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    Die Mönche von St. Severin

    Die Mönche von St. Severin.

    Im Frühjahr 2010 ist die Abtei St. Severin umgezogen, die drei Ordensleute wohnen seither in der ehemaligen Bundeswehr-Radarschule auf der frischen, sonnigen (mitunter auch nebeligen) Hochebene über Kaufbeuren im bayerischen Allgäu. Ihr früheres Zuhause in Leinau, das sie nur angemietet hatten, mußten sie nach einem Besitzerwechsel aufgeben.

    Die Mönche der Abtei gehören dem ökumenischen Zisterzienserorden von Port Royal an. Der Name stand im 17. Jahrhundert für eine fromme Bewegung im Umkreis des Jansenismus. Ganz untergegangen ist dieses geistliche Schiffchen nie, wenn es auch kräftig zwischen Idee und Tat und den Konfessionen hin und her schwankte, bis es 1946 wieder klösterliche Fahrt aufnahm.

    Und warum sollte es nicht symbolisch zu verstehen sein, daß die Mönche nun gerade hier unter einem Seezeichen der Luftfahrt ihren Hafen gefunden haben? Ihren Lebensunterhalt verdienen sie sich durch geistliche Kursangebote und vor allem durch die Herstellung von Seifen und anderen Körperpflegeprodukten. Es ist eine Arbeit, die sehr gut zur klösterlichen Abgeschiedenheit paßt, denn sie erfordert weniger große Maschinen und Anlagen als vielmehr Konzentration und Liebe zum Detail. Das ist Br. Georg anzumerken, der die gegossenen Seifenblöcke in handgerechte Stücke schneidet.

    Zum Schnupfen, aber ohne Tabak.

    Eingefleischte Anhänger des Schnupftabaks werden bei diesem Pülverchen hoffentlich nicht die Nase rümpfen ob der Abwesenheit jeglichen nikotinhaltigen Tabaks in der Rezeptur. Es geht nämlich auch ohne, wenn man vor allem die reinigende und dann auch geisteserfrischende Wirkung einer zünftigen Prise sich angedeihen lassen möchte: mit dem Leinauer Fegefeuer, das ebenso wirkt, wie es heißt.

    Eine mönchische Geheimrezeptur aus 13 verschiedenen, fein pulverisierten Kräutern und der Zusatz von feinstem Siedesalz tun in ihm seine Wirkung. Die Mönche empfehlen ihr Pulver zur Reinerhaltung und Pflege der Nase und empfehlen, es sparsam zu verwenden. 60 ml Schnupfpulver, in einer Porzellanflasche (Höhe ca. 8 cm), mit Korkstopfen.

    25,00 

    Grundpreis: 41,67 €/100g


    Zum Nachfüllen.

    Leinauer Fegefeuer in einem Glastiegel, 30 ml.

    9,00 
    Grundpreis: 30,00 €/100g

     

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