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Konstantinopler Apfelquitte

Konstantinopler Apfelquitte_01
Konstantinopler Apfelquitte
24,00 €
alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
lieferbar Mitte Oktober (während der Pflanzsaison), jetzt bestellbar

Produktinformation

Artikelnummer 80461

Sehr alte Sorte, vermutlich türkischer Herkunft. Sehr gut zur Verarbeitung im Haushalt geeignet.

Frucht: Groß mit deutlichen Rippen, grüngelb bis goldgelb, sonnenseitig teilweise orangefarben. Weißgelbes, feinkörniges Fruchtfleisch, zart, feinsäuerlich und hocharomatisch. Reifezeit Anfang bis Ende Oktober, bis Ende Dezember lagerbar.
Baum: Mittelstarker, aufrechter Wuchs. Selbstfruchtbar. Sehr frosthartes Holz. Hohe, regelmäßige, früh einsetzende Erträge, robuste und genügsame Sorte.

Lieferung: Die Gehölze werden zum Teil wurzelnackt, zum Teil im Topf geliefert. Die wurzelnackten Pflanzen werden ohne Erde in Kartons verpackt und die Wurzeln mit feuchtem Stroh vor dem Austrocknen geschützt. Die Pflanzen können nach der Lieferung bei kühlem Wetter noch einige Tage in der geöffneten Verpackung bleiben; besser ist es, sie in Erde einzuschlagen. Bitte beachten Sie, daß das empfindliche Feinwurzelwerk auf keinen Fall austrocknen darf. Jeder Lieferung liegt eine ausführliche Pflanzanleitung bei. Falls die Mengen unserer Baumschule nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.

Allgemeine Informationen

Quitten (Cydonia oblonga).

Die Quitte ist schon seit der Antike in Kultur; heute ist der herrliche Duft der reifen Früchte allerdings nur noch wenigen bekannt. Die weißrosa Quittenblüte im Mai zählt zu den attraktivsten Blüten im Nutzgarten. Die Bäume werden 3,5 bis 4,5 m hoch.
Ansprüche an Standort und Klima: Für sonnige, geschützte Lagen. Um einen Quittenstrauch zu schädigen, braucht es zwar einen anständigen Frost, empfehlenswert ist trotzdem ein eher geschützter Platz. Ideal sind mittelschwere, nicht zu trockene, warme Böden; nicht für stark kalkhaltige oder staunasse Standorte geeignet.
Besondere Hinweise: Hoher Kalium- und Eisengehalt der Früchte. Zum Rohessen wegen des herbsäuerlichen Geschmacks und des harten Fruchtfleisches nur bedingt geeignet, aufgrund ihres hohen Pektingehaltes aber sehr beliebt zur Herstellung oder Verfeinerung von Marmelade, Gelee, Mus, Saft und Likör oder auch für Quittenbrot und Quittenhonig. Nicht zusammen mit Äpfeln oder anderem Obst lagern, weil diese sofort den kräftigen Duft der Quitten annehmen. Zur Dekoration kann man Quitten mit einem Lappen polieren; ihr Duft erfüllt dann das ganze Haus.

Alte Obstsorten und Wildobst.

Wir wissen: Nicht jede moderne Obstsorte ist schlechter als eine alte, und nicht jede alte Sorte ist per se gut. Wenn jedoch heute im Handelseinerlei die Qualität einer Sorte an Transport- und Lagerfähigkeit oder auch Einförmigkeit der Früchte gemessen wird, möchten wir lieber Kriterien wie Geschmack, Vielfalt und Eignung zur Selbstversorgung anwenden. Bei uns finden Sie ein Sortiment alter, wohlschmeckender und bewährter Obstsorten, teils echte Raritäten, aber auch früher weitverbreitete und Kennern durchaus bekannte Sorten.
Ebenfalls bieten wir eine Auswahl heimischer Wildobstarten an. Diese robusten, in der Regel recht anspruchslosen Bäume und Sträucher liefern vielfältig nutzbare Früchte für zum Teil ungewöhnliche Geschmackserlebnisse. Darüber hinaus sind sie Bienenweide und Vogelnährgehölz und – wegen der meist überreichen Blütenfülle im Frühjahr – von hohem Zierwert.

Von Hoch- und Halbstämmen und Buschbäumen – die Terminologie der Baumschule.

Alle Kultursorten von Obstbäumen entstehen durch das Aufpfropfen einer Sorte auf eine fremde Wurzel, die sogenannte Unterlage. Dieses Verfahren (die Veredelung) ist unumgänglich, da nur durch diese vegetative Vermehrung ein sortenechter Nachkomme gezogen werden kann. Die Veredelung erlaubt dem Baumschuler, neben der Sorte durch die Wahl der Unterlage auch die Wuchsform des Baumes festzulegen. Die Stammhöhe (also die Höhe zwischen dem Boden und dem untersten Kronenast) verändert sich zeitlebens nicht mehr, der Baum wächst nur noch an den Endknospen weiter.

Hochstamm.

Die ursprüngliche Wuchsform der meisten alten Kultursorten auf den Streuobstwiesen; aufgrund einer Stammhöhe von ca. 160–180 cm erlaubt sie eine zusätzliche Grünlandnutzung auf derselben Fläche (oder im Garten auch das Aufhängen einer Hängematte). Hochstämme sind ihrer majestätischen Größe wegen als Lebensraum von besonderem ökologischem Wert und in der Lage, Schatten zu spenden. Sie sind aber auch schwieriger zu pflegen und zu beernten als kleinere Baumformen und benötigen eine Fläche von 70–80 qm.

Halbstamm.

Der Halbstamm steht in Kronenbreite und Wuchs dem Hochstamm in nichts nach, jedoch ist sein Stamm nur 100–120 cm hoch, wodurch die Krone leichter zu erreichen ist. Durch Abschneiden der unteren Kronenäste kann ein Halbstamm über mehrere Jahre zu einem Hochstamm erzogen werden. Die Hoch- und Halbstämme liefern wir als kräftige, vier- bis fünfjährige Pflanzen. Die erste Ernte können Sie – richtige Pflege vorausgesetzt – etwa 5 Jahre nach der Pflanzung erwarten. Dies kann natürlich nur ein Anhaltspunkt sein; die erste Ernte kann, durch Sortenwahl oder Umwelteinflüsse bedingt, Jahre früher oder später eintreten.

Buschbaum.

Der Buschbaum bietet sich dann an, wenn der Platz im Garten knapp ist. Hier ist die Sorte auf eine schwachwachsende Unterlage veredelt, die Bäume mit einer Stammhöhe von ca. 50-70 cm werden nur etwa 3 m hoch und haben einen Platzbedarf von 12–16 qm. Zudem tragen sie schon nach wenigen Jahren; sie sind (mit einer Lebenserwartung von 15–20 Jahren) allerdings nicht so langlebig wie Hochstämme, die bei guter Pflege bis 50 (Äpfel und Quitten) oder 100 (Birnen) Jahre alt werden können.

Pflanzabstand Halb- und Hochstämme (Buschbäume).

Äpfel 6–8 m (3–4 m),
Birnen 5–7 m,
Süßkirschen 6–9 m,
Pflaumen 4–6 m,
Quitten 4–5 m (2–3 m).

Befruchtungsverhältnisse.

Einige der wichtigsten Obstarten (Äpfel, Birnen, Süßkirschen und andere) befruchten sich nicht selbst, d.h., sie benötigen zur Fruchtbildung einen guten Pollenspender in der Nachbarschaft (max. 200 m entfernt). Da die örtlichen Verhältnisse diesbezüglich oft schwer einschätzbar sind, kann es vorkommen, daß ein Obstbaum trotz Blüte keine Früchte trägt.

Anmerkung zur Standortwahl.

Viele Böden in Deutschland sind ohne bodenverbessernde Maßnahmen (Kalkung) zu sauer für anspruchsvolle Obstgehölze. Bitte erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei den örtlichen Gartenbauvereinen.

Kultur- und Pflanzanleitung

Gehölzversand

Hier finden Sie weitere Informationen zum Versand (im PDF-Format).

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Kundenbewertungen

(3)
25.06.2016, Anonym

War leider nix

Unser Quittenbäumchen steht nun schon das dritte Jahr in unserem Garten - und kämpft immer noch ums überleben. Geliefert wurde es (ohne rechtzeitiger Ankündigung) im Karton, die extrem gestutzten wenigen Wurzeln (ca. 6 cm) in trockener Holzwolle, die dünnen gestutzten Ästchen (ca. 10 cm) viel zu schwach. Das war die erste Enttäuschung. Insgesamt eine recht trockene Angelegenheit. Ich hab eigentlich geglaubt, das "Bäumchen" kann den ersten Winter nie schaffen. In unserem Obstgarten gedeihen Äpfel, Kirschen, Pflaumen und Aprikosen prächtig, am Garten kannst also nicht liegen, dass die Quitte zwar immerhin noch lebt aber so gut wie kein Wachstum zeigt. Ein befreundeter Obstbaumexperte meinte, bei dieser schwachen besenartigen "Krone" (Gesamthöhe erst 40! cm) wüsste er gar nicht wie man da am besten erziehen soll. Ich bin wirklich enttäuscht, bereuhe sehr nicht einfach zum Gärtner gefahren zu sein und muss wohl ernsthaft überlegen im kommenden Herbst einen kräftigeren Ersatz einzupflanzen. Leider. Ich würde hier ganz sicher keine Pflanze mehr bestellen. Das war die sprichwörtliche Katze im Sack.

30.08.2014, Anonym

Der Hammer

Ich habe das Buschbäumchen zwischen zwei Apfel-Hochstämme gepflanzt und bin restlos begeistert. Problemlos angewachsen, im 2. Jahr der erste (schmale) Ertrag. Wir haben die Quitten in einer Obstschale im Haus vor sich hin duften lassen - ein Traum. Der Duft der reifen Früchte hat uns derart betört, dass wir auf den Verzehr verzichteten. Jetzt, im 3. Jahr, ist der Ertrag üppig, sodass wir diesmal die Quitten nicht nur als Duftspender nutzen werden.

25.10.2010, Anonym

Quittenwunder

In seinem vierten Standjahr hat es die Apfelquitte auf sage und schreibe 15 kg Ertrag gebracht. Das ist bemerkenswert, steht sie doch in einer kühleren Region (Westerwald). Noch dazu in diesem eher nassen Sommer. Wir haben den Halbstamm komplett eingerüstet, damit er unter der Last der Früchte keinen Schaden nimmt.

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