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Bodenbearbeitung

Manufactum Wurzelspaten Edelstahl
Manufactum Gartenspaten Edelstahl
Manufactum Grabegabel Edelstahl
Manufactum Rosengabel Edelstahl

Lockern, graben, lüften. Erste Schritte.
Drei Schritte führen zu einem guten Boden – einem, der so strukturiert ist, daß er Saatgut und Wurzeln gut Halt gibt und trotzdem für Wasser und Nährstoffe durchlässig bleibt.

 

  • Bei der Neuanlage eines Beetes gilt es zunächst einmal, die vorgesehene Fläche von Pflanzenresten und Unkraut zu befreien.

 

  • Größeren Steinen und hartnäckigem Wurzelwerk rückt man dabei am besten mit der Spitzhacke zu Leibe – das scharf geschliffene Blatt teilt beides.

 

  • Anschließend wird der Boden mit Kultivator, Sauzahn oder Handegge durchgezogen und gelockert. Zur weiteren Bodenaufbereitung gehört es, mit der Schaufel Kompost auszubringen.

    Er verbessert die Bodenstruktur und regt das Bodenleben an. Leichte, sandige Böden werden mit Gesteinsmehl verbessert.

Spart Kraft, ist effizient. Schwedische Radkhacke.

Der schwedische Hersteller bezeichnet dieses Gerät ganz unbescheiden als bestes Handwerkzeug der Welt: "take control of weeds with the best hand tool in the world". Daß man bei Redskap in Knutby Erfahrung mit unkrautentfernenden Werkzeugen hat, wissen wir, seit wir das kleinste Gerät aus deren Programm führen, den schwedischen Handjäter (siehe unten). Ebenso effektiv ist diese Radhacke: ein Großgerät für den Einsatz in weitläufigen Gemüsebeeten und auf nicht befestigten Wegflächen, das mit verhältnismäßig wenig Kraftaufwand auch in härteren Böden sehr gut zu führen ist.

Schwedische Radhacke

Die stählerne Bügelhacke unterschneidet mit ihrem geschärften Blatt nur die oberste Bodenkrume und kappt so flachwurzelnde Unkräuter wie Vogelmiere, Springkraut und Franzosenkraut (deren Pflanzenreste später nur noch abgesammelt werden müssen). Auf dem griffig profilierten Luftreifen bleibt das Werkzeug jederzeit in der Spur. Die Stange, die den Werkzeugkopf hält, ist stufenlos höhenverstellbar und ermöglicht so eine Anpassung an die Körpergröße des Benutzers.

Gestänge aus pulverlackiertem Stahl. Klinge aus Edelstahl.
Griffe und Schraubenköpfe aus Kunststoff. Rad aus Polyamid. Befestigungselemente aus galvanisiertem Stahl.

Höhe 1,24 m, Länge 1,24 m, Gesamtbreite 50,5 cm. Hackenbreite 25 cm, Klingenbreite 5 cm. Rad Ø 30 cm. Gewicht 6 kg.

175,00 

Dimensionen neu durchdacht. Werkzeug für ermüdungsfreies Arbeiten im Garten.

Die Vorzüge leichteren Werkzeugs weiß jeder zu schätzen, der sich bei der Gartenarbeit schon einmal mit Gerätschaften abgemüht hat, die ihm als zu groß und zu schwer erschienen – das ist nicht nur sehr anstrengend, es kann auch der körperlichen Gesundheit schaden. Wir bieten daher Werkzeuge an, die weniger schwer in der Hand liegen als andere, geschmiedet in Friesland in der Werkzeugschmiede Sneeboer. Reines "Damenwerkzeug" sind sie keineswegs, denn einfach nur kleiner sind Spaten, Grabegabel, Jäter und Harke nicht gemacht. Vielmehr sind sie in ihren Proportionen exakt ausbalanciert und in den Dimensionen wohl durchdacht: beste Voraussetzungen also für ein ermüdungsfreies Arbeiten. Daß bei Material und Verarbeitungsqualität nicht gespart wurde, versteht sich von selbst: Die Federn und Tüllen der Stielhalterungen sind – wie bei Sneeboer Tradition – aus höher legiertem, zähem Edelstahl geschmiedet, die Funktionsteile aus niedriger legiertem, der sich noch besser schmieden läßt. Alle Arbeitsgänge erfolgen in Handarbeit.

An der Oberfläche bleiben.
Weiter arbeitet man dann mit der Grabegabel, mit Sauzahn oder Kultivator – um schonend eine gründliche Durchlüftung zu erreichen, um die Erde zu zerkleinern und den Kompost unterzuheben; möglichst ohne die Bodenschichten zu mischen. Ein Umgraben mit dem Spaten ist im Hausgarten in den seltensten Fällen wirklich nötig, es sei denn, man hat es mit schweren, steinigen Böden zu tun oder plant, eine Fläche neu urbar zu machen. Dann lohnt es sich, bevor man die Saat ausbringt oder Pflanzen setzt, noch einige Zeit der Ruhe einzuplanen – damit das Bodenleben sich nach dem Umgraben wieder "zurechtrücken" kann.

Das Ziel: eine stabile Krümelstruktur.
Ist alle Arbeit getan, ist der Boden für die Aussaat (oder die neue Bepflanzung) bereitet – von krümeliger Struktur, können Regen und Gießwasser keine Pfützen bilden, das ansteigende Grundwasser verdunstet nur langsam. In einem solcherart vorbereiteten, gut durchlüfteten Nährboden kann sich eine rege biologische Aktivität entfalten – Regenwürmer und andere Organismen finden ein weites Tätigkeitsfeld in den vielen kleinen Hohlräumen.

Das Werkzeug der Selbstversorger. Russischer Flachschneider.

Östlich von Moskau, in der Stadt Sudoga, liegt die Heimat dieses Gartenwerkzeugs. Auf den Datschen der russischen Kleingärtner ist der „Flachschneider“ allgegenwärtig, der in Gemüsebeeten und Blumenrabatten erstaunlich vielseitig einsetzbar ist.

 

Die Form seiner Klinge gestattet eine sehr schonende Art der Bodenbearbeitung ohne Beeinträchtigung des Bodenlebens, ähnlich wie wir es hier nur vom „Sauzahn“ kennen. Eine Bearbeitungstiefe von 15 cm wird mit dem Flachschneider keinesfalls überschritten, so bleibt die Bodenstruktur erhalten, und Bodenschichten werden nicht vermischt oder vertauscht. Der Luft- und Wasserhaushalt im Boden bleibt intakt, Boden-
organismen finden weiterhin optimale Bedingungen vor – was gleichermaßen die Wachstums- und Entwicklungsbedingungen der Pflanzen fördert.

 

Jäten, Hacken, Häufeln. Einige Anwendungsbeispiele.
Die ungewöhnlich geformte Klinge ist es, die den vielseitigen Einsatz des Flachschneiders möglich macht. Hält man sie mit der Spitze zum Boden, kann dieser gründlich gelockert und gehackt werden; im Frühjahr vor der Aussaat oder im Herbst zur Vorbereitung auf die neue Gartensaison, wenn Mist oder Kalk auszubringen ist. In dieser Position lassen sich auch größer gewachsene Unkräuter leicht heraushacken.

Um 180° gedreht, kann das Gerät als sogenannte Schuffel dienen, als Stoß- oder Schiebehacke, die vom Körper weg über den Boden geschoben wird und mit der man auf besonders kraftvolle Art und Weise flachwurzelndem Unkraut zu Leibe rücken kann.

Die Klinge unterschneidet dabei die Wurzeln der Unkrautpflanzen; ganz hervorragend gelingt das z.B. auf Gehwegen. In der seitlichen Position – der Werkzeugkopf ist um 90° gedreht und die lange Schnittfläche der Klinge liegt auf dem Boden auf – kann das Gerät zum Anhäufeln von Gemüsepflanzen benutzt werden. Wildwuchs oder größere Unkrautstauden lassen sich "sensen", und weniger hartnäckiges Unkraut kann in seitlichen Bewegungen ohne viel Aufwand unterschnitten werden; da man die Wurzeln durchtrennt, können die oberirdischen Pflanzenteile als organischer Dünger einfach liegenbleiben.

 

Ergonomisches Arbeiten.
Den Flachschneider bieten wir in zwei Ausführungen an. In der breiten Variante ist die Klinge dreifach in der Neigung verstellbar, ihre Position läßt sich so auch der Körpergröße des Gärtners anpassen. Zur Entlastung trägt ebenfalls die Form des Birkenholzstiels bei, dieser ist rechteckig, nicht rund, und läßt sich gut greifen.

 

Flachschneider Edelstahl in zwei Ausführungen
Klinge und Schrauben Edelstahl. Stiel Birkenholz russischer Herkunft.

  • Mit breiter Klinge, die in der Neigung dreifach verstellbar ist. Kopflänge 14 cm, Breite 13 cm. Gesamtlänge 1,37 m.
    Gewicht 840g.
    Flachschneider Edelstahl Breit


  • Mit schmaler Klinge, die in der Neigung nicht verstellbar ist. Kopflänge 10 cm, Breite 8 cm. Gesamtlänge 1,34 m.
    Gewicht 720g.
    Flachschneider Edelstahl Schmal


    ab 36,00 €

Regelmäßig jäten und den Boden lockern

Ab den ersten Maitagen gehört die regelmäßige Bodenpflege nun zu den wichtigsten Gartenarbeiten für die kommenden Monate. Die Bodenkrume mit Flachschneider, Rechen, (Roll-)Kultivator oder Harke oberflächlich durchziehen und lockern. Dies sorgt zum einen für eine gute Bodendurchlüftung und hilft zum anderen die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten, da es die senkrecht verlaufenden Kapillarröhrchen im Boden – in denen Wasser aus tieferen Schichten nach oben steigt – an der Bodenoberfläche unterbricht und so verhindert, dass das Wasser dort ungenutzt verdunsten kann.
Regelmäßig jäten und den Boden lockern

Bodenbearbeitung zum Start der Gartensaison

Im Vorfrühling ist es Zeit, um die Bodenbearbeitung für die kommende Saison vorzunehmen; vorausgesetzt der Boden ist frostfrei und nicht zu naß. Nach der winterlichen Kälteperiode hat sich der Boden gesetzt, und durch Frosteinwirkung – die sogenannte Frostgare – wurden gröbere Schollen zu feinkrümeliger Erde zerkleinert. Den Boden mit Kultivator, Sauzahn, Handegge oder Harke durchziehen, größere Steine und verbliebene Unkraut- oder Erntereste herausklauben. Bei Bedarf den Boden mit Düngemitteln oder Bodenhilfsstoffen verbessern. Bodenbearbeitung zum Start der Gartensaison

Bodenanalyse beauftragen

War das Wachstum in der vergangenen Saison nicht zufriedenstellend und sind seit der letzten Bodenanalyse mehr als drei Jahre vergangen, sollte eine Bodenprobe entnommen und untersucht werden lassen. Eine Untersuchung jetzt im Herbst gibt Empfehlungen für die vorwinterliche Bodenpflege (zum Beispiel dem Ausbringen von Kalk) und die Düngeplanung für das kommende Frühjahr. Die Kenntnis um Zustand und Güte des eigenen Gartenbodens ist die Voraussetzung für eine „richtige“ Düngung: die die Pflanzen optimal versorgt, Boden und Grundwasser vor überschüssigem Nährstoffeintrag bewahrt und, nicht zuletzt, Geld spart. Bodenanalyse beauftragen

Woran man gutes Werkzeug erkennt. Geschmiedet ist besser als gestanzt

Ein Fachmann muss man nicht sein, um gutes Werkzeug erkennen zu können. Auf der folgenden Seite haben wir Ihnen einige Kriterien zusammengestellt, mit Hilfe deren sich die Qualität beurteilen lässt – der Kopf ist bei einem guten Werkzeug in der Regel aus einem Stück funktionsgerecht geschmiedet und im besten Fall aus Kohlenstoffstahl. Edelstahl ist rostfrei und damit sehr pflegeleicht, aber auch weniger flexibel. Gleichermaßen lohnt sich bei Werkzeugstielen ein Blick auf das verarbeitete Holz, das haltbar und recht biegsam sein sollte, um der Belastung während der Benutzung standzuhalten.
Gutes Werkzeug erkennen

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