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Außenthermometer. Gut Wetter machen

Der menschliche Körper ist für eine exakte Temperaturbestimmung ungeeignet. Dafür reicht es zu bemerken, dass man selbst gerne mal friert, während der Nächste sich die Kleider vom Leib reißt – weshalb man hier auch von gefühlter Temperatur spricht. Außenthermometer hingegen sind objektiver veranlagt und liefern bei richtiger Anbringung verlässliche Informationen über die tatsächlichen Temperaturwerte. Ob als Wetterstation oder solitäres Temperaturmessgerät: Unsere Außenthermometer aus Edelstahl, Emaille, Aluminium oder Zinkdruckguss helfen weiter, wenn die innere Klimabeobachtung an ihre Grenzen stößt.

Aussenwetterstation Edelstahl

Drei auf einen Streich.
Außenwetterstation Edelstahl.

Die 1945 vom Flugbau-Ingenieur Kurt Fischer im erzgebirgischen Drebach gegründete – und zwischenzeitlich unter VEB Feingerätebau Drebach firmierende – Fischer Feingerätebau GmbH fertigt seit mehr als 60 Jahren präzise und solide Meß-
instrumente für Meteorologie und Klimabeobachtung, die sich durch beste Verarbeitung auszeichnen. Die zuverlässigen Geräte werden zudem genauestens justiert und geprüft.

Diese Außenwetterwarte ist mit Thermometer, Barometer, Hygrometer ausgestattet. Der Rahmen besteht aus Edelstahl (Materialstärke 0,9 mm), die Meßgeräte sind mit 13,5 cm Ø so groß ausgelegt, daß man die gemessenen Werte auch noch aus einiger Entfernung gut im Blick hat.

Abdeckungen der Instrumente aus Mineralglas. Thermometer -35 °C bis +55 °C. Barometer mit Feststellzeiger. Höhe 49 cm, Breite 21,5 cm, Tiefe 6,5 cm. Gewicht 1,5 kg. Befestigungsmaterial liegt bei.


145,00 

Miteinander warm werden. Die Funktionsweise von Außenthermometern.

Jeder nutzt sie, aber kaum einer weiß so genau, wie sie eigentlich funktionieren: Thermometer. Oder in diesem Fall genauer: Außenthermometer. Dabei ist die Wirkweise, die hinter der Temperaturmessung steckt, eigentlich eine recht simple: das Prinzip des thermodynamischen Gleichgewichts. Wenn zwei Körper, die in Kontakt miteinander treten, eine unterschiedliche Temperatur haben, gleichen sie sich über die Zeit einander an. Wer schon mal seine kalten Füße am Bettnachbarn gewärmt hat, kennt das Prinzip aus eigener Anschauung. Und diese Gesetzmäßigkeit machen sich Außenthermometer ebenfalls zunutze.

Mechanische Thermometer, wie die im Manufactum Sortiment, bedienen sich der thermischen Ausdehnung von Stoffen. Kurz gesagt bedeutet das: Fast alle Stoffe – seien sie gasförmig, flüssig oder fest – dehnen sich abhängig von der Temperatur aus oder ziehen sich zusammen, was mit einer erhöhten oder verminderten Schwingung der Atome zusammenhängt. Damit arbeiten gleich zwei verschiedene Methoden der Temperaturmessung: einerseits das Flüssigkeitsthermometer, andererseits das Bimetallthermometer.



Wetterbeobachtung. Extrem.
Minimum- Maximum-Thermometer Aluminium.

Die Glaskapillare dieses von TFA Dostmann in Wertheim entwickelten und produzierten Thermometers ist anstelle von Quecksilber mit einer farblosen Alkoholmischung und eingefärbter Kontrastflüssigkeit gefüllt.

Es zeigt neben der momentanen Temperatur auch den höchsten und niedrigsten Wert einer Beobachtungsperiode mittels zweier Metallstifte an – für den Gärtner vor allem in Zeiten der ersten und letzten Fröste eine wichtige Information. Dank eines integrierten Magneten können die Werte, wann immer gewünscht, auf Knopfdruck „gelöscht“ werden.

Auch für den Außenbereich geeignet. Gehäuse und Skala Aluminium, Glaskapillare. Höhe 22 cm, Breite 5 cm, Tiefe 2,5 cm. Gewicht 100 g.


27,00 

Nicht(s) kaltlassen. Die Ausdehnungsthermometer.

Flüssigkeitsthermometer entsprechen dem Urbild eines Außenthermometers: ein kleiner Glaskolben mit einem sehr feinen, langgestreckten Hohlraum darin – der sogenannten Kapillare –, gefüllt mit Thermometerflüssigkeit, und nebenstehender Skala. Bei einem Außenthermometer ist in der Regel ein gefärbter Alkohol enthalten, der im Vergleich zu Wasser den deutlich niedrigeren Gefrierpunkt besitzt und im Gegensatz zum heute nicht mehr zulässigen Quecksilber ungiftig ist, falls das Gerät einmal zerbricht. Steigt die Außentemperatur, überträgt sich das auf die Flüssigkeit, die sich daraufhin ausdehnt und im Röhrchen ansteigt. Umgekehrt sinkt der Pegelstand, wenn es kälter wird.

Bimetallthermometer hingegen bestehen aus einem spiralförmigen Streifen zweier verschiedener miteinander verbundener Metalle, an dessen Ende sich ein Zeiger befindet, der auf eine Skala weist. Bei Temperaturveränderungen dehnen sich die beiden Metalle unterschiedlich stark aus, was zu einer Biegung des Streifens führt. Die Stärke der Krümmung wiederum beeinflusst den Stand des Zeigers und damit die Temperaturanzeige.



Außenthermometer aus Zinkdruckguß.


Temperaturmessung im klassischen Format.

Schlicht und gänzlich ohne überflüssigen Zierrat, auf das Wesentliche reduziert kommt dieses für den Innen- und Außeneinsatz geeignete Thermometer daher. Es ist nicht nur gut ablesbar, sondern geradezu ein Archetyp seiner Gattung.

In unserer Ausführung besteht der Korpus aus rohem Zinkdruckguß, was nicht selbstverständlich ist, wurde gerade dieser Thermometertyp in der jüngeren Vergangenheit fast nur noch aus Thermoplasten gefertigt. Der Zinkdruckguß bleicht im Gegensatz zu jenen weder aus noch wird er brüchig, stattdessen bekommt die materialsichtige Oberfläche im Laufe der Zeit eine schöne Patina.

Wirklich ungewöhnlich ist die Herkunft des Thermometers: Es wird von einem in Baden-Württemberg ansässigen Hersteller gefertigt, der diesen Typus in ähnlicher Form seit Jahrzehnten produziert.

Den Korpus bezieht er aus einem metallverarbeitenden Betrieb in Wuppertal, der Glaskörper mit der Kapillare wird im thüringischen Ilmenau gefertigt, einer Stadt, deren traditionelle Glasindustrie seit Mitte des 19. Jahrhunderts auf Meßgeräte und Glasinstrumente spezialisiert ist. Das Außenthermometer wird also nicht nur in Deutschland montiert, auch die einzelnen Komponenten entstehen sämtlich im Lande – was kurze Wege und den Erhalt industrieller Technologien an traditionellen Standorten fördert.

Gut ablesbares für den Innen- und Außeneinsatz geeignetes Thermometer. Zinkdruckguß, Glas. Temperaturbereich von -30 °C bis +50 °C. Höhe 42,5 cm, Breite 10 cm, Tiefe 1,5 cm. Gewicht 260 g. Lieferung mit Befestigungsmaterial.


29,00 

Fensterthermometer.


Draußen messen, drinnen ablesen.

Fensterthermometer gibt es viele, solche aus deutscher Produktion sind jedoch eher selten. Hier kommt eines: ein sachlich gestaltetes Modell mit Edelstahlgehäuse und klarer, gut ablesbarer Skala.

Es ist etwas größer dimensioniert als viele seiner Artgenossen und wird von einem mittelständischen baden-württembergischen Familienbetrieb gefertigt, dessen Schwerpunkt auf der Produktion von Thermometern für den professionellen Bedarf in Gewerbe und Industrie liegt.

Fensterthermometer sind zur Verwendung im überdachten und geschützten Außenbereich konzipiert und sollten nie in direkter Sonnen-
einstrahlung hängen. Gehäuse und Wandarm Edelstahl, Abdeckung Glas.

Gehäuse Ø 8 cm, Wandarm Länge 13 cm. Gewicht 90 g.

34,00 

Einen kühlen Kopf bewahren. Außenthermometer anbringen.

Die Messgenauigkeit und der Ort der Anbringung eines Außenthermometers hängen direkt zusammen. Dabei wird es schwer sein, eine optimale Position zu finden. Die Aufgabenstellung lautet eher, den bestmöglichen Platz zu bestimmen. Dabei gilt: Das Außenthermometer sollte vor Sonne und Regen geschützt, gleichzeitig jedoch, wenn möglich, nicht zu nah an der Hauswand angebracht werden, um den Einfluss der Wärmeabstrahlung zu minimieren. Denn in die Ecke gedrängt, möglicherweise noch direkt von der Sonne beschienen, bleibt definitiv kein Außenthermometer kalt. In der Hitze des Gefechts können die gemessenen Temperaturen so schon mal mehrere Grad von den tatsächlichen Werten abweichen. Und dann kann man genauso gut den eigenen Kopf vor die Tür stecken und auf die Ungenauigkeit seiner Sinneswahrnehmungen vertrauen.

Optimalerweise bringt man ein Außenthermometer daher an der Nord- oder (Nord-)Ostseite eines Gebäudes an. Dort ist es am ehesten vor starken Witterungseinflüssen geschützt, was die Lebensdauer erheblich verlängert, selbst wenn es aus so hochwertigen Materialien gefertigt ist wie beispielsweise unsere Edelstahl-Außenthermometer und Wetterstationen. Vielfach bietet sich auch die Fensterlaibung als geeigneter Anbringungsort an. Speziell für diesen Zweck gefertigt sind die Fensterthermometer in unserem Sortiment, die sich auch bequem von innen ablesen lassen. „Alle Wetter!“ kann man da nur sagen.

Format in der Vertikalen.
Das große Manufactum Emaille-Thermometer.

Fast ein halber Meter Skalenlänge auf einem 1 mm starken, in mehreren Arbeitsschritten emaillierten Grundkörper und ein Glassteigrohr (dieser Begriff ist bei den Ausmaßen der „Kapillare“ hier mehr als gerechtfertigt) mit einem unteren Durchmesser von 12 mm: Das ist das Format unseres in die Vertikale strebenden Außenthermometers.

Sie können es einfach ans Gartenhäuschen hängen; wir bieten Ihnen aber auch einen massiven, feuerverzinkten Bodenspieß aus Stahl an, der, wenn er fachgerecht im Erdreich verankert ist, immer noch fast eineinhalb Meter aus dem Boden ragt.
(Natürlich steht es Ihnen frei, das große Manufactum Emaille-Thermometer auch „regelwidrig“ innerhalb des Hauses anzubringen.)

Mit Celsius- und Fahrenheit-Skala. Emaillierter Stahl, Materialstärke 1 mm. Höhe 86 cm, Breite 14 cm. Gewicht 1,2 kg. Lieferung ohne Befestigungsmaterial und Bodenspieß.


89,00 

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