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Stauden pflanzen

Neben dem Herbst ist das Frühjahr eine geeignete Zeit, um Stauden zu pflanzen. Für einige Arten empfiehlt sich sogar nur dieser Termin: Gräser, Farne oder spätblühende Stauden wie z.B. Herbstchrysanthemen sollten erst übers Jahr gut einwurzeln können, bevor sie in den ersten Winter gehen.

Anleitung

  • Wichtig ist es, den Pflanzplatz sorgfältig vorzubereiten. Dazu den Boden mit einer Gabel lockern und Wurzelunkräuter wie Quecke oder Giersch gründlich entfernen. Würde ein Spaten verwendet, könnten die Wurzeln leicht in viele kleine Stücke zerteilt und dann eher vermehrt als verringert werden.
  • Reifen Kompost (etwa 2 bis 3 Liter pro qm) und Hornspäne (etwa 50 g pro qm) gleichmäßig auf der Fläche verteilen und mit Kultivator oder Rechen leicht einarbeiten. Groben Kompost vor dem Aufbringen durchsieben, dazu eignen sich Durchwurfsiebe oder ein spezieller Feinkompostierer, in dem das Material in einer Trommel gesiebt wird.
  • Auf spezielle Bodenansprüche einzelner Stauden muß gegebenenfalls zusätzlich noch Rücksicht genommen bzw. die passenden Bedingungen geschaffen werden. Es ist aber generell darauf zu achten, daß die Ansprüche der Pflanzen den Pflanzplatz bedingen und sich nicht jeder Ort im Garten für jede Staude eignet.
  • Unmittelbar vor der Pflanzung die Stauden kräftig wässern, am besten indem die Wurzelballen in ein Gefäß mit Wasser getaucht werden und sich gründlich vollsaugen können.
  • Soll ein größeres Beet bepflanzt werden, die Stauden auf der Fläche auslegen, um so einen guten Überblick über die Anordnung und die Pflanzabstände zu bekommen. Dies empfiehlt sich um so mehr, wenn eine gemischte Bepflanzung mit Blumenzwiebeln geplant ist.
  • Der Größe der Wurzelballen entsprechend die Pflanzlöcher ausheben, die Stauden einsetzen und mit den Händen gut andrücken.
  • Anschließend jede Pflanze einzeln gründlich angießen.
  • Von Schneckenfraß besonders bedrohte Arten sofort nach dem Austrieb entsprechend schützen.
  • Solange die Stauden noch jung sind, den Boden unkrautfrei halten und bei Trockenheit ausreichend wässern.
Stauden auslegen

Die Pflanzen austopfen und auslegen

Stauden einpflanzen

Stauden einpflanzen

Stauden vor Schneckenfraß schützen

Frischgepflanzte Stauden vor Schneckenfraß schützen

Es wird benötigt:

Pflanzen: Stauden in passender Zusammenstellung (bei der Auswahl Standortansprüche, Wuchsform und Größe im ausgewachsenen Zustand beachten), gegebenenfalls dazu passende Blumenzwiebeln.
Werkzeug: Grabegabel, Schaufel, Kultivator oder Rechen, Feinkompostierer oder Durchwurfsieb.
Zubehör: Sammelgefäß für Steine oder Unkraut, geeigneter Schneckenschutz, Eimer oder ähnliches Gefäß zum Tauchen der Pflanzen, Gießkanne, feuchtebeständige Arbeitshandschuhe, gegebenenfalls Knieschoner.
Düngemittel: reifer Kompost, Hornspäne oder anderer organischer Dünger.

Stauden

Stauden. Gärtnerische Handwerkskunst

Im Durchschnitt führt eine Staudengärtnerei heute noch etwa 800 Sorten in ihrem Programm. Wir arbeiten mit einer Gärtnerei im bayerischen Schwaben zusammen, die mit einem Sortiment von etwa 3.000 Sorten eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Sortenvielfalt spielt und deren Arbeit wir durch die Kooperation mit Manufactum weiter fördern wollen. Die von uns angebotenen Stauden werden größtenteils noch aus Mutterpflanzenquartieren vegetativ vermehrt und im Freiland gezogen. Wir haben drei Pakete geschnürt: mit je acht heimischen Stauden, von denen manche sogar mit essbaren Blüten aufwarten. Stauden

Schneckenabwehr. Mit Kupferband und Muschelmulch

Das Gemüse oder die blühenden Dahlien vor Schnecken zu schützen gehört zu den schwierigeren Aufgaben eines Gärtners, gerade wenn handelsübliche Mittel vermieden werden sollen. Das Grün zu schützen kann trotzdem gelingen, wenn man beispielsweise die Beetflächen mit Schafwollvlies oder Muschelmulch bedeckt – beides erschwert den Tieren zumindest das Vorankommen. Auch Kupfer gehört nicht zu den bevorzugten Materialien der gefräßigen Bauchfüßer. Bei uns bekommen Sie deshalb verschiedene kupferne Grenzen für Gartenbeete und Pflanztöpfe. Schneckenabwehr

Für die Herbstpflanzung. Zwiebelblumen

Im Lauf des Gartenjahres gehören sie zu den frühesten Blütenpflanzen. Bereits im Februar eröffnen sie die Blütensaison und sind damit ein unverzichtbarer Bestandteil jeder gemischten Beetbepflanzung. Bis in den Spätsommer erscheinen immer wieder farbenprächtige, schmückende Blüten. Ihre Wirkung entfalten die Blumen am besten, wenn die Zwiebeln in kleinen Gruppen gepflanzt werden. Wir bieten eine breitgefächerte Auswahl an: von niedrigem wie hohem Wuchs, in vielerlei Farben und Formen, für große Flächen und kleine Nischen. Alle Zwiebeln stammen aus kontrollierter gärtnerischer Vermehrung und sind keine Entnahmen aus Wildbeständen. Blumenzwiebeln und Knollen

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