Pflegeleicht und duftend: Alte Rosen. Historische Rosensorten

Alte Rosen - historische Rosen Belle De Crécy Christine Hélène Rose Ännchen von Tharau Frau Eva Schubert Kaskade Ayrshire Queen

Seit mindestens 12 Millionen Jahren blühen und duften die Blumen der Gattung Rosa auf der Erde, und es gibt eine unübersehbare Vielzahl an Rosen, was der Natur, aber auch den Zuchterfolgen der Rosengärtner zu verdanken ist. Als „Alte Rosen“ gelten solche, die aus der Zeit vor 1867 stammen, dem Entstehungsjahr von ’La France‘, der ersten Teehybride.

Die meisten der alten Sorten sind inzwischen ausgestorben, denn mit dem Ziel, immer neue, moderne Rosen zu züchten, die immer dauerhafter und leuchtender blühen sollten, wurden viele dieser Sorten „zu Tode gekreuzt“. Erst zu Anfang des 20. Jahrhunderts nahmen sich einige traditionsbewußte Gärtner ihrer wieder an. Sie suchten und fanden vergessene und fast ausgestorbene Alte Rosen in Hecken, Mauerfundamenten oder Bauerngärten.

Als echte Rosenliebhaber erkannten sie die wahren Qualitäten dieser Sorten. Denn die historischen Rosen sind oft widerstandsfähiger, frosthärter und pflegeleichter als moderne, sie haben einen wesentlich intensiveren Duft und ein großes Spektrum an Blütenfarben und -formen. Viele alte Sorten blühen zwar nur einige Wochen im Sommer, dafür aber um so verschwenderischer. Allerdings: Nicht immer blühen diese Rosen bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung.

Rosen selbst vermehren

Rosensorten selbst vermehren. Mit Steckhölzern.

Rosen werden nicht nur durch Veredelung (Okulation) vermehrt – eine Methode, die einige Erfahrung voraussetzt –, sondern sie lassen sich auch recht einfach durch Steckhölzer vermehren. Im Oktober und November ist dafür die ideale Zeit; sehr gut geeignet für diese Art der Vermehrung sind Wildrosen und die historischen Sorten von Strauch- und Kletterrosen.

Es werden gut ausgereifte, bleistiftstarke, 15–20 cm lange Triebstücke mit je einer Triebknospe („Auge“) am oberen und unteren Ende geschnitten und in lockeren Gartenboden gesteckt – an einem feuchten Platz im Freiland oder im Frühbeetkasten. So tief stecken, daß ein Auge aus dem Boden schaut, und über den Winter mit Fichtenreisig oder einer Strohmatte abdecken. Ab Ende April des Folgejahrs, wenn die Steckhölzer anfangen auszutreiben, muß der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden. Im Herbst kann die Pflanze dann an den endgültigen Standort gesetzt werden.

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Die Klasse der Weißen Rosen (Rosa alba)

Zu dieser Rosenklasse gehören einige der ältesten bekannten Gartensorten, die schon zur Zeit der Griechen und Römer kultiviert wurden. Ihre frühesten Formen entstanden als Naturhybriden aus der Hundsrose und der Damaszenerrose des Vorderen Orients. Die Weißen Rosen zeichnen sich durch einen besonders buschigen, oft überhängenden Wuchs und eine sehr gute Winterhärte aus. Die dichten, robusten Rosenbüsche eignen sich somit für kältere und höhere Lagen, zum Beispiel zur Anpflanzung einer Hecke, und sie gedeihen auch im Halbschatten. Die Blüten duften außerordentlich.

Königin von Dänemark (Rosa alba)

Königin von Dänemark (Rosa alba)

Eine der schönsten alten Rosen überhaupt. 1816 von James Booth im Hamburger Bezirk Altona gezüchtet. Altona war lange Zeit dänisches Hoheitsgebiet, daher stammt die Zueignung zur dänischen Königin.
Die tief rosafarbenen, nach außen aufhellenden Blütenblätter sind von herausragendem, fruchtig-lieblichem Duft. Der kräftige Strauch wird etwa 1,5 m hoch und breit und blüht von Juni bis Juli. Wächst auch unter schlechten Gartenbedingungen und auf Sandböden. Sie ist sehr winterhart und eignet sich vorzüglich für die Anlage einer Hecke.

Königin von Dänemark 16,50 Euro

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Lieferung:


Wir versenden die Rosen als wurzelnackte Sträucher, verpackt in feuchter Holzwolle. Sollten Sie die Rosen nicht gleich pflanzen, können Sie sie (in geöffneter Verpackung und kühler, frostfreier Umgebung) etwa 2 Wochen lagern; das empfindliche Feinwurzelwerk darf dabei auf keinen Fall trocken werden. Besser ist es, die Rosen bis zur Pflanzung an einer schattigen Stelle im Garten einzuschlagen. Jedem Paket liegt eine ausführliche Pflanz- und Pflegeanleitung bei. Unter » www.manufactum.de/rosenversand können Sie sehen, wie die Pflanzen verpackt und bei Ihnen ankommen werden.

Falls die Mengen unserer Rosenschule nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.
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Suaveolens

Suaveolens (Rosa alba)

’The White Rose of York‘ ist seit 1750 nachgewiesen, war vermutlich aber schon zur Zeit der Römer in Kultur. Die faszinierenden, milchweißen, halbgefüllten Blüten verströmen einen süßen Duft und wirken in der Dämmerung fluoreszierend. Mit überreicher Blüte im Juni und Juli, später reifen schöne rote Hagebutten heran. Die Rose wird 2,5 m hoch und 2 m breit. Als Einzelstrauch oder für die Pflanzung einer Hecke. Eine ausgesprochene Anfängerrose, sie ist robust und unkompliziert, für den Halbschatten geeignet und sehr winterhart.

Suaveolens 16,00 Euro

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Die Klasse der Moosrosen (Rosa muscosa)

Die Moschusrose ist seit langem in Südeuropa bekannt, stammt aber vermutlich aus Indien oder Südchina. Sie war eine der Stammütter der ersten öfterblühenden Strauchrosen des 19. Jahrhunderts: der Moschata-Hybriden (nach ihren Züchtern auch Lambertiana- oder Pemberton-Rosen genannt). Diese robusten Rosen blühen unermüdlich in wundervollen Pastelltönen. Die gefüllten Formen verströmen einen intensiven, moschusartigen Duft, der einen Garten ganz erfüllen kann.

Deuil de Paul Fontaine (rosa muscosa)

Deuil de Paul Fontaine (rosa muscosa)

Diese Moosrose von 1873 entzückt mit ihrer außergewöhnlichen Farbe: Die großen, akkurat geformten und gutgefüllten Blüten sind von dunklem, dabei leuchtendem Purpurrot; die Triebe und Knospen sind rötlich bemoost. Hauptblütezeit ist von Ende Mai bis Ende Juni mit einer guten Nachblüte bis in den Herbst. Die Knospen erblühen auch bei ungünstiger Witterung problemlos. Der Strauch wird etwa 2 m hoch und 1,5 m breit und ist sehr winterhart.

Sehr vielseitig, als Strauchrose, für Hecken oder Gefäße. Da diese Rose bis zu 3 m lange Triebe bildet, kann sie auch als kleinere Kletterrose gezogen werden.

Deuil de Paul Fontaine1 16,50 Euro

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Die Klasse der Remontantrosen (Rosa remontant)

Durch die Einkreuzung der Teerosen aus dem fernen Orient entstanden in Europa weitere Rosenklassen, u.a. die Remontantrosen (auch centifolienartige Parkrosen genannt), die bis auf wenige Ausnahmen öfter blühen. Diese remontierenden Rosen sind das Bindeglied zwischen den alten und den modernen Rosen.

Baron Girod de l'Ain

Baron Girod de l'Ain (Rosa remontant)

Ein Gärtner aus der Gegend um Lyon fand sie 1897 als Sport der ’Eugène Fürst‘ – seitdem wird diese exzellente Rose für jede gute Sammlung empfohlen. Die großen, schalenförmigen Blüten sind von einem leuchtenden Karminrot, dicht gefüllt mit gewellten Blütenblättern, die von einem schmalen weißen Rand gesäumt sind. Sie verströmen einen starken Duft und sind sehr haltbar. Die Rose blüht mit kleinen Unterbrechungen von Juni bis zum Frost; sie ist unkompliziert, robust und gut winterhart. Der wenig bestachelte Strauch wächst kompakt und dicht und wird etwa 1,2 m hoch und breit. Sehr gut für die Kübelbepflanzung geeignet, dann kann der Duft in Sitzplatznähe genossen werden.

Baron Girod de l'Ain 16,00 Euro

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Souvenir du Dr. Jamain

Souvenir du Dr. Jamain (Rosa remontant)

Ein Bild von einer Rose: Diese Lacharme-Züchtung aus dem Jahre 1865 besticht mit ihren samtigen, tief weinroten, perfekt geformten Blüten; im Verblühen zeigen sich dunkelviolette, fast schwarze Schattierungen, und die goldgelben Staubgefäße werden sichtbar. Während der Hauptblütezeit im Juni und Juli verströmt der wüchsige, reich mit Blüten besetzte Strauch einen betörenden Duft; im September blüht er ein zweites Mal. Bis 1,8 m hoch und 1,2 m breit und gut winterhart. Als Einzelstrauch oder für eine Hecke. Diese Rose kann auch als Spalierrose gezogen werden; sie erreicht dann eine Höhe von 2 bis 3 m.

Souvenir du Dr. Jamain 16,50 Euro

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Ferdinand Pichard

Ferdinand Pichard (Rosa remontant)

Diese Sorte ist ein Juwel unter den gestreiften Rosen: robust, verläßlich und mit wunderschönem Farbkontrast. Die recht großen, kugeligen, gut gefüllten Blüten sind von karminrosafarbener Grundfarbe und tragen purpurrote sowie hellrosafarbene bis fast weiße Marmorierungen. Während des ganzen Sommers erscheinen immer wieder neue duftende Blütenbüschel, die auch in der Vase erfreuen. Diese Rose ist gut winterhart und bildet 1,5 m hohe und 1,2 m breite Sträucher mit dunkelgrün glänzendem, gesundem Laub. Zuverlässige Anfängerrose, die auch an Obelisken bis auf gut 2,5 m Höhe gezogen werden kann. Auch für die Topfbepflanzung geeignet.

Ferdinand Pichard 16,00 Euro

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Die Klasse der Moschusrosen. (Rosa moschata)

Die ursprüngliche Moschusrose ist schon seit langem in Südeuropa bekannt und stammt wahrscheinlich aus Indien oder Südchina. Sie war eine der Stammütter der ersten öfterblühenden Strauchrosen des letzten Jahrhunderts, der Moschata-Hybriden (oder auch nach ihren Züchtern Lambertianaoder Pemberton-Rosen genannt). Moschusrosen sind sehr robust und blühen unermüdlich in wundervollen Pastelltönen. Die gefüllten Formen verströmen einen intensiven, moschusartigen Duft, der einen Garten ganz erfüllen kann.

Buff Beauty

Buff Beauty (Rosa moschata)

Eine der schönsten Moschusrosen mit Teerosenblut, wahrscheinlich von Reverend Pemberton 1939 in England eingeführt. Die dichtgefüllten, mittelgroßen Blüten sind aprikosengelb bis creme-champagnerfarben und werden zum Rand hin heller. Das nuancierte Farbenspiel vom Öffnen bis zum Verwelken adelt diese Rose; Blüte von Juni bis zum ersten Frost. Frischer, spritziger Moschusduft. Dunkelgrünes Laub, im Austrieb rot; die Rose ist ausgezeichnet widerstandsfähig gegen Krankheiten. Höhe 1,5 m, Breite 1,5 m. Sehr vielseitig verwendbar, kann Hecken bilden, als Busch oder Spalier gezogen werden. Benötigt einen guten Winterschutz.

Buff Beauty 17,00 Euro

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Die Klasse der Damaszenerrosen (Rosa damascena)

Die Damaszenerrosen sind Mitbringsel der Kreuzritter des 13. Jahrhunderts. Heute weiß man, daß diese Rosen schon vor 4000 Jahren in persischen Gärten bekannt waren. Einmalig sind sie in ihrem betörenden, schweren Duft – wegen dieser Duftintensität sind sie auch die bevorzugten Rosen für die Herstellung von Rosenöl.

Miranda

Miranda (Rosa damascena)

Diese Züchtung von 1869 ist eine herrliche Vertreterin der historischen Rosen. Aus prallen Knospen öffnen sich große, halbgefüllte Blütenschalen in reinem leuchtendem Rosa. Sie stehen in großen Büscheln zusammen und verströmen den typischen schweren Damaszener-Duft. Unempfindlich gegen Witterungseinflüsse sind sie lang haltbar. Die Rose ist überaus reichblühend: Dem Hauptflor im Sommer folgt eine sehr gute Nachblüte im Herbst. Der kompakte, sehr winterharte Strauch trägt hübsches mattgrünes Laub und wird etwa 1,5 m hoch und 1 m breit. Als freistehende Strauchrose, für Hecken oder Gefäße. Die Blüten sind haltbare Schnittblumen.

Miranda 16,50 Euro

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Rose de Resht

Rose de Resht (Rosa damascena)

Eine der besten historischen Rosensorten, weil pflegeleicht, robust, mit langer Blütezeit und starkem Duft. Ihre Herkunft ist ungewiß; sie wurde erst 1950 aus dem Iran wieder eingeführt; ihre Entstehung wird aber auf vor 1880 datiert. Die pomponförmigen, purpurroten Blüten sind dichtgefüllt und duften ausgezeichnet; sie erscheinen unermüdlich von Mitte Juni bis in den Herbst. Der aufrechte Strauch wird etwa 1 m hoch und breit, hat kräftige Triebe, dichtes, gesundes Laub und ist von sehr guter Winterhärte. Ideale Anfängerrose. Gut für die Kübelbepflanzung und für kleine Gärten geeignet. Auch für die Anlage einer niedrigen Rosenhecke geeignet.

Rose de Resht 16,50 Euro

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Felidae

Felidae (Moderne Romantikrose)

Diese Rose ist eine Ausnahme – in mehrfacher Hinsicht: Sie ist keine „alte Rose“ sondern eine moderne Züchtung unseres Rosenlieferanten und sie hat eine außergewöhnliche Farbe: feine Gelbnuancen, zum Blütenrand hin cremeweiß aufhellend mit einem Schimmer Apricot in der Mitte. Die großen, dichtgefüllten Blüten verströmen einen wunderbaren Duft und sind sehr haltbar. ’Felidae‘ ist öfterblühend, sie blüht von Juni an bis in den Herbst hinein. Das dunkelgrüne Blattwerk ist gesund und glänzend. Sie wird 1,2 m hoch und 1 m breit. Die gut winterharte Rose ist auch für die Pflanzung in Kübel geeignet und liefert haltbare Schnittblumen. Sie hat eine gute Fernwirkung.

Felidae 17,00 Euro

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Die Klasse der Gallischen Rosen (Rosa gallica)

Die Gallische Rose ist die Stammutter der alten, heute in Mitteleuropa heimischen Gartenrosen. Die Urform (Rosa gallica pumila) hat ihren Abkömmlingen den intensiven Duft mitgegeben; zudem zeichnen sich die üppigen Büsche durch eine sehr gute Gesundheit, Robustheit und völlige Winterhärte aus.

Duchesse de Montebello (Rosa gallica)

Duchesse de Montebello (Rosa gallica)

Diese Laffay-Züchtung von 1829 ist enorm reichblühend mit starkgefüllten, mittelgroßen Blüten in zartem Rosa. Sie stehen in großen Büscheln und duften süß; die Knospen blühen ballförmig auf. Blüte im Juni und Juli. Die Rose wächst schnell auf eine Höhe und Breite von etwa 1,5 m heran; die kräftigen, schön belaubten Triebe hängen leicht über. Als Solitärstrauch oder für eine Heckenpflanzung geeignet, auch im Halbschatten.

Duchesse de Montebello (Rosa gallica) 16,50 Euro

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Belle de Grécy (Rosa gallica)

Belle de Grécy (Rosa gallica)

Diese Sorte wurde vor 1848 in Frankreich gezüchtet – und überzeugt bis heute mit ungewöhnlicher Blütenfärbung und großer Robustheit. Die Blüten changieren von Kirschrot bis Purpurviolett und gehen später in violettgraue Farbtöne über; an einem halbschattigen Standort ist die Färbung besonders intensiv. Die Blüten sind groß, stark gefüllt und schalenförmig; sie erscheinen im Juni und Juli in üppigen Büscheln und duften süß. Mit mittelstarkem Wuchs wird der Strauch bis 1,5 m hoch und breit; die fast stachellosen Triebe hängen über und ergeben einen hübschen Habitus.

Belle De Crécy 16,50 Euro

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Die Klasse der Bourbonrosen (Rosa borboniana)

Benannt ist diese remontierende Rosenklasse nach der französischen Kolonie Île de Bourbon, auf der die Siedler ihre Felder mit Rosenhecken begrenzten, Kreuzungen aus Rosa damascena und chinesischen Teerosen. 1817 wurde in einer dieser Hecken eine Pflanze als spontaner Sämling entdeckt und zur Weiterzucht zum Gärtner des Herzogs von Orléans gesandt – die erste Bourbonrose. Diese Rosen blühen mit kurzen Unterbrechungen von Juni bis in den Spätherbst, den Höhepunkt ihrer Blüte erreichen sie im September. Die Blüten sind gleichmäßig gefüllt und haben den wunderbaren Duft ihrer chinesischen Vorfahren.

Bourbonrose Province Panachée

Bourbonrose Province Panachée (Rosa borboniana)

Diese französische Züchtung von Fontaine ist schon seit 1860 in Kultur, in unseren Gärten aber kaum noch anzutreffen. Sehr zu Unrecht, denn sie vereint die schönsten Blüten und einen ausdauernden Flor mit Unkompliziertheit und vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten. Die Rose blüht an kräftigen, ausholenden Trieben fast ununterbrochen von Juni an bis in den Herbst. Die üppig gefüllten Blüten sind beinahe kugelförmig und auf zart rosaviolettem Grund purpurviolett gestreift. Sie hellen mauve- bis fliederfarben auf und duften gut. Das Laub ist bläulich grün und sehr widerstandsfähig. Der Strauch wird 1,8 m hoch und 1,5 m breit und ist gut winterhart.

Bourbonrose Province Panachée 16,50 Euro

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Souvenir de la Malmaison

Souvenir de la Malmaison (Rosa borbonica)

Sie ist eine der gefeierten Schönheiten unter den historischen Rosen, mit zart rosafarbenen, dichtgefüllten, oft geviertelten, mittelgroßen Blüten, die einen starken, fruchtigen Duft verströmen. Die feingliedrigen Pflanzen sind den ganzen Sommer über und bis in den Oktober hinein mit Blüten besetzt. Diese Sorte wurde 1843 von Béluze eingeführt. Der Name gilt wahrscheinlich einer Begegnung des Zaren Alexander I. mit der Rosenfreundin Kaiserin Joséphine von Frankreich, die im Garten von Malmaison eine der bedeutendsten Rosensammlungen zusammengetragen hatte. Mit der geringen Höhe von 60–70 cm sehr gut für die Pflanzung in Kübel geeignet; dabei sehr gesund, widerstandsfähig gegenüber Krankheitsbefall und gut winterhart.

Souvenir de la Malmaison 16,50 Euro

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Variegata di Bologna

Variegata di Bologna (Rosa borboniana)

Eine außergewöhnlich gefärbte Sorte von 1909 mit langer Blütezeit. Die gestreiften und getupften Blüten in Weiß und Rotviolett sind stark gefüllt und verströmen einen süßen Duft; sie erscheinen üppig im Juni und Juli und nach einer Blühpause im August bis Ende Oktober. Der gesunde Strauch wächst aufrecht und kräftig, wird etwa 1,8 m hoch und 1,5 m breit und ist gut winterhart. Als Solitärstrauch oder für eine Heckenpflanzung.

Variegata di Bologna 17,00 Euro

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Nelkenrose F. J. Grootendorst

Nelkenrose F. J. Grootendorst (Rosa rugosa ’Rubra‘ x ’Mme Norbert Levavasseur‘)

Die sogenannten Nelkenrosen sind eine kleine Gruppe ungewöhnlicher Rosen, die durch ihre nelkenartig gefransten Blütenblätter auffallen und damit eine ganz besondere Anmutung haben. Da sie aus einer Kreuzung mit Rosa rugosa hervorgegangen sind, sind sie zudem sehr unkompliziert; echte „Anfängerrosen“, die auch mit einem halbschattigen Standort vorliebnehmen, robust und sehr winterhart sind. Zudem blühen sie gut nach und haben lange haltbare Blütenstände. Diese Grootendorst-Züchtung von 1918 bringt von Juni bis in den Herbst hinein leuchtendrote, halbgefüllte Blüten hervor, die einen zarten Duft verströmen. Sie stehen in großen Büscheln an sehr kräftigen, aufrechten Trieben mit starker Bewehrung. Mit buschigem Wuchs wird die Pflanze bis 1,5 m hoch und 1 m breit. Sehr vielseitig, für die Anlage einer Rosenhecke, als Beet- und für die Gefäßbepflanzung geeignet.

Nelkenrose F. J. Grootendorst 15,50 Euro

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Bodendeckerrosen

Als Bodendeckerrosen bezeichnet man die flach- und breitwachsenden Arten und Sorten. Sie sind in der Lage, sonnige und trockene Flächen schön und dauerhaft zu begrünen und mit ihrem dichten Wuchs die Ansiedlung anderer (unerwünschter) Pflanzen zu unterdrücken.

Souvenir de Greuville

Souvenir de Greuville (Rosa-Hybriden)

Diese buschig wachsende Kleinstrauchrose – eine Züchtung unseres Rosenlieferanten – bildet schöne, stark gefüllte, in Büscheln stehende Pomponblüten mit zartem Duft. Sie erblüht rosaviolett und hellt nach einiger Zeit bis weiß auf, so daß der Strauch in allen Farbtönen zwischen Weiß und Hellviolett changiert – sehr hübsch zu dem frischgrünen Laub. Mit kleinen Unterbrechungen blüht diese Rose von Ende Mai bis in den Herbst hinein. Sie ist ausgesprochen gesund und robust, winterhart, und sie verträgt auch Halbschatten. Mit nur 60–80 cm Höhe hervorragend als Bodendecker, für die Kübel- oder als Randbepflanzung für den Beetvordergrund geeignet.

Souvenir de Greuville 13,50 Euro

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Sternenflor

Sternenflor (Rosa-Hybriden)

Auch diese außergewöhnliche Bodendeckerrose ist eine Züchtung unseres Rosenlieferanten. Das Besondere an ihr ist der sehr flache, nur 30 cm hohe, aber kräftige Wuchs, die unermüdliche Blütenbildung und die herausragende Robustheit. Die leuchtendweißen, ungefüllten Einzelblüten mit goldgelben Staubfäden verströmen einen angenehmen Apfelduft und sind eine wertvolle Bienenweide. Von Juni bis Oktober schiebt die Rose ununterbrochen Blüten nach, die nachfolgenden roten Hagebutten halten bis in den Spätherbst hinein. Das dunkelgrüne, glänzende Laub ist unempfindlich gegen Krankheiten. Die Pflanze wird etwa 60 cm breit. Mit dichtem Wuchs deckt sie zuverlässig den Boden ab; sie ist sowohl zur großflächigen Böschungsbegrünung geeignet (3–4 Pflanzen/qm) als auch zur Pflanzung in Steingärten oder Töpfe. Die Rose eignet sich auch für den Halbschatten, sollte aber nicht unter größere Bäume gepflanzt werden.

Sternenflor 13,50 Euro

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Kletterrosen

Die kletternden Rosen haben nicht nur einen verschwenderischen Blütenflor, sie zeichnen sich auch durch den praktischen Vorzug aus, daß sie nur wenig Bodenfläche beanspruchen und dabei an einer Laube, im Geäst eines Baumes, an einer Mauer oder einem Rankgerüst sehr wirkungsvoll zum Einsatz kommen. Sie sind eine Bereicherung fürjeden Gartentyp, vom streng formalen bis zum naturnahen.

Paul’s Scarlet Climber

Paul’s Scarlet Climber (’Paul’s Carmine Pillar‘-Sämling x ’Rêve d’Or‘)

Diese Paul-Züchtung von 1916 ist ein echter Klassiker – vor allem in Bayern stehen in vielen Gärten, an Mauern und Fassaden alte Rosenstöcke dieser ausgesprochen dankbaren und dabei wirkungsvollen scharlachroten Kletterrose. Die großen, halbgefüllten, leicht duftenden Blüten stehen in üppigen Dolden und sind sehr haltbar. Die Hauptblüte im Juni und Juli ist außerordentlich reich, gelegentlich gibt es im September eine Nachblüte. Die Rose wächst aufrecht bis in 5 m Höhe und hat eine schöne, gesunde Belaubung. Mit der sehr guten Winterhärte ist sie auch für rauhe Lagen noch gut geeignet. Zur Begrünung von Mauern und Wänden (am Spalier) sowie für freistehende Rankgerüste geeignet. Ideal für Rosenbögen geeignet.

Paul’s Scarlet Climber 13,50 Euro

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Ruhm von Dijon

Ruhm von Dijon (Gloire de Dijon)

Eine einmalige Rose des 19. Jahrhunderts, von Jacotot 1853 in den Handel gebracht. Umstritten ist, ob die ’Gloire de Dijon‘ zu den Indica-, den Bourbon- oder gar zu den Noisetterosen zu zählen ist. Sicher ist aber, daß sie längst zu einem Mythos geworden ist und das „Altmodische“ an ihr ihre Schönheit ausmacht: Die Farbe variiert von hell orangegelb bis rahmweiß, besonders zum Herbstflor hin auch orange und rosa überlaufend. Der Duft ist sehr süß und von verschwen- derischer Fülle. Sie ist eine der wenigen (fast) winterharten Teerosen und blüht den ganzen Sommer hindurch. Wuchshöhe bis zu 4 m. Eine Kletterrose, die in Sonne und Halbschatten wächst. Sie benötigt ein Spalier und sollte nicht an eine heiße Mauer gepflanzt werden.

Ruhm von Dijon 17,50 Euro

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Parade

Parade (’New Dawn‘-Sämling x ’Climbing Minna Kordes‘)

Diese reichblühende Kletterrose ist eine relativ moderne Züchtung von 1953, die von Juni bis Oktober ihre großen, dichtgefüllten Blüten in leuchtendem Karminrosa entfaltet. Zunächst becherförmig, erblühen sie zu nostalgisch anmutenden, rosettenartig gefüllten Blütenschalen mit gutem Duft. Das glänzendgrüne Laubwerk ist sehr gesund. Die Rose hat einen kräftigen, 3 bis 4 m hohen Wuchs, ist robust und winterhart; damit ist sie eine ausgezeichnete Anfängerrose. Zur Begrünung von Mauern und Wänden (am Spalier) sowie für freistehende Rankgerüste geeignet.

Parade 13,50 Euro

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Rankende Rosen: Rambler

Im Gegensatz zu den eigentlichen Kletterrosen haben die Rambler weiche und elastische Triebe und können klettern, ohne hochgebunden werden zu müssen. Sie erreichen dabei beachtliche Höhen (wenn man sie beispielsweise in einen Baum klettern läßt) und müssen kaum geschnitten werden. Sie blühen am zweijährigen Holz und können – in Ermangelung einer Kletterhilfe – ebensogut kriechend den Boden bedecken. Obwohl Rambler bereits im frühen 19. Jahrhundert gezüchtet wurden, sind sie heute nur wenig bekannt. Ihrer zahlreichen Vorzüge wegen und weil wir meinen, daß auch diese Rosen mehr Beachtung verdienen, bieten wir einige Sorten aus dieser Gruppe an.

Ramblerrose Maria Lisa

Ramblerrose Maria Lisa (Rosa Multiflora-Hybride)

Diese Ramblerrose blüht im Sommer überreich mit prächtigen, großen Blütentrauben – und zeigt dabei ein ungewöhnliches Farbenspiel: Die kleinen, ungefüllten Blüten erblühen in kräftigem Rosarot mit leuchtend goldgelben Staubgefäßen, später hellen sie auf und zeigen ein weißes Auge. Sie verströmen einen leichten, frischen Duft. Nach der Blüte setzt die Rose viele kleine, rote, flaschenförmige Hagebutten an, die sie bis weit in den Herbst zieren. Die langen Triebe sind fast stachellos; das Laub gesund und glänzend dunkelgrün. Diese Rose ist wüchsig und winterhart und erreicht eine Höhe von 3–5 m. Sie ist eine der wenigen heute noch erhältlichen Sorten von Franz Karl Brümmer, der als Augustinermönch Bruder Alfons vor allem in der Zeit von 1922–27 zahlreiche Kletter- und Ramblerrosen züchtete und dem Rosarium Sangerhausen zur Prüfung übergab. Von dort gelangten sie später in den Handel.

Ramblerrose Maria Lisa 17,50 Euro

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Mme Sancy de Parabère

Mme Sancy de Parabère (Rosa-Pendulina-Hybriden)

Diese Ramblerrose, eine Bonnet-Züchtung von 1874, ist etwas ganz Besonderes. Sie ist eine der frühestblühenden Rosen, die in manchen Jahren schon Ende April die ersten Blüten öffnet.Diese erblühen in reinem Rosa, sie sind groß, flach gefüllt und verströmen einen starken weittragenden Rosenduft. Die stachellosen Triebe dieser völlig winter- harten Rose erreichen mit kräftigem Wuchs eine Länge von 4–6 m. Sehr frühblühende Ramblersorte, die gut mit später einsetzenden Sorten kombinierbar ist. Klettert in Bäume oder über Pergolen, ohne Stütze bilden sich sehr große, überhängende Sträucher. Auch für den Halbschatten geeignet.

Mme Sancy de Parabère 17,50 Euro

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Albertine

Albertine (Rosa-Wichuriana-Hybriden)

Eine wunderschöne Rambler-Rose von Barbier mit außergewöhnlicher Blütenfarbe: Aus korallenroten Knospen entfalten sich dichtgefüllte Blüten in hellem Orange bis kräftigem Rosa, die vollerblüht zartrosa verblassen. Sie verströmen einen wunderbaren Duft. Die langen jungen Triebe sind kupferfarben getönt, das Laubwerk ist glänzend dunkelgrün. Diese Rose blüht einmal überreich im Sommer, sie ist ein robuster, verläßlicher Kletterer von guter Winterhärte. Höhe bis 5 m. Klettert in Bäume und an Pergolen, auch im Halbschatten und auf mageren Böden.

Albertine 17,50 Euro

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Guirlande d’Amour

Guirlande d’Amour® (Rosa-Multiflora-Hybriden)

Dies ist die weißblühende Form der bekannten ’Ghislaine de Féligonde‘ mit gefüllten, recht kleinen, gut duftenden Röschen, die unermüdlich von Juni bis Oktober gebildet werden. Diese Rose ist ausgesprochen gesund, mit schönem, sattgrünem Laub und von guter Winterhärte – eine ideale Anfängerrose also. Mit eher schwachem Wuchs wird sie nur etwa 2,5 m hoch. Mit ihrem buschigen, mäßig hohen Wuchs ist sie sehr gut für kleine Gärten, zur Berankung von Rosenbögen und Obelisken geeignet. Sie verträgt auch Halbschatten.

Guirlande d’Amour (Rosa-Multiflora-Hybriden) 17,50 Euro

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Mme Alfred Carriére

Mme Alfred Carrière (Rosa indica noisettiana)

Diese Schwartz-Sorte von 1879 sollte in keinem Garten fehlen, da sie einige Besonderheiten aufweist: Sie blüht den ganzen Sommer hindurch (bis Anfang Oktober!) mit großen, eleganten, locker gefüllten und zart duftenden Blüten, die von Zartrosa zu Perlmuttweiß aufhellen. Sie klettert mit kräftigen, bis 5 m langen, fast stachellosen Trieben. Und sie wächst auch im Halbschatten. Das dichte Laub ist robust und gesund; die Pflanze ist gut winterhart. Robuste Anfängerrose. Klettert in Bäume und über Pergolen. Auch im Halbschatten und auf mageren Böden.

Mme Alfred Carriére 17,50 Euro

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Ghislaine de Féligonde

Ghislaine de Féligonde (Rosa-Multiflora-Hybriden)

Diese Turbat-Züchtung von 1916 ist eine besonders reichblühende und leuchtkräftige Rose. Aus apricotfarbenen Knospen entfalten sich gefüllte, gelbe Blüten, die voll erblüht cremeweiß aufhellen und mit orangegelben Staubgefäßen einen weiteren hübschen Farbakzent setzen. Von Juni bis in den Oktober werden an den fast stachellosen Trieben unermüdlich neue üppige Blütenbüschel gebildet. Mit eher buschigem Wuchs wird diese Ramblerrose nur etwa 2,5 m hoch; sie ist eine unkomplizierte Anfängerrose. Sehr gut für kleine, auch freistehende Spaliere, Obelisken oder Pyramiden geeignet; auch im Halbschatten und auf mageren Böden.

Ghislaine de Féligonde 17,50 Euro

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Christine Hélène

Christine Hélène (Rosa-Helenae-Sämling)

Ein Glücksfall: Diese hübsche Ramblerrose wurde als Zufallssämling in einem Privatgarten gefunden. Die zart duftenden Blüten sind leicht gefüllt und blühen an bis zu 1 m langen Rispen, von Ende Mai bis in den Herbst hinein. Die dottergelben Knospen erblühen zu cremeweißen Röschen mit gelben Staubgefäßen. Im Herbst bilden sich kleine, runde, leuchtend orangefarbene Hagebutten. Das dunkelgrüne Laub sitzt an den weichen, nur wenig bestachelten, bis 3 m langen Trieben dieser sehr winterharten Rose. Klettert in Bäume und über Pergolen, ohne Stütze bildet sie große, überhängende Sträucher. Auch für Halbschatten und magere Böden.

Christine Hélène 17,50 Euro

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Chevy Chase

Chevy Chase (Rosa-Multiflora-Hybriden)

Eine Züchtung von 1939 mit spektakulärer Blüte: Die kleinen, rubinroten Blüten sind dicht gefüllt und sehr haltbar. Sie erscheinen über einen langen Zeitraum von Juni bis Mitte August, duften leicht und dunkeln nur im Abblühen leicht nach. Das hellgrüne, gesunde Laub setzt einen schönen Kontrast zu den dunkleren Blüten. Diese unkomplizierte Rose klettert bis zu 5 m hoch und ist von guter Winterhärte. Klettert in Bäume und an Pergolen, auch im Halbschatten und auf mageren Böden.

Chevy Chase 17,00 Euro

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Ramblerrose Félicité et Perpétue

Félicité et Perpétue (Rosa-Sempervirens-Hybriden)

Diese berühmte französische Züchtung von 1828 blüht im Juni und Juli mit üppigen Dolden kleiner, dichtgefüllter, pomponförmiger Blüten. Sie sind von milchweißer, leicht karminrosa überlaufener Färbung und duften angenehm nach Moschus. Die zierlichen, hellgrünen Blätter sind gesund und halten oft bis zum Frühjahr. Dieser Rambler ist ausgesprochen gesund, pflegeleicht und robust. Bis 5 m hoch. Klettert in Bäume, an Pergolen und Bögen und kann in Zäune geflochten werden, auch an halbschattigen, heißen und mageren Standorten.

Ramblerrose Félicité et Perpétue 17,00 Euro

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Ännchen von Tharau

Ännchen von Tharau (Rosa-Multiflora-Hybriden)

Die Stammutter dieser Sorte, eine Gschwind-Züchtung von 1886, ist die Wildrose Rosa multiflora, die aufgrund ihres enormen Blütenreichtums schon immer ein begehrter Züchtungspartner für viele Gartenrosen war. Die großen, kugeligen, starkgefüllten Blüten sind rahmweiß mit einer gelblich-rosafarbenen Mitte und duften erfrischend leicht. Überreicher Blütenflor im Juni und Juli. Die Rose erreicht eine Höhe von 4–5 m; sie ist unkompliziert, robust und von sehr guter Winterhärte. Klettert in Bäume und an Pergolen, auch für den Halbschatten und magere Böden geeignet.

Ännchen von Tharau 17,00 Euro

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Ayrshire Queen

Ayrshire Queen (Rosa-Arvensis-Hybriden)

Mit ihren kugeligen, zart nach Moschus duftenden, halbgefüllten Blüten ist diese Rivers-Züchtung von 1835 eine echte Schönheit. Die Blüten sind weiß bis zartrosafarben und von dunkleren, fast kirschroten Hüllblättern umfangen. Diese Rose blüht überreich im Juni und Juli; sie bildet sehr lange, auffallend dünne Triebe, die, wenn sie keine Möglichkeit zum Hochschlingen haben, flach wachsen oder überhängen. Trotz ihrer Filigranität ist die Pflanze sehr vital und winterhart und wächst auf über 10 m Länge bzw. Höhe. Klettert in Bäume, Pergolen und Rosenbögen, wallt über Mauern oder wächst flach über den Boden; auch im Halbschatten und auf mageren Böden.

Ayrshire Queen 17,50 Euro

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Der Schnitt der Rosen

Der Schnitt der Rosen. Wenn die Forsythien blühen.


Die Meinungen zum richtigen Rosenschnitt sind ebenso vielfältig wie – oftmals – heiß umstritten. Aber zumindest bezüglich des richtigen Zeitpunkts gibt es eine schöne einfache, ganz objektive Regel aus dem Phänologischen Gartenkalender (mit dem Termine für regelmäßige Gartenarbeiten anhand von Naturphänomenen festgemacht werden können): Rosen werden im Frühjahr geschnitten, und zwar dann, wenn die Forsythien blühen. Zu diesem Zeitpunkt beginnt verstärkt der Austrieb, und es sind keine Starkfröste mehr zu befürchten. Dieser Termin "paßt" für alle Regionen und Klimazonen, da er keinem feststehenden Datum zugeordnet, sondern ausschließlich vom jeweils vorherrschenden Mikroklima abhängig ist.

Wichtige Regeln und Wachstumsgesetze:

Bevor die Schere nun angesetzt wird, sollte man sich Kenntnis über einige Gesetzmäßigkeiten hinsichtlich des Rosenwachstums verschaffen.
  • Je stärker zurückgeschnitten wird, um so kräftiger erfolgt der neue Austrieb.
  • Generell sollten immer zu alte, die Wuchsform störende und wilde Triebe herausgeschnitten und totes Holz entfernt werden.
  • Ein Schnitt erfolgt etwa 5 mm über einem gut entwickelten, möglichst nach außen zeigenden Auge. Das führt zu einem guten Pflanzenaufbau und fördert den äußeren Blütenflor.
  • Um Quetschungen zu vermeiden, sollte nur mit einer guten, scharfen Schere gearbeitet werden.
  • Im Frühjahr gepflanzte Rosen werden nach dem Anhäufeln auf etwa 15 cm zurückgeschnitten. Nach einer Herbstpflanzung erfolgt kein Schnitt, sondern erst wieder im nächsten Frühjahr.
  • Sind die Rosen etabliert, wird bei den meisten Strauchrosen um etwa ein Drittel, niedrige Beetrosen auf drei bis vier Augen zurückgeschnitten. Bodendecker- und Kletterrosen müssen nicht regelmäßig beschnitten werden; es reicht aus, abgestorbene Triebe oder alte Blütenstände zu entfernen.
  • Ramblerrosen blühen am zweijährigen Holz. Sie sollen sich entfalten und müssen, außer dem Entfernen des toten Holzes, nicht regelmäßig geschnitten werden.
  • Ein stetiges Entfernen der verblühten Blumen fördert bei vielen Sorten eine Nachblüte, teilweise bis in den späten Herbst. Sollen die Rosen aber Hagebutten bilden, die noch im Herbst und Winter schmücken, darf das Abgeblühte nicht entfernt werden.
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Rosenbäumchen. Stammrosen

Mme Knorr Zwergstamm

Stammrosen eignen sich besonders gut zur Bepflanzung von Kübeln und damit der Gestaltung von Terrassen, Balkons und Eingängen. Im Gegensatz zu den meist nicht winterharten klassischen Kübelpflanzen wie z.B. Oleander oder Engelstrompete haben sie den Vorteil, daß sie – mit einem geeigneten Winterschutz versehen – draußen überwintern können. Als Unterlagen (also als Stämme) werden Wildrosen ver-
wendet, deren positive Eigenschaften wie Frosthärte und geringe Krankheitsanfälligkeit der veredelten Rose zugute kommen.

Auf den Stamm werden die Edelreiser einer geeigneten Sorte okuliert, meist mehrere, um eine gleichmäßige Kronenform zu erhalten. Auf diese Weise entstehen Rosen, die die Form eines kleinen Baumes haben; die Anzucht einer guten Stammrose dauert ca. vier Jahre.

Schnitt: Die Rosenstämmchen werden fertig beschnitten geliefert. In den Folgejahren sollte regelmäßig im Frühjahr stark zurückgeschnitten und zu dicht gewachsene Kronen ausgelichtet werden.


Mme Knorr Zwergstamm (Rosa portlandica)

Diese französische Sorte von 1865 wurde 1912 zu einer der 100 schönsten Rosen gekürt. Aus eleganten langen Knospen öffnen sich große, gut gefüllte Blumen in lebhaftem, kräftigem Rosa, das sich zur Mitte hin vertieft. Später hellen die äußeren Blütenränder auf.

Die Blüten verströmen einen guten starken Duft. Die Rose blüht außerordentlich reich und ausdauernd: Von Juni bis Oktober öffnen sich unermüdlich neue Knospen, nur im August legt sie eine Pause ein. Mit dichtem, kräftigem Wuchs und dunkelgrünem Laub bildet sie eine schöne, kugelige Krone. Die pflegeleichte Anfängerrose ist zudem von sehr guter Winterhärte.
Stammhöhe etwa 40 cm.

Mme Knorr Zwergstamm 34,00 Euro

 

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Jaques Cartier Zwergstamm

Jacques Cartier Zwergstamm (Rosa damascena 'Jacques Cartier')

1868 von Moreau in Frankreich gezüchtet. Eine tiefrosa blühende, gut gefüllte und ausdauernd nachblühende Rose mit Damaszener-Blut (unschwer zu erkennen an dem typischen, betörend schweren Duft, der sich langsam, aber durchdringend verbreitet).

Die Blüten sitzen in Büscheln tief im üppigen Laub, die Blütenblätter hellen zum Rand hin auf und sind leicht gewellt. Diese Rose ist sehr winterhart und toleriert auch arme Böden und Halbschatten.

Stammhöhe ca. 40 cm.

Jaques Cartier Zwergstamm 34,00 Euro

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Rose de Resht Zwergstamm

Rose de Resht Zwergstamm (Rosa damascena)

Ihre Herkunft ist ungewiß; sie wurde erst 1950 aus dem Iran wieder eingeführt, ihre Entstehung wird aber vor 1880 datiert. Die 'Rose de Resht' bildet eine kompakte, runde Krone; sie blüht in hellem Purpur von Juni bis Oktober und hat einen kräftigen, schweren Duft.

Sie ist eine der frosthärtesten Rosen überhaupt und anspruchslos gegenüber Boden und Klima. Regelmäßiger kräftiger Rückschnitt fördert eine reiche Blüte.

Stammhöhe ca. 40 cm.

Rose de Resht Zwergstamm 34,00 Euro

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Besonderheit. Kaskadenrosen

Werden Rambler- oder Kletterrosen als hohe Stammrosen veredelt, entstehen die sogenannten Kaskadenrosen: Sie haben keine runde Krone (wie die Zwergstämme), sondern bilden lange Blütentriebe, die kaskadenartig nach unten fallen. Wir bieten die Kaskaden mit 1,4 m Stammhöhe an – in dieser Größe sind sie nur ganz selten zu bekommen.

Ghislaine de Féligonde Kaskade

Ghislaine de Féligonde Kaskade (Rosa-Multiflora-Hybriden)

Diese Turbat-Züchtung von 1916 ist eine besonders reichblühende und leuchtkräftige Rose. Aus apricotfarbenen Knospen entfalten sich gefüllte, gelbe Blüten, die voll erblüht cremeweiß aufhellen und mit orangegelben Staubgefäßen einen weiteren hübschen Farbakzent setzen. Von Juni bis in den Oktober werden an den fast stachellosen Trieben unermüdlich neue üppige Blütenbüschel gebildet. Mit ihrem buschigen Wuchs bildet diese Rose gut ausgestattete, runde Kronen mit dekorativ überhängenden Trieben. Sie ist dazu unkompliziert und gesund.
Stammhöhe etwa 140 cm.

Ghislaine de Féligonde Kaskade 45,00 Euro

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Christine Hélène Kaskade

Christine Hélène Kaskade (Rosa-Helenae-Sämling)

Diese hübsche Ramblerrose wurde als Zufallssämling in einem Privatgarten gefunden. Die zart duftenden Blüten sind leicht gefüllt und blühen an langen Rispen; von Ende Mai mit kurzen Blühpausen bis in den Herbst hinein. Die dottergelben Knospen erblühen zu leuchtendgelben, später cremeweiß aufhellenden Röschen. Im Herbst bilden sich kleine, runde, leuchtend orangefarbene Hagebutten.

Das dunkelgrüne Laub sitzt an weichen, nur wenig bestachelten Trieben, die bei dieser Kaskadenform elegant überhängen. Die Rose ist sehr winterhart und gedeiht auch im Halbschatten und auf mageren Böden.
Stammhöhe etwa 140 cm.

Christine Hélène Kaskade 45,00 Euro

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Frau Eva Schubert Kaskade

Frau Eva Schubert Kaskade (Rosa-Lambertiana-Hybriden)

Diese Tepelmann-Züchtung von 1937 ist eine ausgesprochen reich- und ausdauernd blühenden Rose. Von Juni bis Ende Oktober bildet sie immer neue Blütenbüschel voller reizender, dichtgefüllter Röschen. Zartrosafarben erblühend hellen sie etwas auf und verströmen einen leichten Duft. Das zierliche, hellgrüne Laub bleibt am belüfteten Standort frei von Mehltau; der Wuchs ist buschig und kompakt. Die Rose ist insgesamt gut winterhart und widerstandsfähig. Stammhöhe etwa 1,4 m.

Frau Eva Schubert Kaskade 45,00 Euro

 

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Rosen pflanzen

Rosen pflanzen

Im Oktober gepflanzte Rosen bilden noch in diesem Jahr – bevor der Boden durchfriert – neue Wurzeln. Sie treiben daher im nächsten Frühjahr stärker aus als Rosen, die erst dann gepflanzt werden, gehen vitaler in die neue Gartensaison und blühen etwa zehn Tage früher. Die meisten Rosen bevorzugen einen sonnigen, luftigen Standort; einige (zum Beispiel viele Ramblerrosen) wachsen auch noch gut im Halbschatten. Zu heiße Plätze an oder vor Südwänden oder stark reflektierenden Wegen sollten gemieden werden.
Rosen pflanzen

Frühjahrspflanzung von Rosen

Rosen pflanzen anhäufeln

Konnte im Herbst nicht mehr gepflanzt werden, ist nun im frühen Frühjahr eine geeignete Zeit, um neue Rosen zu setzen. Vor allem bei den wurzelnackten Rosen – also solchen, die ohne Erdballen geliefert werden – müssen die Pflanzzeiten im Herbst (etwa Mitte Oktober bis Mitte Dezember) oder im Frühjahr (etwa von Mitte März bis Ende April) eingehalten werden. Die Pflanzen befinden sich dann schon bzw. noch weitgehend in der winterlichen Ruhephase, und ein Verpflanzen bedeutet für sie keinen Streß ("Pflanzschock").
Frühjahrspflanzung von Rosen

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