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Obstgehölz 'Roter Weinbergpfirsich'

(Prunus persica)
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Obstgehölz 'Roter Weinbergpfirsich'
(Prunus persica)
  • Spätfrostgefährdet, bevorzugt daher warme Lagen
  • Schwacher bis mittelstarker Wuchs mit hohem bis sehr hohem Ertrag
  • Keine Befruchtersorte nötig: selbstfruchtbar
39,90 €alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Lieferbar ab Mitte Oktober (während der Pflanzsaison), Jetzt bestellbar

Allgemeine Informationen

Entdecken Sie eine Reihe guter Produkte, die exklusiv von Manufactum entworfen und nach unseren Vorgaben eigens für uns angefertigt worden sind – Sie finden diese Produkte ausschließlich bei Manufactum.

Frucht:
Mittelgroß, dichte Behaarung, sonnenseits gerötet. Festes Fleisch, die Farbe variiert von weiß mit roter Faserung bis komplett tiefrot; gut steinlösend. Sehr viel aromatischer, aber weniger süß als die üblichen Pfirsiche. Zum Frischverzehr und hervorragend für die Konservierung geeignet: Konfitüre und Kompott haben ein herrliches Aroma, Obstbrand und Likör gelten als Delikatesse. Genussreif im September, in kühlen Jahren im Oktober.

Baum:
Schwacher bis mittelstarker Wuchs; selbstfruchtbar. Hoher bis sehr hoher Ertrag. Rosarote, duftende Blüten im Frühjahr, spätfrostgefährdet. Feuerrote Herbstfärbung.

Ansprüche an Standort und Klima:
Bevorzugt warme Lagen, um ein Ausreifen der Früchte sicherzustellen. Nicht für schwere Böden geeignet; die Bäume treiben dort im Herbst zu lange, sind anfälliger für Frost und Gummifluss.

Repräsentant einer Kulturlandschaft. Der Rote Weinbergpfirsich

Schon im 16. Jahrhundert wurden in den deutschen Weinbaugegenden kleinfrüchtige Pfirsichsämlinge, die sogenannten Weinbergpfirsiche, gezogen. Neben den weißfleischigen gab es auch solche mit rotem Fleisch, die „Blutpfirsiche“. Noch bis in die 1960er Jahre gehörten sie zum gewohnten Landschaftsbild, insbesondere die Steillagen des unteren Moseltals waren im Frühjahr in rosarote Blütenwolken getaucht. Mit dem Rückgang des Weinbaus an diesen extremen Lagen sowie durch Flurbereinigungsmaßnahmen verschwand der Pfirsich aber mehr und mehr. Erst vor einigen Jahren wurde er wiederentdeckt: als landschaftskulturelles Erbe und probates Mittel, die stillgelegten Weinberge zu rekultivieren und „offen zu halten“ – und damit den Lebensraum einer ebenso spezialisierten wie bedrohten Flora und Fauna zu sichern, darunter Weinbergtulpe, Apollofalter oder Smaragdeidechse.

Baumformen für große und kleine Gärten

Alle Kultursorten von Obstbäumen entstehen durch das Aufpfropfen einer Sorte auf eine fremde Wurzel, die sogenannte Unterlage. Dieses Verfahren (die Veredelung) ist unumgänglich, da nur durch diese vegetative Vermehrung ein sortenechter Nachkomme gezogen werden kann. Die Veredelung erlaubt dem Gärtner also einerseits, die Sorte auszuwählen, aus der sich später die Krone bilden wird – oder auch gleich zwei zueinander passende Sorten in einer Krone zu kombinieren. Andererseits können durch die Wahl der Unterlage auch die Wuchsform und die spätere Höhe des Baumes festgelegt werden. Die Stammhöhe (gemessen vom Boden bis zum untersten Kronenast) verändert sich nämlich zeitlebens kaum mehr, der Baum wächst nur an den Endknospen weiter.

In unserem Sortiment finden Sie folgende Baumformen:

Halbstamm
Der Halbstamm ist die zweitgrößte Baumform; nur der Hochstamm, der typische Baum der Streuobstwiesen, ist höher – und für viele Hausgärten inzwischen zu groß. Der Halbstamm steht dem Hochstamm in Kronen­breite, Wuchs und Langlebigkeit in nichts nach, jedoch ist ein Stamm nur ­1–1,2 m hoch. Somit ist seine ­Krone leichter zu erreichen als bei einem Hochstamm; für Schnitt-, Pflege- und Erntearbeiten benötigt man dennoch eine Leiter. Durch Abschneiden der unteren Kronenäste kann ein Halbstamm nach und nach zu einem Hochstamm erzogen werden. Die Bäume sind als Lebensraum für Vögel und Insekten von hohem ökologischem Wert, sie können außerdem Schatten spenden oder eine Hängematte tragen. Im ausgewachsenen Zustand benötigen Halbstämme eine Fläche von mindestens 60 qm.
Die erste Ernte ist – die richtige Pflege vorausgesetzt – etwa vier Jahre nach der Pflanzung zu erwarten. Dies stellt natürlich nur einen Anhaltspunkt dar; die erste Ernte kann, bedingt durch Sortenwahl oder Umwelteinflüsse, auch früher oder später eintreten. Halbstämme sind bei guter Pflege ausgesprochen langlebig: Äpfel und Quitten können bis 50, Birnen sogar 100 Jahre alt werden.
Halbstämme liefern wir als kräftige, vier- bis fünfjährige Pflanzen.

Heister
Die Wuchsform der Heister ist geprägt durch einen durchgehenden Leittrieb. Die Pflanzen weisen zunächst nur seitliche Äste über die ganze Länge und einen eher schmalen Habitus auf. Später bildet sich eine Krone und sie wachsen zu großen Bäumen heran.
Der Heister ist die typische Jungpflanzenform der „Waldbäume“; in unserem Sortiment sind dies zum Beispiel Elsbeere, Esskastanie, Walnuss und Eberesche. Heister liefern wir als kräftige, drei- bis vierjährige Pflanzen.

Buschbaum
Ein Buschbaum empfiehlt sich, wenn der Platz im Garten knapp ist. Das Edelreis (die Sorte) ist hier auf eine schwachwachsende Unterlage veredelt, die Bäume werden nur etwa 3 m hoch bei einem Platzbedarf von 12 bis 16 qm. Buschbäume tragen bereits nach wenigen Jahren, werden in der Regel aber nur 20 bis 30 Jahre alt. Buschbäume liefern wir als kräftige, drei- bis vierjährige Pflanzen.

Spindelbäume
Spindelbäume sind schmale, klein bleibende Obstbäume, die in jeden Garten passen. Sie sind zwar nicht so langlebig wie Halbstämme und Buschbäume, tragen aber schon ab dem zweiten Standjahr – und das sehr regelmäßig und reich. Durch Schnittmaßnahmen können sie sehr gut dem vorhandenen Platz angepasst werden und eignen sich auch für große Kübel. Sie haben einen Platzbedarf von 9 bis 12 qm und eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren. Aufgrund ihrer geringen Höhe sind Spindelbäume zudem ausgesprochen pflegeleicht: Sowohl der Schnitt als auch die Ernte können einfach vom Boden aus erfolgen, die Benutzung einer Leiter ist nicht notwendig. Auch Pflanzenschutzmaßnahmen sind einfacher auszuführen. Da diese Bäume auf einer sehr schwachwüchsigen Unterlage stehen, die nicht sehr tief wurzelt, benötigen sie allerdings dauerhaft einen Stützpfahl und müssen bei anhaltender Trockenheit bewässert werden. Spindelbäume liefern wir als kräftige, zweijährige Pflanzen.

Lieferhinweis:

Unsere Gehölze werden zum Teil wurzelnackt, zum Teil im Topf oder mit Ballen geliefert. Falls Sie nach der Anlieferung nicht gleich pflanzen können, nehmen Sie Ihre Pflanze(n) aus dem Karton und stellen Sie sie an einem kühlen, schattigen, luftfeuchten Ort auf; möglichst draußen (auch bei Frost). So können die Gewächse noch einige Zeit gelagert werden, denn ihre Wurzeln sind gut verpackt. Pflanzen im Topf sollten Sie gegebenenfalls mit Wasser versorgen.

Pflanzanleitung

Pflanzanleitung

Produktinformation

Artikelnummer 26173

  • Spätfrostgefährdet, bevorzugt daher warme Lagen
  • Schwacher bis mittelstarker Wuchs mit hohem bis sehr hohem Ertrag
  • Keine Befruchtersorte nötig: selbstfruchtbar
Die Heimat des Pfirsichs liegt in China; dort ist er seit 4.000 Jahren bekannt und zählt damit zu den ältesten kultivierten Obstarten. Über Persien gelangte er in den Mittelmeerraum, von dort brachten die Römer die Pflanze an den Rhein. Der Roter Weinbergpfirsich wird auch Rotfleischiger Weingartenpfirsich oder Blutpfirsich genannt.

Kräftiger, einjähriger Buschbaum.
Höhe bei Lieferung 80–110 cm.
Wir versenden von Anfang Februar bis Ende April sowie von Mitte Oktober bis Ende November. Beachten Sie bitte, dass sich die jeweilige Pflanzsaison witterungsbedingt verschieben oder kürzer ausfallen kann.
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