Gerade bei beengten Platzverhältnissen bietet die alte gärtnerische Kulturtechnik des Hügel- oder Hochbeetes die Möglichkeit, den Gartenbau ganz natürlich zu intensivieren und ohne Zufuhr zusätzlichen Düngers die Ernte zu vervielfältigen – allein durch die schnellere Erwärmung des Bodens, die ständige, aber maßvolle humusproduzierende Verrottung in seinem Inneren und den Schutz vor Schädlingen wie Schnecken oder Wühlmäusen. Hochbeete sollten planvoll aufgebaut werden – von gröberem Astschnitt bis zur Humusdecke.
Starke 28-mm-Lärchenbohlen in feuerverzinkten Stahlprofilen, die schnell und ohne Fundament zu einem imposanten Hochbeet von 2,2 Kubikmetern gefügt werden können. An wühlmausgefährdeten Standorten sollte der Boden mit einem feinmaschigen Draht vor den unerbetenen Eindringlingen geschützt werden. Das unbehandelte Lärchenholz ist von hoher Beständigkeit und wird erfahrungsgemäß mindestens 15 Jahre durchhalten. Da sich aber Holz dem Umgebungsklima anpaßt, sind Rißbildungen und Verformungen möglich. Einzelne Bohlen können Sie austauschen. Aus einer Schreinerei in Niederbayern.
36 unbehandelte Lärchenholzbohlen, gehobelt und an den Kanten gefast; ihre Höhe kann produktionsbedingt leicht variieren. U- und Flacheisen aus feuerverzinktem Stahl. Höhe 84 cm, Breite 2,33 m, Tiefe 1,2 m. Volumen etwa 2.200 l. Gewicht 150 kg. Mit Montagematerial und Aufbauanleitung.
Hochbeet Lärchenholz 885,00 Euro
Bei einem Hochbeet handelt es sich um eine erhöhte Anbaufläche im Nutzgarten. Es hat meist eine kastenartige Form und kann aus verschiedensten Materialien gemacht sein: aus Holz, Metall, Stein, Kunststoff oder mit Folie ausgekleideten Flechtelementen aus Weiden- oder Haselruten.
Dem Aufwand für den Aufbau und der Befüllung des Hochbeets stehen – im Vergleich mit der Bewirtschaftung ebenerdiger Beetflächen – zahlreiche Vorteile gegenüber:
1. Schicht: Grobe Materialien (z.B. Äste, Zweige, unzersetzter Kompost) als Drainage. Steht das Hochbeet in einem Garten mit hohem Wühlmausaufkommen, wird ganz zuunterst ein Drahtgeflecht ausgelegt.
2. Schicht: Rasensoden, Grasschnitt, Stroh, Laub oder Gartenabfälle.
3. Schicht: Halbreifer Kompost oder verrotteter Stallmist.
4. Schicht: Gartenerde und Feinkompost.
Durch den Kompostierungsprozeß zersetzt sich der Inhalt des Hochbeets langsam, das Volumen verringert sich, und die Erde sackt ab. Im Frühjahr muß dieser Verlust durch ein Auffüllen mit Kompost oder Wurmerde ausgeglichen werden.
Durch ein Einsetzen von Kompost- und Regenwürmern wird gleichzeitig sichergestellt, daß die Erde im Hochbeet wieder aufgelockert wird. Nach etwa fünf bis sechs Jahren sind sämtliche kompostierbaren Anteile im Hochbeet verrottet – es muß dann neu aufgesetzt werden.
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