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Winterapfel 'Rote Sternrenette'

Hochstamm
Winterapfel 'Rote Sternrenette' Hochstamm
Winterapfel 'Rote Sternrenette'
Hochstamm
48,00 €alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Lieferbar ab Mitte März (während der Pflanzsaison), jetzt bestellbar

Allgemeine Informationen

Frucht:

Ausgezeichneter Tafel- und Wirtschaftsapfel. Genußreife ab Oktober, Haltbarkeit bis März. Mittelgroß, rundlich; zur Reifezeit kräftig gerötet, nicht druckempfindlich. Cremeweißes Fruchtfleisch, rötlich durchzogen, fein, saftig und würzig.

Baum:

Sehr kräftiger Wuchs, Krone hochkugelig. Späte, langanhaltende Blüte. Aufgrund von Alternanz wechseln mittelhohe und niedrige Erträge; früh einsetzend. Widerstandsfähig gegen Krebs.

Ansprüche an Standort und Klima:

Bei ausreichender Bodenfeuchtigkeit breit anbaufähig – als markanter Solitär, Alleegehölz oder in der Streuobstwiese. Auch für kalkhaltige, magere Böden geeignet.

Besondere Hinweise:

Die Rote Sternrenette kann besonders alt werden. Verwendung als typischer roter Weihnachtsapfel. Guter Pollenspender.

Beste Befruchtersorten:

Champagnerrenette, Cox, Gloster, Graham.

Äpfel (Malus domestica).

Unsere heutigen Sorten des Kulturapfels Malus domestica stammen vermutlich direkt vom Asiatischen Kulturapfel Malus sieversii ab. Hierzulande wurde der Apfel ab dem Mittelalter züchterisch bearbeitet; im 19. Jahrhundert kam dann die Sortenkunde (Pomologie) zu ihrer Blüte. Vor allem in Deutschland und Frankreich entstanden umfangreiche Bücher, darunter reich bebilderte, kunstvolle Werke. Die Autoren (Pomologen) züchteten auch selbst, beurteilten und selektierten und widmeten sich der Systematik und Namensgebung. Heute sind viele der historischen Sorten vom Markt verschwunden, da sie den EU-Normen nicht entsprechen, obwohl sie sich ausgezeichnet für den Hausgarten eignen und von hervorragendem Geschmack sind. Einige bieten wir in unserem Sortiment an. Die Bäume werden etwa 5 m hoch.

Alte Obstsorten und Wildobst.

Wir wissen: Nicht jede moderne Obstsorte ist schlechter als eine alte, und nicht jede alte Sorte ist per se gut. Wenn jedoch heute im Handelseinerlei die Qualität einer Sorte an Transport- und Lagerfähigkeit oder auch Einförmigkeit der Früchte gemessen wird, möchten wir lieber Kriterien wie Geschmack, Vielfalt und Eignung zur Selbstversorgung anwenden. Bei uns finden Sie ein Sortiment alter, wohlschmeckender und bewährter Obstsorten, teils echte Raritäten, aber auch früher weitverbreitete und Kennern durchaus bekannte Sorten.
Ebenfalls bieten wir eine Auswahl heimischer Wildobstarten an. Diese robusten, in der Regel recht anspruchslosen Bäume und Sträucher liefern vielfältig nutzbare Früchte für zum Teil ungewöhnliche Geschmackserlebnisse. Darüber hinaus sind sie Bienenweide und Vogelnährgehölz und – wegen der meist überreichen Blütenfülle im Frühjahr – von hohem Zierwert.

Von Halb- und Hochstämmen – die Terminologie der Baumschule.

Alle Kultursorten von Obstbäumen entstehen durch das Aufpfropfen einer Sorte auf eine fremde Wurzel, die sogenannte Unterlage. Dieses Verfahren (die Veredelung) ist unumgänglich, da nur durch diese vegetative Vermehrung ein sortenechter Nachkomme ­gezogen werden kann. Die Veredelung erlaubt dem Baumschuler zudem durch die Wahl der Unterlage, neben der Sorte auch die Wuchsform des Baumes festzulegen. Die Stammhöhe (gemessen vom Boden bis zum untersten Kronen­ast) verändert sich zeitlebens kaum mehr, der Baum wächst nur an den Endknospen weiter.

Hochstamm.
Die ursprüngliche Wuchsform vieler alter Kultursorten auf den Streu­obst­wiesen; aufgrund der Stamm­höhe von 1,6 bis 1,8 m erlaubt sie eine zusätzliche Grün­landnutzung auf derselben Flä­che. Hochstämme sind ihrer majestätischen Größe ­wegen als Lebensraum für Vögel und Insekten von be­­sonderem ökolo­gischem Wert und in der Lage, Schatten zu spenden. Sie sind aber auch schwieriger zu pflegen und zu beernten als kleinere Baumformen und benötigen im ausgewachsenen Zustand eine Fläche von 70 bis 80 qm.

Halbstamm.
Der Halbstamm steht dem Hochstamm in Kronen­breite und Wuchs in nichts nach, jedoch ist sein Stamm nur ­1–1,2 m hoch, wodurch die ­Krone leichter zu erreichen ist. Durch Ab­schnei­den der unteren Kronen­äste kann ein Halbstamm nach und nach zu einem Hochstamm erzogen werden.

Die Hoch- und Halbstämme liefern wir als kräftige, vier- bis fünf­jährige Pflanzen. Die erste Ernte ist ­– ­richtige Pflege vorausgesetzt – etwa vier Jahre nach der Pflanzung zu erwarten. Dies kann natürlich nur ein Anhaltspunkt sein; die erste Ernte kann, bedingt durch Sortenwahl oder Umwelteinflüsse, Jahre früher oder später eintreten. Halb- und Hochstämme sind bei guter Pflege ausgesprochen langlebig: Äpfel und Quitten können bis 50, Birnen sogar 100 Jahre alt werden.

Buschbaum.
Ein Buschbaum empfiehlt sich, wenn der Platz im Garten knapp ist. Das Edelreis ­(die Sorte) ist hier auf eine schwachwachsende Unterlage veredelt, die Bäume werden nur etwa 3 m hoch bei einem Platzbedarf von ­12 bis 16 qm. Zudem tragen sie schon nach wenigen Jahren, werden in der Regel aber nur 15–20 Jahre alt.

Pflanzabstand Halb- und Hoch­stämme (und Buschbäume).
Äpfel 6–8 m
Birnen 5–7 m
­Süß­kirschen 6–9 m
­Pflaumen 4–6 m
Quitten 4–5 m (2–3 m).

Befruchtungsverhältnisse.
Einige der wichtigsten Obstarten ­(Äpfel, Birnen, Süßkirschen und andere) ­befruchten sich nicht selbst, sondern benötigen zur Fruchtbildung einen guten Pollen­spender in der Nachbarschaft (max. 200 m entfernt). Da die örtlichen Verhältnisse diesbezüglich oft schwer einschätzbar sind, kann es vorkommen, dass ein Obstbaum trotz ­Blüte ­keine Früchte trägt. Sie können dann (sofern die Platzverhältnisse das zulassen) eine geeignete Befruchtersorte in die Nähe pflanzen oder – unter beengten Verhältnissen die eleganteste Methode – eine Befruchtersorte in die Krone des Baumes hineinveredeln (lassen).

Anmerkung zur Standortwahl.
Viele Böden in Deutschland sind ohne boden­verbessernde Maßnahmen (Kalkung) zu sauer für ­anspruchsvolle Obstgehölze. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei den örtlichen Gartenbauver­einen, oder geben Sie selbst eine Bodenunter­suchung in ­Auftrag.

Hinweis:

Die Rote Sternrenette kann besonders alt werden. Verwendung als typischer roter Weihnachtsapfel. Guter Pollenspender.

Lieferhinweis:

Die Gehölze werden ohne Erde (Containerpflanzen mit Erde) in Kartons verpackt und die Wurzeln mit feuchtem Stroh vor dem Austrocknen geschützt. Die Bäume können nach der Lieferung bei kühlem Wetter noch einige Tage in der geöffneten Verpackung bleiben; besser ist es, sie in Erde einzuschlagen. Bitte beachten Sie, dass das empfindliche Feinwurzelwerk auf keinen Fall austrocknen darf. Die Hochstämme kommen in einer Umverpackung aus Pappe und Folie; die Wurzeln sind in feuchtes Stroh eingeschlagen.
Jeder Lieferung liegt eine ausführliche Pflanzanleitung bei. Falls die Mengen, die wir von unserer Baumschule erhalten, nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.

Pflanzanleitung

Pflanzanleitung

Produktinformation

Artikelnummer 48740

Die Rote Sternrenette ist auch bekannt als Herzapfel oder Meusers Rote Herbstrenette. Die Sorte wurde vom Niederrhein aus verbreitet und ist seit etwa 200 Jahren bekannt. Einst in sächsischen und thüringischen Gebirgslagen stark vertreten.
Hersteller:

Kundenbewertungen

(2)
30.08.2014, Anonym
Auswahl: Halbstamm

Braucht seine Zeit

Auch bei mir ist der Hochstamm sehr gut angegangen und hat sich zu einem sehr kräftigen Baum entwickelt. Den Ertrag betreffend kann man allerdings noch Anpassungsschwierigkeiten der Sorte an den ungewohnten Standort (Niederelbe) feststellen. So zeigt die Sternrenette im Vergleich mit meinen anderen Sorten eine deutliche Alternanz und die Früchte sind eher klein. Eine deutlich rote Marmorierung des Fruchtfleisches konnte ich nur jedes 2. Jahr feststellen. Gleiches gilt für die Entwicklung des ohnehin eher schwach ausgeprägten sortentypischen Aromas. Ich bin zuversichtlich, dass dies sich mit der Zeit noch gibt.

27.09.2010, Anonym
Auswahl: Halbstamm

schönes Bäumchen, gut angewachsen

Hochstamm fühlt sich sehr wohl auf unserer Streuobstwiese und ist nach einem Spätstart noch gut ausgetrieben. Ich hoffe er wird uns noch viel Freude machen ...

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