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Esse. Holzbefeuerte Herde aus England.

Der schottische Familienbetrieb Esse fertigt Herde und Öfen seit 1854, länger als alle anderen Hersteller gußeiserner Herde. Die Firmengeschichte begann mit James Smith, der mit 16 Jahren in den Süden der Vereinigten Staaten ging, um Öfen und Herde zu verkaufen. Das Geschäft florierte, seine Frau vertrug jedoch das feuchtwarme Klima nicht, daher kehrten beide nach Schottland zurück. Mitte des 19. Jahrhunderts stellte James Smith in Edinburgh seine Stahlgußherde vor. Bald darauf war die Geschichte von Esse beinahe beendet, bevor sie richtig begonnen hatte: Smith erlitt bei einer Amerikareise Schiffbruch und wurde erst nach drei Tagen im Atlantik gefunden – in einem mit Zink ausgekleideten Weidenkorb schwimmend.

 

Zurück in Schottland gründete er mit zwei Partnern eine Eisengießerei, deren Produkte sie unter dem Namen Esse verkauften. Die Öfen und Herde, zu deren überzeugten Nutzern schon Florence Nightingale sowie die Forscher Robert F. Scott und Edward Shackleton zählten, werden bis heute in Handarbeit aus Eisen gegossen. Das seit den Anfangstagen des Unternehmens gebaute Modell Ironheart dient vornehmlich der Raumheizung durch angenehme, wohltuende Strahlungswärme, bietet jedoch gleichzeitig Koch- und Backfunktionen. Das seit 1905 gefertigte und ständig weiterentwickelte Modell Woodburner ist dagegen ein echter Speicherherd, bei dem die Koch- und Backfunktionen im Vordergrund stehen. Er ermöglicht durch seine wirksame Isolierung einen ständig betriebswarmen Herd, der nur wenig Wärme – etwa so viel wie ein normaler Radiator – nach außen abgibt. Zudem verbinden die Esse-Öfen Tradition mit moderner Ausstattung: So sind sie auch als Öfen mit Gas-, Öl- und Elektroherd verfügbar. Darüber hinaus können sie mit einem Thermobrennkessel kombiniert die Küche mit heißem Wasser versorgen oder die Zentralheizung speisen.

Heizen und kochen. Holzbefeuerte Herde von Esse

Esse Speicherherd Woodburner

Die Herde und Öfen des schottischen Familienbetriebs Esse sind profunde Repräsentanten vorelektrischer Intelligenz. Das Paradebeispiel ist der seit 1905 gebaute und ständig weiterentwickelte Wärmespeicherherd Woodburner. Die in seiner Brennkammer entstehende Wärme wird mittels einer wohlkalkulierten Rauchgasführung langsam durch den nach außen gut isolierten Herd geleitet – wobei sie die Kochfelder und Backrohre erhitzt – und in seiner Gußeisenmasse gespeichert.
Esse. Holzbefeuerte Küchenherde und Öfen

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