Glasschale mundgeblasen

Glasschale mundgeblasen
Glasschale mundgeblasen
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Allgemeine Informationen

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Was möglich ist. Mundgeblasenes Glas.

Diese Schale entsteht tatsächlich noch so, wie man schon in der Antike Hohlglas geformt hat – in vielen kleinen Schritten und mit viel Geduld an der Glasmacherpfeife, mit deren Hilfe der Glasmacher immer wieder einen neuen Posten flüssigen Kristallglases aus dem Schmelzofen aufnimmt, um aus dem sogenannten Kölbl die Schale arbeiten zu können. Die Pfeife muss er dabei ständig in Bewegung halten, drehen und immer wieder einblasen, bis ein Hohlkörper entsteht. Weitere Werkzeuge, die der Glasmacher benutzt, sind das Wulgerholz und die Rinne aus nassem Buchen- oder Birnbaumholz, die ihm zum Formen der heißen Glasmasse dienen. Regelmäßig muss er das Glas an der Pfeife dabei ins Feuer halten, damit er es weiter formen kann – erkaltet es zu sehr, wird es zäh.
Die ins Längliche gedrehte, heiße Glasmasse stellt der Glasmacher in eine optische Vorform aus Stahl und bläst sie aus, bis die Masse die vorgegebene Gestalt annimmt und sich reliefartige Noppen ausbilden. Noch heiß, wälzt der Glasmacher dann die Masse in Farbmehl, erhitzt sie wieder und formt weiter mit dem Wulgerholz – das Farbglas verbindet sich mit dem Grundkörper. Wieder muss die Pfeife immer in Bewegung bleiben, der Glasmacher nimmt noch einmal Kristallglas auf und bläst unter ständigem Drehen den Posten in die Fertigform aus Buchenholz ein. Am abgeflachten Boden der Schale wird schließlich ein Hefteisen angedrückt, um das Werkstück weiter halten zu können, während an der anderen Seite der Glasmacher die Pfeife abschlägt und mit Hilfe der Auftreibschere den stark erhitzten, noch geschlossenen Rand der Schale weitet und formt – und dreht und dreht.

Handwerk bewahren. Die Glasfachschule in Zwiesel.

An der Zwieseler Glasfachschule wird diese Handwerkskunst noch gelehrt. Seit 1904 gibt es die Schule, deren Ruf weit über die Grenzen der Region hinaus strahlt. Zur Zeit ihrer Gründung befand sie sich noch mitten im Zentrum der Glasindustrie in Europa, das vom Bayerischen Wald bis nach Böhmen reichte. Heute bietet das Kompetenzzentrum für Glas mit der eigenen Lehrund Versuchsglashütte regelmäßig über 300 Studierenden differenzierte Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung. Nicht nur der Beruf des Glasmachers wird dort gelehrt, Glasbildner, -bläser und -veredler lernen dort, Glasapparatebauer, Feinoptiker und Verfahrensmechaniker, Glashüttentechniker; ganz neu ist die Klasse für Produktdesign.

Produktinformation

Artikelnummer 41420

Höhe 15 cm, Ø 19,5 cm. Gewicht 1,4 kg.
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