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Herbstbirne 'Vereinsdechantsbirne'

(Pyrus communis)
Hochstamm
Herbstbirne 'Vereinsdechantsbirne' Hochstamm
Herbstbirne 'Vereinsdechantsbirne'
(Pyrus communis)
Hochstamm
Hochstamm
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Allgemeine Informationen

Entdecken Sie eine Reihe ganz besonderer Produkte, die wir extra für Sie in Eigenregie entwickelt oder aufgewertet haben, damit wir Ihnen stets ein Höchstmaß an Materialität und Funktionalität garantieren können.

Frucht:
Groß bis sehr groß, stumpfkegelförmig. Graugrüne, später gelbgrüne Schale, sonnenseits orangerot; weißgelbes Fleisch, sehr fein und saftig, schmelzend, süß-säuerlich und delikat gewürzt. Pflückreif ab Mitte Oktober (wegen der Aromabildung so spät wie möglich ernten), genussreif bis Ende November, sehr windfest. Eine der besten Tafelsorten und gute Wirtschaftssorte.

Baum:
Anfangs starker, später mittelstarker, steil-aufrechter Wuchs mit pyramidaler Krone. Niedriger bis mittlerer Ertrag. Kaum schorfanfällig.

Ansprüche an Standort und Klima:
Gering, in warmen Lagen auf gutem Boden ist die Fruchtqualität am höchsten. Gedeiht auch bis in mittlere (geschützte) Höhenlagen.

Beste Befruchtersorten:
Clapps Liebling, Gellerts Butterbirne, Gute Graue, Conférence, Williams Christ, Köstliche von Charneux.

Birnen (Pyrus communis)

Die Kultursorten der Birne werden in Mitteleuropa seit der Römerzeit angebaut; sie wurden allerdings weit weniger züchterisch bearbeitet als die des Apfels, so daß die Anzahl der Sorten vergleichsweise gering ist – und der Anteil alter Sorten noch vergleichsweise hoch. Birnbäume stellen in der Regel höhere Ansprüche an Boden und Klima als Apfelbäume, und die Früchte sind kürzer lagerbar. Im Unterschied zum Apfel verlangen Birnen im Schnitt wärmere Standorte; das Holz und besonders die Blüten sind frostempfindlicher als bei Äpfeln, da die Blütezeit der Birne etwa 10 Tage früher einsetzt. Birnbäume werden etwa 7 bis 8 m hoch.

Von Halb- und Hochstämmen – die Terminologie der Baumschule

Alle Kultursorten von Obstbäumen entstehen durch das Aufpfropfen einer Sorte auf eine fremde Wurzel, die sogenannte Unterlage. Dieses Verfahren (die Veredelung) ist unumgänglich, da nur durch diese vegetative Vermehrung ein sortenechter Nachkomme ­gezogen werden kann. Die Veredelung erlaubt dem Baumschuler zudem durch die Wahl der Unterlage, neben der Sorte auch die Wuchsform des Baumes festzulegen. Die Stammhöhe (gemessen vom Boden bis zum untersten Kronen­ast) verändert sich zeitlebens kaum mehr, der Baum wächst nur an den Endknospen weiter.

Hochstamm
Die ursprüngliche Wuchsform vieler alter Kultursorten auf den Streu­obst­wiesen; aufgrund der Stamm­höhe von 1,6 bis 1,8 m erlaubt sie eine zusätzliche Grün­landnutzung auf derselben Flä­che. Hochstämme sind ihrer majestätischen Größe ­wegen als Lebensraum für Vögel und Insekten von be­­sonderem ökolo­gischem Wert und in der Lage, Schatten zu spenden. Sie sind aber auch schwieriger zu pflegen und zu beernten als kleinere Baumformen und benötigen im ausgewachsenen Zustand eine Fläche von 70 bis 80 qm.

Halbstamm
Der Halbstamm steht dem Hochstamm in Kronen­breite und Wuchs in nichts nach, jedoch ist sein Stamm nur ­1–1,2 m hoch, wodurch die ­Krone leichter zu erreichen ist. Durch Ab­schnei­den der unteren Kronen­äste kann ein Halbstamm nach und nach zu einem Hochstamm erzogen werden.

Buschbaum
Ein Buschbaum empfiehlt sich, wenn der Platz im Garten knapp ist. Das Edelreis ­(die Sorte) ist hier auf eine schwachwachsende Unterlage veredelt, die Bäume werden nur etwa 3 m hoch bei einem Platzbedarf von ­12 bis 16 qm. Zudem tragen sie schon nach wenigen Jahren, werden in der Regel aber nur 15–20 Jahre alt.

Die Hoch- und Halbstämme liefern wir als kräftige, vier- bis fünf­jährige Pflanzen. Die erste Ernte ist ­– ­richtige Pflege vorausgesetzt – etwa vier Jahre nach der Pflanzung zu erwarten. Dies kann natürlich nur ein Anhaltspunkt sein; die erste Ernte kann, bedingt durch Sortenwahl oder Umwelteinflüsse, Jahre früher oder später eintreten. Halb- und Hochstämme sind bei guter Pflege ausgesprochen langlebig: Äpfel und Quitten können bis 50, Birnen sogar 100 Jahre alt werden.

Lieferhinweis:

Die Gehölze werden ohne Erde (Containerpflanzen mit Erde) in Kartons verpackt und die Wurzeln mit feuchtem Stroh vor dem Austrocknen geschützt. Die Bäume können nach der Lieferung bei kühlem Wetter noch einige Tage in der geöffneten Verpackung bleiben; besser ist es, sie in Erde einzuschlagen. Bitte beachten Sie, dass das empfindliche Feinwurzelwerk auf keinen Fall austrocknen darf. Die Hochstämme kommen in einer Umverpackung aus Pappe und Folie; die Wurzeln sind in feuchtes Stroh eingeschlagen.
Jeder Lieferung liegt eine ausführliche Pflanzanleitung bei.

Pflanzanleitung

Produktinformation

Artikelnummer 40576

Diese französische Birnensorte wurde 1849 im Versuchsgarten des Gartenbauvereins Angers als Zufallssämling entdeckt. In Deutschland ist sie seit 1865 bekannt. Eine der wertvollsten Herbstbirnen, geschmacklich unübertroffen. Der „Praktische Ratgeber im Obst- und Gartenbau“ beschrieb sie 1905 als „die beste Birne der Welt“.
Wir versenden von Anfang Februar bis Ende April sowie von Mitte Oktober bis Ende November. Beachten Sie bitte, dass sich die jeweilige Pflanzsaison witterungsbedingt verschieben oder kürzer ausfallen kann.
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