Dies ist eine natürlich entstandene, weiße Variante der bekannten rosafarbenen ’Jaques Cartier‘ und wie diese schon von weitem als typische Damaszenerrose wahrnehmbar, denn der betörend schwere, würzige Duft verbreitet sich im ganzen Garten. Aus
ballförmigen Knospen öffnen sich die weißen, starkgefüllten Blüten unermüdlich von Anfang Juni bis Ende August, dann mit Unterbrechungen bis in den Oktober hinein. Mit den großen
Blütenbüscheln und dem üppigen Laub bildet sie eine wohlgeformte, kompakte Krone. Die Rose ist sehr winterhart und
toleriert auch magere Böden und Halbschatten.
Stammhöhe etwa 40 cm.
Lieferung: Wir versenden die Rosen als wurzelnackte Sträucher, verpackt in feuchter Holzwolle. Sollten Sie die Rosen nicht gleich pflanzen, können Sie
sie (in geöffneter Verpackung und kühler, frostfreier Umgebung) etwa 2 Wochen lagern; das empfindliche Feinwurzelwerk darf dabei auf keinen Fall trocken werden. Besser ist es, die Rosen bis zur Pflanzung an einer schattigen Stelle im Garten einzuschlagen.
Jedem Paket liegt eine ausführliche Pflanz- und Pflegeanleitung bei. Falls die Mengen unserer Rosenschule nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.
Rosenbäumchen. Stammrosen.
Stammrosen eignen sich besonders gut
zur Bepflanzung von Kübeln und damit
der Gestaltung von Terrassen, Balkons
und Eingängen. Im Gegensatz zu den
klassischen, meist nicht winterharten
Kübelpflanzen wie z.B. Oleander oder Engelstrompete haben sie den Vorteil,
daß sie – mit einem geeigneten Winterschutz
versehen – draußen überwintern
können. Als Unterlagen (also als
Stämme) werden Wildrosen verwendet,
deren positive Eigenschaften wie Frosthärte
und geringe Krankheitsanfälligkeit der veredelten Rose zugute kommen.
Auf den Stamm werden die Edelreiser
einer geeigneten Sorte okuliert,
meist mehrere, um eine gleichmäßige
Kronenform zu erhalten. Auf diese
Weise entstehen Rosen, die die Form
eines kleinen Baumes haben; die sorgfältige Anzucht einer guten Stammrose
dauert etwa vier Jahre.
Schnitt: Die Rosenstämmchen werden
fertig beschnitten geliefert. In den Folgejahren
sollte regelmäßig im Frühjahr
stark zurückgeschnitten und dicht gewachsene
Kronen ausgelichtet werden.
Alte Rosensorten.
Seit mindestens 12 Millionen Jahren blühen und duften die Blumen der Gattung Rosa auf der Erde, und es gibt eine unübersehbare Vielzahl an Rosen, was der Natur, aber auch den Zuchterfolgen der Rosengärtner zu verdanken ist. Als „Alte Rosen“ gelten solche, die aus der Zeit vor 1867 stammen, dem Jahr der Entstehung von ’La France‘, der ersten Teehybride. Die meisten der alten Sorten sind inzwischen ausgestorben, denn mit dem Ziel, immer neue, moderne Rosen zu züchten, die immer dauerhafter und leuchtender blühen sollten, wurden viele dieser Sorten „zu Tode gekreuzt“. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts nahmen sich einige traditionsbewußte Gärtner ihrer wieder an. Sie suchten und fanden vergessene und fast ausgestorbene Alte Rosen in Hecken, Mauerfundamenten oder Bauerngärten. Als echte Rosenliebhaber erkannten sie die wahren Qualitäten dieser Sorten. Denn die historischen Rosen sind meist widerstandsfähiger, frosthärter und pflegeleichter als moderne, sie haben in der Regel einen wesentlich intensiveren Duft und ein großes Spektrum an Blütenfarben und -formen. Viele alte Sorten blühen zwar nur einige Wochen im Sommer, dafür aber um so verschwenderischer. Allerdings: Nicht immer blühen diese Rosen bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung.