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Herder Kochmesser K5 HRC 60 blaugepließtet

Herder Kochmesser K5 HRC 60 blaugepließtet


Artikelnummer  41247

Preis  145,00  €

alle Preise inkl. MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Verfügbarkeit
vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

Produktinformation

Die Klingenform ist vom professionellen „couteau de chef“ übernommen, hier lediglich etwas kürzer gestaltet und weniger schwer. Die breite, bis zur Messerspitze schüssig verlaufende Klinge (bis zu 2,8 mm stark) ermöglicht die sichere Führung des Messers an der Hand, die das Schneidgut hält. Mit der bogenförmig zur Messerspitze hin verlaufenden Klingenkontur eignet dieses Messer sich außerdem gut als Wiegemesser.

Pflegehinweis: Kohlenstoffstahlmesser gehören nicht in die Spülmaschine. Wischen Sie die Messer nach dem Spülen trocken ab (werden sie längere Zeit nicht benutzt, reiben Sie die Klingen mit etwas Klingenöl ein). Bei Flugrost empfiehlt sich der Einsatz des Rostradierers. Ein Nachschärfen kann mit dem Wetzstahl erfolgen.

Klinge Kohlenstoffstahl blaugepließtet. Heftschalen aus poliertem Apfelbaumholz. Klingenlänge 17,5 cm, Gesamtlänge 30 cm. Gewicht 170 g.

Hersteller:  Robert Herder

Allgemeine Informationen

Länger scharf dank höherer Härte.

Dank der sehr hohen Härte von 60 Rockwell (HRC) halten sie ihre Schärfe deutlich länger.
Hinweis: Der hohen Härte wegen sollten die Messer nicht gedreht oder gar verkantet werden, da dies beim Schneiden unter Umständen zu Ausbrüchen an den Klingen führen kann.

Blaugepließtet.

Pließten nennt man in Solingen das Glätten der auf der Klinge verbliebenen Schleifriefen, den Feinschliff also. Die aufwendigste Stufe der Pließttechnik ist das Blaupließten. Dabei wird der Stahl in mehreren Durchgängen Stufe um Stufe mit einer Körnung von 180 bis 320 feiner geschliffen. Die Klinge wird dadurch noch feiner und etwas weniger korrosionsanfällig. Daß sie blaugepließtet ist, erkennen Sie daran, daß sie im Licht leicht bläulich spiegelt.

„Nagelgehend und schrammenrein“: der Herdersche Dünnschliff

Bemerkenswert sind die Windmühlenmesser von Robert Herder in Solingen nicht allein wegen des Messerstahls (mindestens 0,75% Kohlenstoffanteil und eine Härte von mindestens 56 HRC bei den Kohlenstoffstählen), sondern vor allem wegen der handwerklichen Zurichtung, die keine der traditionellen schleiftechnischen Mühen scheut: Windmühlen-Messer werden in einem sehr schlanken Schleifwinkel extrem dünn ausgeschliffen. Daraus resultiert ihre verblüffende Schneidfähigkeit, die im Gebrauch ein Erlebnis ist. Die aufwendigste Art des Schliffs ist die des Walkschliffs, einer besonderen Art des Dünnschliffs nach der Kesselschen Methode, bei der die Klinge zum Messerrücken hin verjüngt geschliffen wird.

Nicht rostfrei, aber wirklich scharf.

Das traditionelle Material für Messerklingen ist der Kohlenstoffstahl. Dieser ist nicht rostfrei, lässt sich jedoch bei feinkörnigem Gefüge besonders hoch härten und extrem scharf zurichten. Dabei gilt: Je höher der Kohlenstoffanteil, desto höher kann gehärtet werden. Ihre hohe Schneidfähigkeit verdanken diese Messer neben der Zurichtung also dem Material, ihre hohe Schneidhaltigkeit einem materialbedingten Selbstschärfeffekt. Bei jedem Schnitt durch Obst oder Gemüse findet ein minimaler Materialabtrag statt und die Klinge nutzt sich gleichmäßig ab. Der Messermacher spricht hier von Mikrokorrosion. Tatsächlich bedeutet dies, dass die Klinge mit den Jahren stetig schmaler wird – ihren scharfen Schliffwinkel aber immer behält. Klingen aus Kohlenstoffstahl setzen mit der Zeit eine dunkle Patina an, die ihre Qualität jedoch keinesfalls negativ beeinflusst, sondern ihnen im Gegenteil einen besseren Schutz gegen Korrosion verleiht.

Allgemeine Informationen

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Die Bewertung unserer Kunden (1)

  • M 19.06.2015 anonym

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Montagsmesser erwischt?

    Zur Entlastung des Herstellers sei eingangs angemerkt, daß ich mit dem Schälmessersatz und zwei weiteren Kochmessern aus seiner Palette sehr zufrieden bin. Mit dem erworbenen K5 jedoch griff ich - wahrscheinlich ausnahmsweise - daneben. Nach relativ kurzzeitigem Gebrauch bildeten sich an der Schneide eine Art von "Aussprengungen" bzw. Ausbrüchen aus der Klinge, vielleicht besser als Lochfraß zu bezeichnen, der dann das Wegbrechen des Materials zwischen den Löchern zur Folge hatte. Ich schneide mit diesen Messern grundsätzlich auf einem Eichenbrett, quer zur Faserrichtung und reinige sie per Hand. ... vielleicht handelt es sich um eine "Montagsklinge"; ansonsten kann ich Herder nur empfehlen!

    Kommentare zu dieser Bewertung lesen (1)

    • 23.06.2015 von Manufactum

      Um die Ursache für das vom Kunden geschilderte Problem zu ermitteln, haben wir uns mit dem Verfasser der Bewertung in Verbindung gesetzt und ihn um Rücksendung des Messers zwecks Überprüfung gebeten. Selbstverständlich ist eine Reklamation ungenügender Artikel jederzeit möglich.

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