Blauer Spätburgunder Saalhäuser

Blauer Spätburgunder Saalhäuser
Blauer Spätburgunder Saalhäuser
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Allgemeine Informationen

Schlank, mit komplexen Aromen und feiner Mineralik.

In der Saalhäuser Steillage reift dieser sehr trocken ausgebaute Spätburgunder. Typisches Burgunderrot im Glas, im Bukett schlank und lebendig, am Gaumen eine komplexe Aromenpalette mit deutlichen Waldbeeren, unterlegt von nussigen Aromen. Die Muschelkalkverwitterungsböden seiner Lage tun ein Übriges für eine feine Mineralik. Ein sehr eleganter Wein, zu Wildgerichten und aromatischen Käsen zu empfehlen.

Nördliche Weingärten.

881 Jahre ist es her, dass nahe Bad Kösen das Zisterzienserkloster Sancta Maria ad Portam gegründet wurde – kurz Kloster Pforta. Das Kloster wurde bereits 1540 aufgehoben, doch die Weingärten bestanden fort, überlebten auch die Teilung Deutschlands. Heute ist Kloster Pforta als Landesweingut das nördlichste Weinbaugebiet Deutschlands mit der geografischen Bezeichnung Saale-­Unstrut. Noch immer wird eine der ältesten urkundlich erwähnten Weinlagen Deutschlands dort bewirtschaftet, der Pfor­tenser ­Köppelberg nämlich, der schon in der Gründungszeit zum Kern­bestand Pfortas gehörte. Er hat überwiegende Südlage mit ­Muschelkalkverwitterungsböden. Dann ist der Gosecker Dechantenberg zu nennen, nachgewiesen als Terrassenanlage seit 1080. Er bietet Buntsandsteinboden und liegt in voller Südlage. Endlich gehören die zum Teil sehr steilen Südwesthänge der Saalhäuser zu den Spitzenlagen des ganzen Gebietes. Sicherlich ist das Saale-Unstrut-Gebiet nicht die wärmste Region, in der Weinbau betrieben wird, doch dafür ist sie niederschlagsarm und geschützt. Im Weinberg wird eine beachtliche Zahl von Rebsorten kultiviert, die belegen, wie stark die Lagen nochmals nach Mikroklimaten aufgegliedert sind. Charakteristisch für Pforta ist deshalb ein beachtliches Sortiment an sorgfältig ausgebauten Lagenweinen, die zum Teil auch alte Reben aufweisen. Anekdotenhaft ist die Geschichte des Zweigelt-Anbaus in Pforta, denn die Stecklinge wurden in den 1980er Jahren aus Österreich heimlich ins Land geschmuggelt. Weinliebhaber können sich noch heute daran erfreuen.
Wenn man es auch bedauern möchte, dass die klösterliche Kultur in Pforta schon seit Jahrhunderten erloschen ist, so hat sie doch eine Kulturlandschaft hinterlassen, die untrennbar mit der Landschaft verwachsen ist, ja diese selbst geworden ist.

Zutaten und Hinweise:

Verkehrsbezeichnung:

Blauer Spätburgunder Saalhäuser

Hinweis Allergene:

Enthält Sulfite.

Ursprung / Herkunft:

Deutschland

Verantwortlicher Lebensmittelunternehmer:

Landesweingut Kloster Pforta GmbH
Saalberg 73
06628 Naumburg
OT Bad Kösen
Deutschland

Hinweis:

Wir liefern stets den aktuell erhältlichen Jahrgang des Weinguts. Der Alkoholgehalt kann deshalb leicht von der Angabe im Produkttext abweichen.

Produktinformation

Artikelnummer 43692

Trocken. Beste Trinktemperatur 16-18 °C. Alkoholgehalt 12,5 Vol.-%. 0,75-l-Flasche
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