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BIO-Weizendunst

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BIO-Weizendunst
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Produktinformation

Artikelnummer 21560

Weizendunst ist ein doppelgriffiges Mehl, er wird durch grob bespannte Siebe bei den Schrot und Grießmahlungen abgezogen. Wegen seiner besonders hohen Wasseraufnahme eignet er sich für alle Gebäcke, besonders aber für Spätzle, böhmische Knödel oder frische Pasta. Mit beigemengtem Hartweizengrieß kann man Nudeln auch ohne Ei herstellen. Der Geschmack des Mehls ist übrigens so gut, daß man die Pasta auch nur mit etwas nussfarbener Butter beträufelt verspeisen kann – auf die Nudel kommt es an.

Weizenmehl. 1-kg-Packung.

Allgemeine Informationen

Mehl. Ist nicht gleich Mehl.

Zu Zeiten, als Müller noch einfach nur Müller waren – ohne den Zusatz „Verfahrenstechnologe in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft“ – und nicht in technisierter Umgebung einem weitgehend industrialisierten Tagewerk nachgingen, entstand über die Jahrhunderte ein fundiertes und detailreiches Wissen über Mahlverfahren und – im Zusammenspiel mit der Bäckerzunft – unterschiedliche Backeigenschaften von Mehlen. Das Resultat waren Spezialmehle. Drei solcher Mehle stellen wir Ihnen vor. Sie kommen aus der Hofbräuhaus Kunstmühle (einer ehemaligen „Königlichen Malzmühle“), dem einzigen noch produzierenden Betrieb in München. Kunstmühle – ein über 200 Jahre alter Begriff – bedeutet, daß Getreide in einer komplexen technischen Anlage zu Mehl verarbeitet wird; seinerzeit war die hierfür erforderliche Ingenieursleistung: Kunst. Die drei Mehle unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von herkömmlicher Ware; für die Backindustrie steht der Klebergehalt im Zentrum, weil solches Mehl leichter zu verarbeiten ist. Mehl mit niedriger Typennummer wird als „Auszugsmehl“ bezeichnet, es enthält fast nur noch Stärke, der Keimling und die Randschichten wurden herausgetrennt, insofern handelt es sich dabei tatsächlich quasi um das „Allerletzte“ (noch Verbliebene vom Korn). Bei den Kunstmühlen-Mehlen dagegen ist der Unterschied zu herkömmlichen Mehlen selbst für Laien „greifbar“. Sie sind griffiger, nehmen darum Wasser besser auf, wodurch wiederum die Teige beim Backen lockerer werden. Daraus bereitete Teige besitzen eine gute Dehnbarkeit und Stabilität, benötigen hierfür aber eine längere Teigführung. Die Griffigkeit liegt vor allem am sogenannten Diagramm, der Anzahl und Oberfläche der Walzen bzw. der Anzahl und Bespannung der Siebe. Bei den ersten Durchgängen entsteht ein hoher Griesanteil, während in herkömmlichen Mühlen das Mehl sofort sehr fein ermahlen wird. Die Griffigkeit des Mehls kann jedoch nur durch ein Mahlverfahren gewährleistet werden, bei dem viel Grieß erzeugt wird. Alle Passagen der Mühle erbringen Mehl, die Kombination dieser Passagenmehle bestimmt schließlich die Typenzahl. Während industrielle Großmühlen leicht 1.000 t Mehl pro Tag vermahlen, sind es in der Kunstmühle lediglich 27 t – eine Größenordnung, in der naturgemäß mehr Sorgfalt auf das Getreide und den Mahlvorgang verwendet werden kann. Alle Weizenmehle lagern mindestens vierzehn Tage ein, damit sich der Kleber und also das Mehl stabilisieren kann. Man nutzt so die natürlichen oxidativen Prozesse, um das Mehl haltbar zu machen.

Hinweis:

Dem Mehl wird keine Ascorbinsäure zugesetzt. Im Grunde ist es jedoch auch lange jenseits des Haltbarkeitsdatums verwendbar, es kann dann aber für Insektenbefall anfällig sein. Wir empfehlen daher, die angebrochene Packung entweder rasch aufzubrauchen oder das Mehl in einen möglichst luftdichten Behälter umzufüllen.

Zutaten und Hinweise:

Zutaten:
Weizenmehl aus kontrolliert biologischem Anbau.
Kühl und trocken lagern.

Ursprung / Herkunft:
Deutschland

Verantwortlicher Lebensmittelunternehmer:
J. Blum HB-Kunstmühle GmbH & Co.KG
Neuturmstr. 3
80331
München
Deutschland

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