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Klarheit schaffen. Fensterwischer Messing
🕑 3:35 Min. | Von Markus Althaus | Zum Produkt
Seit ein paar Tagen ist es wieder so weit. Die Fenster wollen geputzt werden. Genau betrachtet wollen sie das schon länger. Aber nicht jeder bekommt, was er will. Klar, auch ich habe gern einen ungetrübten Durchblick. Doch wie das so ist mit der Wahrnehmung: Wenn ich jemanden nach Monaten wiedersehe, fallen mir Veränderungen auch stärker auf, als wenn ich ihn (oder sie) täglich zu Gesicht bekomme. Genauso ist es mit meinen Fenstern. Die sehe ich jeden Tag – und denke: geht ja noch. Zumindest eine Zeit lang. Bis sich die Einsicht durchsetzt, dass Klarheit geschaffen werden muss.
Es geht also ans Putzen. Und weil Hausarbeit richtige Arbeit ist, muss gutes Werkzeug her: ein Fensterwischer. Irgendein Fensterwischer? Nein, dieser Fensterwischer! Seine Metallteile sind aus massivem Messing. Was mich anspricht. Nach dem (womöglich ein wenig klischeehaften) Motto: „Wenn’s gülden glänzt, metallisch klingt, das Herze mir im Leibe springt.“ Dann das Wischblatt. Es besteht aus vulkanisiertem Naturkautschuk. Und es ist „aus Meterstücken passgenau zugeschnitten – mit absolut planer, dauerhafter Profilkante, die für eine überlegene Abziehleistung sorgt.“ Da weiß ich gleich: Hier wird geklotzt und nicht gekleckert.
Also: Das Werkzeug ist da, die Stimmung steigt. Zwei Eimer werden vorbereitet: einer mit Wasser und selbst gemachtem Reinigungsmittel, einer mit klarem Wasser. Dann geht es los. Erster Schritt: Scheibe außen abfegen. Zweiter Schritt: Fenster mit Lauge und Lappen reinigen – ausrangierte Rippunterhemden tun hier gute Dienste. Dritter Schritt: Scheibe mit klarem Wasser waschen – am liebsten mit altsämisch gegerbtem Rehleder. Schließlich heißt es: Wischer, übernehmen Sie! Ruckzuck ist die Scheibe abgezogen. Kommt mir jedenfalls so vor. Wird wohl auch so sein, denn mit 40 Zentimeter Breite meistert das gute Stück meine großen Altbaufenster in wenigen Zügen.
Wie viele gute Werkzeuge kann der Fensterwischer auch erweitert werden – mit einer Teleskopstange, die seinen Einsatzradius beträchtlich vergrößert. Und wenn das Wischblatt irgendwann einmal abgenutzt ist, bekomme ich jederzeit Ersatz. Zum Wechsel muss ich nur die beiden Phillips-Schrauben (umgangssprachlich Kreuzschlitzschrauben) am Griff lösen, das Wischblatt wechseln und die Schrauben wieder festziehen. Gleiches gilt, wenn ich das zweite, nur 15 Zentimeter lange Wischblatt montieren will – manchmal sind ja auch kleine Flächen zu reinigen.
In jedem Fall sind meine Scheiben nach dem Einsatz des Fensterwischers wieder streifenfrei blank und kristallklar. Und ich genieße den ungetrübten Durchblick, bis sich eines Tages erneut die Erkenntnis durchsetzt: Die Fenster wollen geputzt werden. Dann geht der Spaß von vorn los.
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Solide: Metallteile aus massivem Messing · Passgenau zugeschnitten: Kautschuk-Wischblätter · Überlegene Abziehleistung: plane, dauerhafte Profilkante



