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    Astromedia-Bausätze. Funktionstüchtig und präzise

    Dank aufwendiger Verarbeitung und Gestaltung sind sie echte Schmuckstücke und voll funktionstüchtige Instrumente, zum Verschenken oder selbst Entdecken. Sie kommen aus dem Astromedia-Verlag in Würzburg, und sie brauchen – was man von einem Bausatz dieser Art nicht unbedingt zu erwarten hat – den Vergleich mit »professionellem« Gerät keineswegs zu scheuen. Und sie sind – tatsächlich – unvergleichlich preiswert: was der Beschäftigung mit der Materie einen zusätzlichen Reiz gibt.



    Morgendämmerung der industriellen Revolution. Die Dampfmaschine.

    „En Dampfmaschin, dat iss ene jroße, runde schwarze Raum. Und de jroße, runde schwarze Raum, der hat zwei Löcher. Dat eine Loch, da kömmt der Dampf rein, und dat andere Loch, dat kriejen mer später.“ Mit diesen Worten in ripuarischem Zungenschlag leitete Gymnasialprofessor Bömmel in der Feuerzangenbowle seine Erläuterungen zur Funktionsweise der Dampfmaschine ein. Ob dies für seine Zöglinge erhellend war, wollen wir dahingestellt sein lassen. Die Begeisterung, sich mit einer Dampfmaschine im Kleinformat zu beschäftigen, ist zumindest bis heute ungebrochen.

    Dampfmaschine BausatzDampfmaschine Bausatz

    Paradox: Karton für Dampf.
    Eine Dampfmaschine aus Karton zu bauen scheint abersinnig, funktioniert jedoch bestens – wir haben es geprüft: Zehn Stunden benötigte unser Hausingenieur für Zusammenbau und Inbetriebnahme (laut Hersteller braucht es dafür zwischen 9 und 15 Stunden). Unbedingt empfehlenswert dafür sind ein Falzbein und ein großer Tisch, auf dem sich alle Teile während des Zusammenbaus ausbreiten lassen. Des weiteren sollten Sie Zweikomponentenkleber, Aluminiumfolie sowie acht 1-Eurocent-Stücke im Hause haben, und für die Befeuerung vier Teelichte, die unter dem Dampfkessel aus Weißblech plaziert werden. Wurde sorgfältig gearbeitet, läuft die Maschine „wie geschmiert“, sogar Feinjustierungen am Kolben und an der Ventilstange sind möglich.

    Gestanzter Karton, Grundplatte aus Preßspan. Ein Dampfkessel aus Weißblech, eine Feuerschale aus Aluminium, ein Gummischlauch, ein Überdruckventil aus Aluminium, ein Kesselhaus aus Drahtgitter, eine Kunststoffspritze. H 22 x B 30 x T 21 cm. Gewicht 500 g. Lieferung ohne Kleber, Aluminiumfolie und Teelichte.

    36,00 


    Der Lauf der Gestirne. Kopernikus-Planetarium.

    Dieses stabile Gerät steht in der Tradition der mechanischen Kurbel-Planetarien, die seit dem 18. Jahrhundert als Orreries (eines der ersten wurde für den vierten Earl of Orrery gefertigt) in England, aber auch in Deutschland gebaut wurden. Die wenigen erhaltenen Exemplare sind heute wohlgehütete Museumskostbarkeiten. Eine Umdrehung der Kurbel läßt im Modell eine Woche verstreichen und bewirkt sechs verschiedene Bewegungen gleichzeitig. Die inneren Planeten Merkur und Venus drehen sich um die Sonne, der Mond um die Erde und diese um sich selbst. Da sie auf ihrer schräg stehenden Achse immer astronomisch korrekt ausgerichtet bleibt, ist selbst der Wechsel der Jahreszeiten nachvollziehbar.

    Mond- und Sonnenfinsternis erleben.

    Die mit einer hellen LED ausgestattete Sonne macht im abgedunkelten Raum das Entstehen der Mondphasen und der Finsternisse sowie die Sichelphasen der Venus sichtbar. Das Planetarium ist Nikolaus Kopernikus gewidmet, der 1514 seine Theorien von der Bewegung der Planeten auf Kreisbahnen um die Sonne veröffentlichte.

    Eine Vorstellung, die sich – auch wenn Kepler die Kreisbahnen später als Ellipsen identifizierte – grundsätzlich als richtig erwiesen hat. Einige Stunden Bauzeit sind einzuplanen, bevor die leichtgängige Kurbel das Modell über Treibriemen, Umlenkrollen, die zentrale Welle und Rillenräder in Schwung bringt. Dann zeigt sich jedoch eindrucksvoll, daß kein virtuelles Astronomieprogramm die unmittelbare Anschauung dieses realen dreidimensionalen Modells aus ein paar Gramm Pappe ersetzen kann. Aus Deutschland.

    Gestanzter Karton, Treibriemen Gummi, Achsen aus Holz, Sonne aus Kunststoff mit LED. Höhe 30 cm, 29 cm Ø. Gewicht 520 g. Ab 14 Jahre.

    39,00 


    Zimmer-Planetarium. Ein Sternenhimmel aus Papier.

    Mit Schere, Klebstoff und etwas Geschick läßt sich dieses großformatige, im Unterschied zu flachen Sternenkarten fast verzerrungsfreie »Zimmer-Planetarium« bauen. Im Vergleich zu einem Sternglobus hat es den Vorteil, daß sich der Betrachter nicht – wie bei diesen – gedanklich ins Zentrum der geschlossenen Kugel versetzen muß, sondern die Sterne so vor Augen hat, wie sie sich auch am Himmel über ihm zeigen.

    Alle bei uns mit bloßem Auge sichtbaren Sterne und Sternbilder sind erkennbar, und eine Datums- und Uhrzeitangabe am Rand ermöglicht das rasche und einfache Auffinden der Sternbilder am Himmel.

    Die Sterne können auf zwei Wegen zum Funkeln gebracht werden: Entweder durch das von außen einfallende Licht – nachdem man die Halbkugel mittels Nadeln verschiedener Größe perforiert hat – oder aber durch eine kleine Schwarzlichtlampe, denn die Innenkugel ist mit einer unsicht-

    baren fluoreszierenden Markierungsfarbe überdruckt.

    (Eine Schwarzlichtlampe gehört nicht zum Lieferumfang, eine Bezugsadresse liegt dem Bausatz bei.) Zusammengebaut 52 cm Ø.

    Ab 14 Jahre.

    14,80 


    Verkehrte Welt. Das Pseudoskop.

    „Die Welt ist so, wie man sie sieht.“ Redensarten wie diese verweisen darauf, daß ein ganzer Teil der Wirklichkeit von unserer Sichtweise abhängig ist. Was uns nahesteht oder fernliegt, wie uns die Umgebung vorkommt und wie wir dann auf sie reagieren, entscheidet sich in der Seele. Das Pseudoskop, etwa 180 Jahre alte Errungenschaft einer Forscherzeit, die ihre Erkenntnisse noch aus dem Verändern von Grundbedingungen bezog, vertauscht die Bilder, die von den Augen gesehen und vom Gehirn zu einem plastischen Bild verschmolzen werden. Damit bewies der Engländer Charles Wheatstone die Grundlagen des stereoskopischen Sehens und entwickelte auch das Stereoskop, das weit über die Gründerzeit hinaus als optisches Unterhaltungsgerät Furore machte. Das Thema erwies sich seither aber als spannender als zunächst angenommen: Der 3D-Effekt entsteht auf höchst komplexe, tatsächlich in der Psyche zu verortende Weise.


    Neue Sicht auf alte Dinge.

    Der Kartonbausatz gibt Gelegenheit, sich mit einem verbesserten (nämlich auf verschiedene Entfernungen einstellbaren) Pseudoskop auf Experimente mit der eigenen Sicht der Dinge einzulassen: Einerseits werden Pflanzenäste, Regale und Wandlampen durch die Wände gedrückt, verformen sich Kugellampen zu Halbhöhlen und schweben Vitrinenstücke als Negativformen vor der Tür im freien Raum. Andererseits bleiben Gesichter wie sie sind, weil das Gehirn sich da kein X für ein U vormachen läßt. Und das wiederum beweist, daß dieses räumliche Sehen kein rein mechanischer Vorgang ist.

    Wenn man sich auf eine philosophische Betrachtung des Sehens einläßt, erlaubt das Pseudoskop auch eine erfrischend neue Sicht auf althergebrachte Dinge: Was bisher wichtig war und vorne stand, fällt nun in den Hintergrund zurück, aus dem Übersehenes nach vorne drängt. Der ganze Raumeindruck stülpt sich um, ähnlich wie in einigen Bildern von M. C. Escher.

    Orientierung wird zur Ansichts-
    sache. Im Grunde kann man damit auch dem Leibnizschen Perspektivismus, demzufolge die Wirklichkeit von Standpunkt und Eigenschaften des Betrachters abhängig ist, ein schlagendes Argument liefern.

    Allemal erzeugt das Pseudoskop aber bei all denen, die plastisch zu sehen imstande sind, einen erstaunlichen Effekt, der nicht so schnell seinen Reiz verliert. Kartonbausatz mit je 2 Spiegeln aus Glas bzw. Acrylglas.
    H 8,5 x B 28,5 x T 12 cm.

    14,90 

     


    Bausatz Stirling-Motor Karton/Aluminium.
    Heiße Luft, die zweite.

    Ohne Feuer und Flamme kommt dieser aus Karton und Aluminium gemachte Stirling-Motor aus. Zum Antrieb genügt eine beliebige Wärmequelle (z.B. eine von der Sonne erwärmte Oberfläche oder auch eine Tasse Kaffee), die die Standfläche des Motors erwärmt – die ist aus Aluminium und zugleich Grundfläche des Zylinders, in dem sich der Arbeitskolben aus Schaumstoff auf und ab bewegt


    Der Motor läuft bis zu einer Stunde (spätestens dann hat sich die Deckfläche des Zylinders ebenfalls erwärmt, die Temperaturdifferenz ist dann zu gering).

    Karton-Bausatz, vorgestanzt, mit Aluminium-Blechen, Achsen und Drahtbiegeteilen aus Federstahl.

    Höhe 16,5 cm, Breite 12,5 cm, Tiefe 12,5 cm. Gewicht 130 g. Ab 14 Jahre.

    24,00 


    Per aspera ad astra. Bausatz Newton-Spiegelteleskop mit Sonnenfilter.

    Ein wenig Zeit (etwa einen Nachmittag) müssen Sie schon mitbringen, um aus den Teilen dieses Bausatzes ein wahrhaftiges Teleskop erstehen zu lassen. Der Aufwand lohnt in mehrfacher Hinsicht: Das Ergebnis nämlich ist ein funktionsfähiges (und konkurrenzlos preiswertes) Newton-Spiegelteleskop mit einer respektablen Optik, das eine bis zu 30fache Vergrößerung der beobachteten Objekte ermöglicht. 

    (Der Eigenbau, für den Sie lediglich Klebstoff benötigen, gewährt überdies Aufschluß über das Konstruktionsprinzip des ältesten aller Spiegel-
    teleskop-Typen.) Für die Beobachtung des Venus-

    transits haben wir das Teleskop zusätzlich mit einem Sonnenfilter-Aufsatz ausgestattet.

    Bausatz aus gestanztem Karton. Zwei Okulare mit Acrylglaslinsen (16- und 30fache Vergrößerung). Hauptspiegel (70 mm Ø) aus geschliffenem, poliertem Glas. Brennweite 450 mm. Objektiv- Sonnenfilteraufsatz. Mit ausführlicher Bauanleitung.

    Länge 44 cm, Breite 16,5 cm, Höhe 25,5 cm.

    Gewicht 180 g. Ab 14 Jahre.



    21,00 


    Zeigt drei Zeiten. Bausatz Digital-Sonnenuhr.

    Sonnenuhren zeigen in aller Regel die Sonnenzeit mittels eines Schattens oder Lichtflecks an, der auf einer Stundenskala wandert. Das Besondere an dieser hier: an ihr können Sie die Zeit über Ziffern ablesen, die über eine transparente Skala von der Sonne auf das Ablesefeld projiziert werden – und zwar nicht nur die Sonnenzeit, sondern auch die Mitteleuropäische und sogar die Mitteleuropäische Sommerzeit. Wie sie die Uhr dazu ausrichten müssen, erfahren Sie aus der beiliegenden ausführlichen Bauanleitung.

    Hier kommt ein Bausatz aus stabiler, vorgestanzter Pappe mit ausführlicher Bauanleitung und Hinter-
    grundinformationen.

    Bausatz aus 4 bedruckten und gestanzten Kartonplatten. 1 Stundenstreifen aus transparenter Folie. (Bauzeit inkl. Wartezeiten ca. 4 Stunden).

    Höhe 9,5 cm, Breite 19 cm, Tiefe 12,5 cm.
    Gewicht 50 g. Ab 14 Jahre.

    12,60 


    Nicht nur für Seeleute. Der Sextant.

    Wer sich an Land ohne elektronische Helfer orientieren möchte, greift gewöhnlich zum Peilkompaß. Doch auch wer sich aufs Wasser begibt, will wissen, wo er sich befindet. Und spätestens wenn die letzten Land-
    marken hinter dem Horizont – der Kimm, wie der Seemann sagt – verschwunden sind, nützt der Kompaß allein nicht mehr viel. Auch für diese Art der Standortbestimmung sind heute natürlich vollautomatische, elektronische Hilfsmittel im Einsatz. Mehr Spaß bereitet es allerdings, wie zu Zeiten der Segelschiffe einen Sextanten zur Hand zu nehmen und die eigene Position selbst zu ermitteln. Dies ist einfacher, als es zunächst scheint: Der Sextant mißt den Winkel zwischen dem Horizont und einem Gestirn. (Bei Sonne und Mond wird zwischen Ober- und Unterrand unterschieden, bei Planeten und Fixsternen nicht, da diese ohnehin nur als Punkt am Himmel erscheinen.)

    Bei der Messung sorgen zwei Spiegel dafür, daß man auf einen Blick und gleichzeitig sowohl den Horizont als auch das angepeilte Gestirn sieht. Einer davon, der Indexspiegel, ist drehbar gelagert. Mit ihm richtet man Horizont und Gestirn gegeneinander aus, so daß man anschließend den Winkel zwischen den beiden ablesen kann.

    Um das Auge beim Blick in die Sonne nicht zu schädigen, ist der Sextant mit einem Sonnenlichtfilter ausgestattet. (In früheren Zeiten gab es diese Filter nicht, weshalb viele Navigatoren und Kapitäne auf einem Auge blind wurden und die berühmte Augenklappe trugen.)

    Vorgestanzter Kartonbausatz mit Golddruck, 2 Edelstahl-Brillantspiegel und Sonnenlichtfilter.

    Maße zusammengebaut: Höhe 22,5 cm, Breite 18,5 cm. Gewicht 75 g. Lieferung mit ausführlicher Bau- und Bedienungsanleitung. Ab 14 Jahre.

    22,00 

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