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Weintrauben ernten

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Immer komplette Reben ernten und mitsamt Stiel abschneiden
weintrauben-anbauen
Dabei auch die Blätter entfernen, die die noch reifende Reben beschatten
weintrauben-vor-wespen-schuetzen
Mit kleinen Vliesbeuteln die Trauben vor Wespen- und Vogelfraß schützen
Je nach Sorte beginnt die Traubenernte schon im August; die Haupterntezeit liegt dann aber im September und Oktober. Während der Ernte werden gleichzeitig auch überzählige Triebe und die Blätter entfernt, die die noch reifenden Reben beschatten.
Anleitung
  • Fortlaufend immer nur die reifen Reben ernten. Den richtigen Zeitpunkt erkennt man an der sortentypischen Beerenfarbe und dem allmählich verholzenden Stiel. Wenn ein erster Geschmackstest bereits „Süße“ signalisiert, dauert es aber noch mindestens eine Woche, bis Zuckergehalt und Aroma ihr Optimum erreicht haben.
  • Mit einer schmalen, scharfen Schere die komplette Rebe samt Stiel abschneiden; nicht abziehen oder gar abreißen. Trauben für den Frischverzehr vorsichtig in flache Gefäße ernten, damit sie nicht zerdrücken. Sollen die Trauben sofort verarbeitet werden, müssen sie nicht ganz so vorsichtig behandelt werden.
  • Bei der Ernte gleichzeitig auch matschige, von Tieren angefressene oder in anderer Weise beschädigte Trauben entfernen. Die Trauben gegebenenfalls bis zur Ernte vor Vögeln und Wespen schützen, zum Beispiel mit Beuteln aus Vlies oder engmaschigen Netzen.
  • Während der Ernte den Wein letztmalig ausgeizen bzw. die vor den Trauben stehenden Blätter entfernen, damit Licht und Luft an die Früchte gelangen. Frei und unbeschattet hängende Trauben reifen besser und schneller; nach Regen trocknen sie schneller ab, was die Gefahr eines Grauschimmelbefalls (Botrytis) verringert.
  • Weintrauben kühl lagern, kleinere Mengen in ein feuchtes Küchentuch eingeschlagen im Kühlschrank; größere Ernteüberschüsse können in einem kühlen, luftigen Keller noch einige Zeit aufbewahrt werden.
Es wird benötigt:
Werkzeug und Zubehör: schmale, scharfe Schere („Ernte-, Blumenschere“), passende Erntegefäße, gegebenenfalls eine Leiter, gegebenenfalls kleine Vliesbeutel oder engmaschige Netze

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