Bourbonrose 'Variegata di Bologna'

(Rosa borbonica)
Bourbonrose 'Variegata di Bologna'
Bourbonrose 'Variegata di Bologna'
(Rosa borbonica)
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Lieferbar in 3-4 Wochen (während der Pflanzsaison), Jetzt bestellbar

Allgemeine Informationen

Eigenschaften und Verwendung:

  • Üppige Blüte im Juni und Juli und von August bis Ende Oktober.

  • Sehr gut duftend.

  • Gute Winterhärte.

  • Aufrechter, kräftiger Wuchs auf etwa 1,8 m Höhe und 1,5 m Breite.

  • Verwendung als Solitärstrauch oder für eine Heckenpflanzung.

Die Klasse der Bourbonrosen (Rosa bourbonica).

Benannt ist diese remontierende Rosenklasse nach der französischen Kolonie Île de Bourbon, auf der die Siedler ihre Felder mit Rosenhecken (aus Damaszenerrosen und chinesischen Teerosen) begrenzten. Im Jahr 1817 wurde dort eine neue Rose als spontaner Sämling entdeckt und zum Gärtner des Herzogs von Orléans gesandt – die erste Bourbonrose. Diese Rosen blühen mit kurzen Unterbrechungen von Juni bis in den Spätherbst, den Höhepunkt ihrer Blüte erreichen sie im September. Die Blüten haben dem wunderbaren Duft ihrer chinesischen Vorfahren.

Schnitt:

Einmal jährlich in Form schneiden, entweder im Frühjahr oder direkt nach der Blüte.

Alte Rosensorten.

Seit mindestens 12 Millionen Jahren blühen und duften die Blumen der Gattung Rosa auf der Erde, und es gibt eine unübersehbare Vielzahl an Rosen, was der Natur, aber auch den Zuchterfolgen der Rosengärtner zu verdanken ist. Als „Alte Rosen“ gelten solche, die aus der Zeit vor 1867 stammen, dem Entstehungsjahr von ’La France‘, der ersten Teehybride. Die meisten der alten Sorten sind inzwischen ausgestorben, denn mit dem Ziel, immer neue, moderne Rosen zu züchten, die immer dauerhafter und leuchtender blühen sollten, wurden viele dieser Sorten „zu Tode gekreuzt“.
Erst zu Anfang des 20. Jahrhunderts nahmen sich einige traditionsbewusste Gärtner ihrer wieder an. Sie suchten und fanden vergessene und fast ausgestorbene Alte Rosen in Hecken, Mauerfundamenten oder Bauerngärten. Als echte Rosenliebhaber erkannten sie die wahren Qualitäten dieser Sorten. Denn die historischen Rosen sind oft widerstandsfähiger, frosthärter und pflegeleichter als moderne, sie haben einen wesentlich intensiveren Duft und ein großes Spektrum an Blütenfarben und -formen. Viele alte Sorten blühen zwar nur einige Wochen im Sommer, dafür aber um so verschwenderischer. Allerdings: Nicht immer blühen diese Rosen bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung.

Der Schnitt der Rosen. Wenn die Forsythien blühen.

Die Meinungen zum richtigen Rosenschnitt sind ebenso vielfältig wie – oftmals – heiß umstritten. Aber zumindest bezüglich des richtigen Zeitpunkts gibt es eine schöne einfache, ganz objektive Regel aus dem phänologischen Gartenkalender (mit dem Termine für regelmäßige Gartenarbeiten anhand von Naturphänomenen festgemacht werden können): Rosen werden im Frühjahr geschnitten, und zwar dann, wenn die Forsythien blühen. Zu diesem Zeitpunkt beginnt verstärkt der Austrieb, und es sind keine Starkfröste mehr zu befürchten. Dieser Termin „passt“ für alle Regionen und Klimazonen, da er keinem feststehenden Datum zugeordnet, sondern ausschließlich vom jeweils vorherrschenden Mikroklima abhängig ist.

Wichtige Regeln und Wachstumsgesetze:

Bevor die Schere nun angesetzt wird, sollte man sich Kenntnis über einige Gesetzmäßigkeiten hinsichtlich des Rosenwachstums verschaffen.

  • Je stärker zurückgeschnitten wird, um so kräftiger erfolgt der neue Austrieb.

  • Generell sollten immer zu alte, die Wuchsform störende und wilde Triebe herausgeschnitten und totes Holz entfernt werden.

  • Ein Schnitt erfolgt etwa 5 mm über einem gut entwickelten, möglichst nach außen zeigenden Auge. Das führt zu einem guten Pflanzenaufbau und fördert den äußeren Blütenflor.

  • Um Quetschungen zu vermeiden, sollte nur mit einer guten, scharfen Schere gearbeitet werden.

  • Im Frühjahr gepflanzte Rosen werden nach dem Anhäufeln auf etwa 15 cm zurückgeschnitten. Nach einer Herbstpflanzung erfolgt kein Schnitt, sondern erst wieder im nächsten Frühjahr.

  • Sind die Rosen etabliert, wird bei den meisten Strauchrosen um etwa ein Drittel gekürzt, niedrige Beetrosen werden auf drei bis vier Augen zurückgeschnitten. Bodendecker- und Kletterrosen müssen nicht regelmäßig beschnitten werden; es reicht aus, abgestorbene Triebe oder alte Blütenstände zu entfernen.

  • Ramblerrosen blühen am zweijährigen Holz. Sie sollen sich entfalten und müssen, außer dem Entfernen des toten Holzes, nicht regelmäßig geschnitten werden.

  • Ein stetiges Entfernen der verblühten Blumen fördert bei vielen Sorten eine Nachblüte, teilweise bis in den späten Herbst. Sollen die Rosen aber Hagebutten bilden, die noch im Herbst und Winter schmücken, darf das Abgeblühte nicht entfernt werden.

Lieferhinweis:

Die Rosen werden als wurzelnackte, etwa ellenlange Sträucher versandt, verpackt in feuchter Holzwolle. Sollten Sie die Rosen nicht gleich pflanzen, können Sie sie (in geöffneter Verpackung und kühler, frostfreier Umgebung) etwa zwei Wochen lagern; das empfindliche Feinwurzelwerk darf dabei auf keinen Fall trocken werden. Besser ist es, die Rosen bis zur Pflanzung an einer schattigen Stelle im Garten einzuschlagen.

Pflanzanleitung

Produktinformation

Artikelnummer 81046

Eine außergewöhnlich gefärbte Sorte von 1909 mit langer Blütezeit. Die gestreiften und getupften Blüten in Weiß und Rotviolett sind stark gefüllt und verströmen einen süßen Duft.
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