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Winterschutz überprüfen

Winterschutz ueberpruefen

Nach stärkeren Schneefällen oder Stürmen sollte der Winterschutz an den betroffenen Pflanzen überprüft werden. Sitzt er noch richtig, oder kann eventuell zu viel Nässe eindringen, oder sind Nagetiere eingedrungen und haben Schäden angerichtet?

Anleitung

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  • Generell alle Frostschutzmaterialien (Säcke oder Matten aus Jute, Kokosfasern, Stroh oder Vlies) auf richtigen Sitz überprüfen. Verrutschtes oder geöffnetes Material korrigieren und (besser) befestigen; beschädigtes Material ersetzen. Weggewehtes oder von Tieren weggeschlepptes Laub oder Reisig, das zum Beispiel zum Schutz empfindlicher Stauden aufgebracht wurde, wieder an Ort und Stelle legen oder ersetzen und sichern.
  • Lattengerüste, die zum Überbauen von Pflanzen aufgestellt wurden, auf Standfestigkeit prüfen, gegebenenfalls ausbessern und, zum Beispiel mit einem Handfeger, Schneelasten entfernen.
  • Ist eine längere Periode milder Witterung angekündigt, den Winterschutz gegebenenfalls etwas lockern und Schnee von bepflanzten Töpfen und Kübeln schieben, um Schäden durch zu viel Nässe zu verhindern.
  • Die Stämme von Obstbäumen, vor allem von Jungbäumen auf Fraßschäden durch Mäuse, Hasen oder Rehe kontrollieren und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen ergreifen. Neben dem Anbringen beziehungsweise Zurechtrücken oder Verschließen von Baumschutzmatten kann der Stamm auch rundherum mit kleinmaschigem Drahtgeflecht dicht umhüllt werden, um die Tiere abzuwehren. Darüber hinaus dient ausgelegtes frisches Schnittholz (vom Winterschnitt der Gehölze) „zur Ablenkung“. Diese Maßnahmen sind besonders wichtig in Perioden mit geschlossener Schneedecke, wenn die Tiere nur wenig Futter finden. Großflächige Fraßstellen am Stamm mit einem atmungsaktiven Wundverschlußmittel bestreichen.
  • Gleichzeitig die Anbindungen (Schnüre, Stricke oder Baumbinder) kontrollieren und einen zu lockeren oder zu engen Sitz korrigieren. Darauf achten, daß Drahtetiketten nicht einwachsen und zu Schäden führen können.
  • Stützpfähle auf festen Stand und eventuelle Fäulnis kontrollieren.

Es wird benötigt:

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Werkzeug: Zange, Säge und Hammer zur Ausbesserung oder Installation der verschiedenen Schutzkonstruktionen, Handfeger zum Entfernen von Schnee.

 

Zubehör: Ersatzlatten oder -stangen, Verbindungsmaterial zur Ausbesserung der verschiedenen Schutzkonstruktionen sowie entsprechendes Abdeckmaterial (Sackleinen, Vlies, alte Laken), Schnur oder Seil, Abdeckmaterial für Stauden oder Kräuter (Laub, Stroh, Reisig) und Behältnisse für deren Transport, Material für den Schutz von Baumstämmen (Sackleinen, Vlies, Matten aus Holzlatten oder Kokosfaser, Drahtgeflecht) und Stammrosen (Jutesäcke, Vlies), gegebenenfalls Wundverschlußmittel.

Örtlich Bodenfrost. Den Garten schützen

Frostschutz für Pflanzen

Nächtlicher Bodenfrost kann vielen Pflanzen zum Verhängnis werden. Egal ob im Kübel, im Balkonkasten oder im Beet, ob frisch ausgesät, gerade gepflanzt oder bereits im gestandenen Pflanzenalter: Das Absinken der Temperatur auf weniger als 0 °C über dem Boden schädigt zu Beginn der winterlichen Saison genauso wie im Frühjahr. Bis zu den Eisheiligen können Spätfröste zarten Pflänzchen den Garaus machen. Doch das muss nicht sein: Frostschutzvliese oder -matten aus atmungsaktiven Materialien wie Kokos, Schafwolle oder Jutefilz bringen Ihre Pflanzen sicher durch die kalte Jahreszeit. Garten im Winter – Frostschutz