Bäume und Sträucher bilden das Gerüst des (Zier-)Gartens. Mit ihnen können Räume gegliedert und Akzente gesetzt werden, und sie sorgen für eine gewisse Beständigkeit in der Anlage. Neben dem reinen Zierwert sollten sie aber auch noch andere Qualitäten haben: problematische Standorte im Schatten füllen, als Sichtschutz dienen, Duft verströmen, eine Nektarquelle für Insekten sein oder auch für die Treiberei geeignete Blütenzweige als Zimmerschmuck liefern. Da Gehölze in der Regel über viele Jahrzehnte Teil eines Gartens sind, müssen sie sehr sorgfältig ausgewählt werden. Schon bei der Pflanzung ist darauf zu achten, welche Ausmaße der ausgewachsene Strauch später haben wird, damit er auch noch in vielen Jahren seine Zweige – und seine Schönheit – ungehindert ausbreiten kann.
Die Tulpenmagnolie ist seit fast 200 Jahren eines der beliebtesten Ziergehölze in europäischen Gärten. Ihre ostasiatischen Eltern, M. denudata und M. liliiflora, gelangten mit den Pflanzensammlern des 18. Jahrhunderts nach Europa. In Frankreich züchtete Étienne Soulange-Bodin daraus eine neue, später nach ihm benannte Art, deren erstes Exemplar 1826 erblühte. Die schönen Sträucher mit den prächtigen Blütenkelchen und dem bizarren Wuchs eroberten rasch die Herzen der Gartenliebhaber, und seit dem späten 19. Jahrhundert wurden sie im großen Stil in herrschaftlichen Parks, später auch in den Gärten der Bürger- und Gutshäuser gepflanzt.
Da Magnolien sehr alt werden, kann man noch heute einige dieser Veteranen bewundern. Tulpenmagnolien sind langsamwüchsige Kleinbäume, die – bei einer Höhe von maximal 6 m – mit ihren geschwungenen Zweigen eine flache, breite Krone bilden. Sie sind relativ anspruchslos, vertragen aber keinen kalkreichen Boden. Schon im Herbst bilden sich die wolligen Blütenknospen; werden dann die Tage im April langsam länger und wärmer, entfalten sich die ersten tulpenförmigen, herrlich großen Blüten. Im Handel werden nur noch wenige der einstmals an die hundert Sorten angeboten. So ist auch die historische ’Lennei‘ von 1854 nur selten zu bekommen, obwohl sie gleich mit zwei Besonderheiten aufwartet: Die prallen, glockenförmigen Blüten sind besonders kräftig gefärbt (außen purpurrosafarben, innen weiß mit rosafarbenem Schimmer), und sie erscheinen gut zwei Wochen später als bei den handelsüblichen Sorten. Das vermindert die Gefahr, daß späte Fröste der Blütenpracht ein jähes Ende bereiten. Kräftiger, verpflanzter, dreijähriger Strauch. Höhe bei Lieferung 60–80 cm.
Tulpenmagnolie Lennei 39,00 Euro
Diese Tellerhortensie wurde 1888 von Mr. Chambers of Grayswood Hill Garden in England eingeführt und, da ihre japanische Abstammung unbekannt war, nach diesem Anwesen benannt.
Die großen, gewölbten Blüten zeigen ein außergewöhnliches Farbenspiel: die zartrosa-
farbenen Kelchblätter verfärben sich im Laufe des Sommers zu kräftigem Rosa, gehen später in Karminrot und schließlich in Purpurrot über.
Der getrocknete Blütenstand gibt eine wunderschöne winterliche Dekoration ab; auch das Laub zeigt eine intensive Herbstfärbung. Die Sorte ist zudem ausgesprochen blühfreudig und sehr robust; sie verträgt sogar volle Sonne. Blütezeit von Juni bis September. Von kräftigem Wuchs bildet sie breit ausladende Büsche von 1,5 m Höhe.
Hortensie Grayswood36,00 Euro
Der berühmte „Pflanzen-
jäger“ von Siebold fand diese Sorte 1862 in einem japanischen Garten und benannte sie nach seiner japanischen Geliebten.
Die prächtigen kugeligen Blütenstände können kopfgroß werden, ihre Farbe changiert zwischen Zartrosa und Zartblau. Die Pflanze bevorzugt einen leicht sauren, durchlässigen Boden am halbschattigen Standort. Wir liefern kräftige zweijährige Sträucher im 3-l-Topf.
Der wüchsige Strauch erreicht eine Höhe von 2 m;
er blüht von Ende Juli bis September.
Hortensie Otaksa (Hydrangea macrophylla 36,00 Euro
Die eher unbekannte Gruppe der winterharten Fuchsien wird auch als Staudenfuchsien bezeichnet; ebenso wie andere staudige Pflanzen sterben sie im Winter oberirdisch weitestgehend ab und treiben im Frühjahr aus dem umliegenden Wurzelbereich kräftig wieder aus.
Die Magellanica-Fuchsie ist die klassische Fuchsie der Bauerngärten: ein vieltriebiger, blühfreudiger, etwa 1 m hoher Strauch mit zierlichen, überhängenden Trieben. Sie ist eine der frosthärtesten Varietäten, die aber, ähnlich wie Rosen, einen Winterschutz aus trockenem Laub oder Fichtenreisig benötigt.
Von Juli bis Oktober schmückt sie sich mit einer Vielzahl langer, schmaler purpurroter Blütenglöckchen. (Was wenige wissen: Die später reifenden Fuchsienfrüchte sind eßbar.) Kräftiger, verpflanzter, dreijähriger Strauch. Höhe bei Lieferung 30–40 cm.
Winterharte Fuchsieab 20,00 Euro
Diese auch als Feuer-Geißblatt bekannte Rankpflanze entzückt in den Abendstunden mit schwerem Blütenduft; sie ist eine der duftstärksten Pflanzen und lockt mit ihren zahllosen, wunderschön gefärbten Blüten (nicht nur) Nachtfalter an. Von Juni – September, teilweise bis in den November hinein entfalten sich aus karminroten Knospen innen weiß und außen rosafarben gefärbte Blüten, die im Verblühen ins Gelbe wechseln.
Die Triebe sind mit grün glänzenden Blättern besetzt und erklimmen, an Lauben, Pergolen oder Zäunen, rasch eine Höhe von 4 m. Die Pflanze ist anspruchslos und pflegeleicht; sie bevorzugt einen halbschattigen, bei genügend Bodenfeuchte auch sonnigen Standort. Höhe bei Lieferung 60–100 cm.
Heckrotts Duft-Geißblattab 9,00 Euro
Der Bauernjasmin ist auch als Falscher Jasmin oder Pfeifenstrauch bekannt.
Von der bekannten englischen Garten-
gestalterin Penelope Hobhouse als „einfaches Gewächs“ bezeichnet, „das mehr durch Duft und Form denn durch Farbenpracht besticht“, eignet er sich sowohl für den klassischen Bauerngarten, zur Anlage einer Blütenhecke als auch für die dezente Hintergrundbepflanzung üppiger Staudenrabatten. Oder er wird in Sitzplatznähe gepflanzt, um im Sommer den schweren süßen Duft voll auskosten zu können.
Die Sorte ’Schneesturm‘ trägt im Juni und Juli große, starkgefüllte, schneeweiße Blüten in dichten, stark duftenden Trauben. Der Strauch wächst mit straff aufrechten Grundtrieben und überhängender Seitenbezweigung rasch auf 3 m Höhe und 2 m Breite heran. Er ist anspruchslos und gedeiht in jedem normalen Gartenboden am sonnigen bis halbschattigen Standort. Philadelphus blüht am vorjährigen Holz und sollte daher nach der Blüte noch im Sommer geschnitten werden. Um ein üppiges Wachsen und Blühen auf Dauer zu gewährleisten, ist ein regelmäßiges Auslichten besonders wichtig. Kräftiger, verpflanzter, dreijähriger Strauch. Höhe bei Lieferung 1–1,2 m.
Bauernjasminab 12,00 Euro
Der wildwachsende, weiß bis blaßviolett blühende Gewöhnliche Flieder (Syringa vulgaris) stammt aus Südosteuropa und wächst dort als Unterholz.
Im 16. Jahrhundert wurde er in Mitteleuropa eingeführt. Die große Zeit der Fliederzüchtung kam aber erst im 19. Jahrhundert mit der Einkreuzung anderer Arten, die eine Fülle von Edelfliedersorten hervorbrachte. Wir bieten Ihnen eine seltenere Art an, die sich aufgrund ihres gemäßigten Wachstums besonders auch für kleine Gärten und die Gefäßbepflanzung eignet.
Eine Fliederart mit extrem langer Blütezeit von Mai bis Oktober. Die intensiv duftenden Blüten sind im Aufblühen hellviolett und verblassen später zu hellem Perlmuttrosa. Der Herbstflieder wird nur etwa 1,5 m hoch und ist damit ausgezeichnet für kleine Gärten geeignet. Die Zweige hängen bogig über. Kräftiger Rückschnitt im Frühjahr fördert eine reiche Blüte. Kräftiger, verpflanzter, zweijähriger Strauch. Höhe bei Lieferung 40–50 cm.
Herbstflieder Superbaab 19,00 Euro
Hänge-Buddleie (Buddleja alternifolia)
Unter Kennern ist die Hänge-Buddleie mit ihrem lavendelblauen Blütenregen und dem weitreichenden Duft nach Honig und Vanille als schönster aller Ziersträucher bekannt.
Im Juni und Juli sind die Zweige übersät mit Tausenden kleiner Blüten, die kaskadenartig entlang der Äste stehen. Trotzdem ist diese Art weit weniger bekannt als der allgegenwärtige Sommerflieder Buddleja davidii – beiden gemein ist aber ihre Anziehungskraft auf Schmetterlinge, die die nektarreichen Blüten in Scharen bevölkern.
Als 2–3 m hoher und breiter Solitärstrauch mit weit überhängenden Zweigen kommt die Hänge-Buddleie zu angemessener Geltung; sie bevorzugt einen warmen, vollsonnigen, trockenen Standort.
Da sie am alten Holz blüht, darf kein Rückschnitt erfolgen, sondern nur die abgestorbenen und kümmernden Triebe entfernt werden. Kräftiger, verpflanzter, zweijähriger Strauch mit Ballen. Höhe bei Lieferung 60–100 cm.
Hänge-Buddleieab 11,50 Euro
enthält kein Produkt.
Kataloge bestellen oder als PDF herunterladen
Besuchen Sie uns in unseren Warenhäusern.
ab 36,00 Euro
98,00 Euro
67,00 Euro
59,00 Euro
19,00 Euro
29,00 Euro
45,00 Euro
35,00 Euro
9,90 Euro
16,95 Euro
19,00 Euro
16,00 Euro
9,50 Euro
Kundendaten / Bestellübersicht /
Wunschzettel etc.