Wiener Kalk, 125-g-Streudose.
Wiener Kalk - wie gewienert.
Bei älteren Hausfrauen und Handwerkern steht dieses alte Putz- und Pflegemittel in höchstem Ansehen. Es entfaltet seine phantastische Wirkung vor allem bei Metallen (Stahl, Edelstahl, Silber, Messing usw.) und ist in Haushalt und Werkstatt eigentlich unentbehrlich.
Wiener Kalk ist ein Gemenge aus etwa 25% Kaolinit und etwa 75% gemahlenem Quarz. Der außergewöhnlich fein gemahlene Quarz lockert das Kaolinit auf und bewirkt, daß Schmitzol's Wiener Kalk ohne merklichen Materialabtrag feinstpolierend arbeitet. Er ist so ungiftig, daß Katze, Kind und Hund ihn gefahrlos mit Milchpulver verwechseln könnten.
Gegen den Zahn der Zeit.
Gut’ Ding will und soll Weile haben – schon,
wenn es gemacht, und später, wenn es
gebraucht wird. Aber ein gleichsam gärtnerisches
Verhältnis der „Hege und Pflege“ auch gegenüber
Dingen zu entwickeln ist offenbar schwer geworden.
(Allenfalls Sammlern gelingt das noch.) Kaum
entscheidbar, ob das an den Dingen liegt, die
„Pflege“ nicht mehr verdienen, oder an den Menschen,
die den dafür notwendigen Zeitaufwand scheuen.
Wir haben Mittel, um den Zahn der Zeit
abzustumpfen; Pflege- und Hegemittel für gute Dinge
aus Metall, Holz, Leder, Porzellan und Gummi.