vielleicht Gästepantoffeln und Schuhe von Übernachtungsgästen miteingerechnet?

Zugegeben, Männer und Frauen – das sind zwei Paar Schuhe. Und Frauen haben wohl dem Anschein nach etwas mehr Schuhe als Männer. Aber es ist nun einmal so, dass wir rein genderspezifisch etwas emotionaler gestrickt sind als unsere männlichen Pendants. Vielleicht hängen gerade deshalb so viele Erinnerungen an den Schmuckstücken, mit denen wir unzählige Wege gemeinsam beschritten haben. Wenn die Schuhe dann noch immer passend, bequem und gut gepflegt sind, stellt sich zwangsläufig die Frage, warum wir uns von diesen Schuhen trennen sollten. Und überhaupt: Wer untersucht eigentlich, wie viele Hemden Männer durchschnittlich im Schrank haben, noch dazu in unterschiedlichen Größen, mit fehlenden Knöpfen und zum Teil gänzlich verschlissen?

Sandale, Mokassin und Gletscher-Treter. Die Funktion bestimmt die Form.

Wagen wir einen Blick in die Entstehungsgeschichte des Schuhwerks, um zu klären, wann der „Tick“ mit den Schuhen eigentlich seinen Lauf nahm. Wissenschaftler vermuten, dass der moderne Mensch vor etwa 40.000 Jahren seinen ersten Auftritt im nördlichen Eurasien in Schuhen hinlegte. Hinweise darauf lieferte die anatomische Untersuchung altsteinzeitlicher Fuß- und Beinskelette – Fundstücke aus der Tianyuan-Höhle bei Peking. An der entsprechenden Knochenentwicklung der Zehen wollen die Wissenschaftler ablesen, dass hier keine reinen Barfußläufer unterwegs waren. Denn, gestützt durch einen Schuh, ist das Fußskelett einer anderen Belastung ausgesetzt als ohne ebendiesen.

Ein anderer Fund, ein Knochenpfriem aus der Eem-Warmzeit, entdeckt in Untertürkheim, stützt jedoch die Theorie, dass es bereits vor dem Homo Sapiens Schuhträger gab, nämlich den Neandertaler. Der Pfriem, so die Theorie, könnte den Frühmenschen nämlich als eine Art „Ahle“ gedient haben. Demnach wären bereits vor 120.000 Jahren „Schuster“ am Werk gewesen.

Tatsächliche Belege für Schuhe wurden erst später entdeckt. Hier markierte der Fund der Gletschermumie „Ötzi“ wenigstens vorläufig einen echten Durchbruch. Seine Füße waren mit heu-gefütterten, ledernen Schnürschuhen bekleidet, versehen mit einer separaten Profilsohle aus Bärenleder. Ötzi trug also eine Art Trekkingschuh, der ideal zum Bergsteigen geeignet war. Schließlich legte er vor seinem Tod, auch das fanden Forscher heraus, große Strecken zwischen verschiedenen Vegetationszonen zurück.

Vor ein paar Jahren dann wurden Sandalen aus Pflanzenfasern gefunden, die vermutlich noch älter sind – Forschern zufolge etwa 9.000 Jahre. In Ägypten förderten Archäologen Zehenstegsandalen mit Schaftriemen aus gewebtem Papyrus zutage, die über den Fußrücken geführt wurden – sozusagen eine Art Urform des Flip-Flops, datiert auf etwa 3000 v.Chr. Sandalen waren ja bekanntlich auch das bevorzugte Schuhwerk der Römer. Diese wurden sogar einzeln für den rechten und linken Fuß gefertigt. Die indianischen Völker hingegen begaben sich mit Mokassins auf die Jagd, da sie sich in diesen Schuhen lautlos an das Wild heranpirschen konnten.

Die Krux an der Schuhgeschichte. Zwischen Standesdünkel und Schönheitsideal.

Einen regelrechten „Urschuh“ gab es also nicht. In der Menschheitsgeschichte offenbart sich eher eine ganze Palette von Modellen – von Sandale über Mokassin bis hin zum gefütterten Schnürschuh und Stiefel aus Tierhaut und Fell. Fakten und Zeugnisse urtümlicher Schuhbekleidung für Frauen kommen meist nicht explizit zur Sprache. Vermutlich war das Tragen von Schuhen ohnehin eher männlichen Jägern vorbehalten. Überliefert ist jedoch, dass die ursprünglich flachen Damensandalen etwa ab dem vierten Jahrhundert mit Holzkeilen unterbaut wurden. Die Höhe des Absatzes markierte den sozialen Stand der Frauen – je höher, desto angesehener. Umgekehrt wird wohl kein Schuh daraus, das gilt sicherlich auch für die heutigen Zeiten.

Im Laufe der Jahre wurde die Schuhmode immer vielfältiger, und Herren- und Damenschuhe unterschieden sich zunehmend voneinander. Für uns weibliche Wesen fertigte man aufwendig verziertes Schuhwerk, welches die Bewegung erheblich einschränkte. Hinzu kamen hohe Absätze, die eine eher ungesunde Beckenhaltung bewirkten, die die erotische Erscheinung der Damen verstärken sollte. Wir können wohl davon ausgehen, dass da männliche „Schuhdesigner“ am Werk waren.
Sicher ist jedenfalls: Das Tragen von Schuhen hat Körperhaltung und Skelettentwicklung des Menschen nachhaltig beeinflusst, und das nicht unbedingt zum Positiven.

Unsere Füße sind die meistbeanspruchten Teile unseres Körpers. Der Mensch umrundet im Laufe eines durchschnittlichen Lebens etwa viermal die Erde. Ist man gut zu Fuß unterwegs, kann dies bei einem Körpergewicht von 70 Kilogramm eine tagtägliche Belastung von ca. 2.500 Tonnen Gewicht bedeuten, was in etwa vier ICE-Zügen entspricht. Frauen, die hohe und schmale Absätze tragen, sind noch höheren Strapazen ausgesetzt. Jede ihrer Fersen ist einem Druck ausgesetzt, der 28-mal so hoch ist, wie der auf jedem Fuß eines 2,6 Tonnen schweren Elefanten. Diese Fakten lieferte der Londoner Orthopäde und Professor für Sportmedizin Nicola Maffulli. Was in schlechtem Schuhwerk häufig verhindert wird, ist eine fließende und weiche Bewegung beim Abrollen des Fußes. Außerdem sind unsere Füße sehr empfindlich, befinden sich an ihren Sohlen doch Tausende Nervenenden und Sensoren.

Wo drückt der Schuh? Richtiges Schuhwerk für schöne Füße.

Vor diesem Hintergrund spricht einiges dafür, sich für bequemes und funktionales Schuhwerk zu entscheiden und den modischen Aspekt zunächst hintenan zu stellen. Hochwertig verarbeitete Schuhe mit einer Passform, die die natürliche Abrollfunktion des Fußes unterstützt, erhöhen den Tragekomfort erheblich. Sind Sie auf das Tragen von Einlagen angewiesen, empfiehlt es sich zudem ein Schuhmodell zu wählen, bei dem die Innensohle herausnehmbar ist und gegen die Einlage ausgewechselt werden kann. So kann der Fuß entspannt im Fußbett liegen, ohne dass der Schuhschaft auf den Fußspann drückt.

Wo es möglich ist und zum Stil des jeweiligen Modells passt, sind unsere Schuhe im Goodyear-Verfahren rahmengenäht oder zwiegenäht. Die Rahmennähung findet eher bei klassischen Schuhen, die zwiegenähte Machart bei funktionalem Schuhwerk, beispielsweise Wanderschuhen, Anwendung. Beide Verfahren sorgen für eine sehr lange Haltbarkeit und eine herstellungsbedingte Reparaturfreundlichkeit. Es kann also durchaus lohnenswert sein, sich – wenigstens einmal im Leben – mit solchen Schuhen auszustatten.

Naturmaterialien sorgen für ein angenehmes Fußklima, deshalb setzen wir bei unseren Damenschuhen den Fokus auf vegetabil gegerbtes Rinds- oder Kalbleder. Jeder Hersteller hat sein eigenes Geheimrezept für die pflanzliche Gerbung. Die Sude bestehen aus unterschiedlichen Rinden, Wurzeln und Früchten, unter anderem Pflanzenbestandteile von Rhabarberwurzel oder Eichenrinde. Insbesondere bei unseren Haus- oder Gartenschuhen, aber auch bei Freizeitschuhen kommen neben Leder auch Wolle, Baumwolle, Hanf, Naturkautschuk, Kork und Pappelholz zum Einsatz. Natürliche Materialien sind zweifellos besonders wichtig für Schuhe, die fürs Barfußlaufen prädestiniert sind. Zusätzlich achten wir streng darauf, dass die verwendeten Klebstoffe umweltverträglich und gut zu den Füßen sind.

Die Verwendung von Leder bei Brand- und Innensohlen wirkt sich übrigens positiv auf den Tragekomfort aus. Eine Ledersohle ist nicht nur atmungsaktiv, sie schützt die Füße darüber hinaus vor Überlastung. Sie dämpft den Tritt und sorgt für sicheren Halt, weil sich ein natürliches Fußbett im Schuh bilden kann. Auch Kork und Naturlatex „beschwingen“ den Fuß auf natürliche Weise.

Insgesamt hat Leder die Eigenschaft bei guter Pflege weitgehend wasserdicht und isolierend zu sein, was den Fuß durch viele Wetter warm und trocken hält. Und das Material bleibt bei gleichzeitig hoher Haltbarkeit geschmeidig. Das wusste bereits „Ötzi“ zu schätzen. Bei liebevoller Behandlung und der richtigen Schuhpflege entwickeln sorgfältig verarbeitete Damenschuhe aus Leder mit der Zeit eine reizvolle und stilvolle Patina, die auch ein bisschen vom Leben der jeweiligen Trägerin erzählt. Und wenn die Schuhe bequem sind und keine Druckstellen hinterlassen, schlüpfen am Ende des Tages schöne Füße aus selbigen, die sich auch barfuß sehen lassen können.

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