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Luisenhaller Küchensalz


Bestellnummer:  55341

Preis:  3,80 €

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Verfügbarkeit
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Produktinformation

Ein mild-würziges Salz ohne chemische Zusätze. Anders als die meist zu 100% aus Natriumchlorid bestehenden herkömmlichen raffinierten Küchensalze enthält es viele natürliche Nebensalze und Spurenelemente wie Eisen, Kobalt, Mangan oder Molybdän. Gewonnen wird das Salz seit 1854 aus der Pfannensaline Luisenhall in Göttingen.

1-kg-Packung.

Allgemeine Informationen

Das weiße Gold: Salz.

Salz ist für unsere Ernährung unerläßlich und seit dem Altertum ein begehrtes Würzmittel. Doch Salz ist nicht nur lebenswichtig, es kann Speisen auch verderben. Nicht umsonst besitzen wir einen „salzigen“ Geschmackssinn, der uns moderat gesalzene Speisen als wohlschmeckend empfinden läßt und vor Versalzenem warnt. Bis heute spiegelt sich die große Bedeutung des Salzes auch in sprachlichen Wendungen wider: bei den „gesalzenen Preisen“, die daran erinnern, daß Salz einst Zahlungsmittel war, beim „Salz in der Suppe“ und nicht zuletzt bei dem alten Wohlstandswunsch „Brot und Salz, Gott erhalt’s“ – der sich auch in dem Brauch ausdrückt, Brot und Salz als Willkommensgruß zu überreichen. Etliche Städte und ganze Regionen – wie das Salzkammergut – gründeten ihren Wohlstand auf dem weißen Gold: Halle (von althochdeutsch hall = Salz), Luisenhall, Schwäbisch Hall oder Bad Reichenhall sind nur wenige Beispiele. Selbst die Halligen an der Nordsee verdanken ihm ihren Namen. Dort wurde früher aus dem Torf vom Meer überfluteter Moore eine konzentrierte Sole gewonnen, aus der in Siedepfannen Salz hergestellt wurde. Auch einige der ersten Fernhandelswege verdanken ihre Existenz dem Salz: Da es nicht überall verfügbar war, zum Leben aber dringend gebraucht wurde, verbanden Salzstraßen die großen Städte mit den Salinen bzw. Salzbergwerken.
Die älteste Form der Salzgewinnung ist das Verdunsten von Meerwasser in flachen Becken, wobei das Salz auskristallisiert. Die höchste Qualität dieser Salze ist das Fleur de Sel, das als hauchdünne Schicht in Handarbeit mit einer Holzschaufel abgeschöpft wird. Später begann man, unterirdische Salzlager bergmännisch abzubauen und Salz durch das Verdampfen einer – teils in salzhaltigen Quellen vorhandenen, meist jedoch unter Tage durch Herauslösen der Salzvorkommen mit Wasser hergestellten – Sole in Siedesalinen zu gewinnen.

Unterschiede. Klein, aber fein.

Heute ist Salz überall und in nahezu beliebiger Menge erhältlich, vieles davon stammt jedoch aus industrieller Produktion und ist Natriumchlorid in Reinform. Deshalb widmen Köche und Genießer dem Salz seit Jahren eine Aufmerksamkeit wie kaum einem anderen Gewürz. Man besinnt sich auf traditionelle Regionen und Gewinnungsverfahren und entwickelt ein Gespür für die Geschmacksnuancen von Salzen unterschiedlicher Provenienzen. Diesen wollte auch schon so mancher Wissenschaftler beikommen und mußte doch kapitulieren. Chemiker erklärten sie gar für nicht vorhanden, da der Mineralienanteil aller Salze so gering sei, daß er den Geschmack nicht verändern könne. Dennoch sind Unterschiede schmeckbar. Beim Salz ist es offenbar wie beim Mineralwasser, bei dem der Mineralienanteil am Volumen gemessen auch sehr gering ist, dennoch den Geschmack signifikant beeinflußt.

Mär, zu widerlegen.

Es ist übrigens eine weitverbreitete Mär, daß Speisesalz mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen sein müsse. Ein Mindesthaltbarkeitsdatum setzt einen von Bakterien bzw. Schimmel (biologisch) oder durch Oxidation (chemisch) hervorgerufenen Verfall voraus. Von solchem Verfall ist Salz als anorganische Verbindung nicht betroffen. Ganz im Gegenteil: Salz ist sogar so stabil, daß es seit Jahrmillionen erhalten ist. In der Bibel werden denn auch Bündnisse, auf deren ewig andauernden Bestand man hoffte, als Salzbündnisse bezeichnet. Die Verordnung über die Kennzeichnung von Lebensmitteln sagt dazu in §7, Absatz 6 schlicht: „Die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums ist nicht erforderlich bei Speisesalz, ausgenommen jodiertes Speisesalz.“ Bei unseren Salzen, von denen keines jodiert ist, brauchen Sie sich über die Haltbarkeit also keine Gedanken zu machen – sie berechnet sich in geologischen Zeiträumen. Wir bieten Ihnen Salze unterschiedlicher Gewinnung und Zusammensetzung an: direkt aus dem Meer gewonnen, bergmännisch abgebaut sowie mittels Wasser aus unterirdischen Lagerstätten gelöst und anschließend in der Saline verdampft. Genaugenommen handelt es sich dabei jedoch immer um Meersalz, denn letztlich gehen sämtliche Salzlagerstätten auf Ablagerungen maritimen Ursprungs zurück.

Zutaten und Hinweise:

Salz.
Zutaten:
Salz.

Ursprung / Herkunft:
Deutschland

Verantwortlicher Lebensmittelunternehmer:
Saline Luisenhall GmbH
Greitweg 48
37081
Göttingen
Deutschland

Die Bewertung unserer Kunden – (3)

  • MMMMM 11.06.2015 anonym

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Salz ist NICHT gleich Salz ..

    .. wenn man so ein natürliches Salz einmal in der eigenen Küche verwendet hat, wird man mit herkömmlichem Supermarkt-Salz wahrscheinlich keine Freude mehr haben! Es ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern in seiner gesamten Handhabung auch für den Tast und Sehsinn! .. fällt für mich auch unter die Kategorie: "Luxus, den man sich leisten kann"!

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  • MMMMM 11.04.2012 anonym

    19 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Das Salz für die Insel ...

    ... wenn man dort welches bräuchte. Ich habe gut ein Dutzend Salzsorten im Küchenregal stehen: scharfe, feine, milde, bittere, süße, herbe, delikate, erdige – meist hervorragend für den jeweiligen Zweck. Aber wenn ich mich auf ein Salz beschränken müßte, wäre es das Luisenhaller Küchensalz. Passt immer, geschmacklich ausgewogen ohne Schärfe, Preis o.k., was will man mehr! (Nein, Hilfsmittel und Zusatzstoffe kämen mir eh' nicht auf den Tisch bzw. in den Topf)

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  • MMMMM 03.12.2008 anonym

    55 von 59 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Unverzichtbar im Küchenalltag

    Salz, das einfach nur Salz ist und nicht mit Trennmitteln zu einer einheitlich rieselnden Masse gemacht wird, ist so wünschenswert wie rar. Luisenhaller hat in meiner Küche die Lücke geschlossen: in einem kleinen Näpfchen wartet es geduldig, in Prisen die Speisen zu verfeinern. Auch das Sinnliche der Dosierung ist dabei ein Vergnügen.

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