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Klassische Weihnachtsdekoration. Alle Jahre wieder.

Weihnachtsdekoration kann so vieles sein. Im privaten Rahmen reicht sie vom Adventskranz oder dem Lichterbogen im Fenster über Dekorationselemente, die manch einer liebevoll, der andere despektierlich Stehrümchen nennt (und deren quantitative Ausmaße individuell deutlich variieren können), bis hin zum zentralen Element des Weihnachtsfestes, dem prachtvoll geschmückten Baum. Auch die Weihnachtskrippe ist vielerorts ein unverzichtbarer Bestandteil der Weihnachtsdekoration. Da sich über Geschmack bekanntermaßen streiten lässt, uns aber nichts ferner läge, präsentieren wir schlicht unsere Vorstellung von zeitlosem und hochwertigem Weihnachtsschmuck, der das Zeug dazu hat, nicht nur 2016, sondern auf lange Sicht Freude zu bereiten. Weil er Tradition hat oder in der Lage ist, eine eigene Tradition auszubilden.

 

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  • Silberfarbene Glaskugel mit einer Aufhängeöse aus Metall. Wir liefern jeweils 1 Kugel. In drei Varianten erhältlich. Lieferung in einem Karton, der auch der Aufbewahrung dient.

    Ø ca. 10 cm. Gewicht ca. 20 g.
    Ø ca. 8 cm. Gewicht ca. 16 g.
    Ø ca. 6 cm. Gewicht ca. 9 g.

    ab 9,50 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Silberfarbenes Glas mit eingestochenen oder eingezogenen Reflexen. Jeweils mit einer Aufhängeöse aus Metall. Set aus 4 Ornamenten: 2 Oliven und 2 Tropfen.
    Olive Höhe 8,50 cm, Ø 5,50 cm. Gewicht 8 g.
    Tropfen Höhe 13 cm, Ø 4,5 cm. Gewicht 9 g.

    24,00 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Advents- und Gesteckkerze aus 100% Bienenwachs, mit roten Farbpigmenten durchgefärbt. Baumwolldochte. In zwei Größen.
    Höhe 10,5 cm, Ø 6 cm.
    Höhe 7,5 cm, Ø 6 cm.

    ab 11,40 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Dies ist das ursprüngliche Lametta, leonischer Draht, der aus Metallfäden gezogen und dann mit echtem Silber überzogen oder mit Messing unecht vergoldet wird. Die kostbaren Fäden werden natürlich nicht mit dem Weihnachtsbaum entsorgt, sondern für das nächste Jahr aufbewahrt. Fadenlänge 130 cm. Jeweils 1 Kuvert zu 5 g. Hinweis: Silber hat die Eigenschaft anzulaufen; es kann nachdunkeln: Dies ist ein Qualitätsmerkmal und verleiht dem Lametta eine nostalgische Anmutung.
    1,00 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Mundgeblasene Baumkugel, mit einer Aufhängeöse aus Metall.

    Ø 6 cm. Gewicht ca. 8 g.
    Ø 8 cm. Gewicht ca. 12 g.

    ab 3,40 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Aus der sächsischen, 1722 entstandenen Brüdergemeine Herrnhut stammt der Brauch, am ersten Adventssonntag im Familienkreise einen großen Stern zusammenzusetzen, dessen Licht dann bis Weihnachten leuchtet. Die 25 von Hand vorgefertigten Strahlen werden mit einfachen Klammern miteinander verbunden und ergeben einen Stern mit beeindruckenden 60 cm Durchmesser. (Max. 40 W.)
    29,00 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Reine, durchsichtige Glaskugeln.
    ab 1,40 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Papier mit Goldlackbeschichtung.

    Klein. Ø 9 cm, Breite 5 mm.
    Mittel. Ø 11 cm, Breite 5 mm.
    Groß. Ø 15 cm, Breite 5 mm.

    ab 14,80 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Ästhetische und funktionell überzeugende Pendel-Kerzenhalter; das Ausgleichsgewicht läßt die Kerze immer aufrecht stehen. Biegsame Haltezungen; für Kerzen bis 13 mm Durchmesser.
    ab 7,80 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen


  • ab 1,80 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Groß
    Ø 15 cm, Breite 2 cm. Gewicht 2 g.

    Klein, doppelt
    Ø 8,5 cm, Breite 2,5 cm. Gewicht 2 g.

    Groß, doppelt
    Ø 15,5 cm, Breite 3,5 cm. Gewicht 4 g.

    ab 3,80 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • 100% Bienenwachs. Höhe 19 cm, Ø 2 cm.
    3,90 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • In alten Formen bei Mahr in Steinach (Thüringen) gegossene Figuren aus Papiermaché, verfeinert mit Porzellanmasse und Soda (als „Marolin“ geschützt), von Hand versäubert und bemalt. 12 Krippenfiguren: Kind in der Krippe, Maria, Joseph, die 3 Weisen, Hirte, Schaf, 2 Lämmer, Ochs und Esel.
    278,00 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Flusspferd
    Höhe 6 cm, Länge 12 cm, Breite 5 cm. Gewicht 45 g.

    Dromedar
    Höhe 9,5 cm, Länge 10 cm, Breite 4,5 cm. Gewicht 25 g.

    Esel
    Höhe 8 cm, Länge 8 cm, Breite 4 cm. Gewicht 20 g.

    Kuh schwarzbunt
    Höhe 7 cm, Länge 10 cm, Breite 4,5 cm. Gewicht 30 g.

    Ziege
    Höhe 6 cm, Länge 6,5 cm, Breite 3,5 cm. Gewicht 10 g.

    Elefant
    Höhe 8,5 cm, Länge 11,5 cm, Breite 5,5 cm. Gewicht 50 g.

    Schwein
    Höhe 5 cm, Länge 8 cm, Breite 4 cm. Gewicht 20 g.

    ab 10,00 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Adventskerzen, Höhe 12 cm, Ø 4 cm.
    22,00 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Dank seines enormen Gewichts von 12 Kilogramm hält dieser Christbaumständer, zumal mit Wasser (Volumen 5 l) gefüllt, auch Bäume von stattlicher Höhe (bis etwa 3,20 m) absolut sicher; der Stamm wird mittels eines Dorns in der Bodenmitte fixiert und mit 3 schweren Schrauben zentriert. Innen mit Zinkfarbe behandelt, ist der Ständer vor schnellem Rostbefall geschützt. Ø Hals 9 cm.
    269,00 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen
    zur Zeit nur in geringer Menge vorrätig

  • Tropfen
    Länge ca. 6 cm, Ø 4,5 cm.
    Gewicht ca. 20 g.

    Nuß
    Länge ca. 3,5 cm, Ø 4 cm.
    Gewicht ca. 10 g.

    Kugel
    Ø 6,5 cm. Gewicht 55 g.

    ab 9,50 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Hier kommen Weihnachtskarten mit Motiven, die das Weihnachtsereignis – die Geburt Christi – darstellen. Die acht unterschiedlichen Darstellungen aus der Buchmalerei sind sorgfältig ausgewählt, und die Karten werden auf der Fünffarbenmaschine in der Druckerei der Benediktinerabtei Beuron – die in Fachkreisen einen hervorragenden Ruf genießt – nach allen Regeln der Kunst gedruckt.

    8 Klappkarten mit gefütterten Umschlägen. 17 x 12 cm . In einer Schachtel.

    9,00 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Höhe 12 cm, Ø 1,3 cm.
    17,80 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • 4 Anhänger. Je 1 Zapfen, Nuß, Eichel und Pilz. Die Formen, in denen diese Miniaturen entstehen, stammen aus der Zeit um 1850. Ca. 3,5 cm Ø. Gewicht 10 g.
    8,50 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • In zwei Breiten und je zwei Längen erhältlich:
    Breite 10 mm, Länge 5 m
    Breite 10 mm, Länge 10 m
    Breite 25 mm, Länge 5 m
    Breite 25 mm, Länge 10 m
    100% Baumwolle.

    ab 4,80  Grundpreis: 0,96 €/1m

    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Aus der Werkstatt von Hedwig Bollhagen. Der weiße Keramikring ist oben etwas mehr als 1 cm geöffnet: Er kann mit Wasser gefüllt und mit Blüten oder Gräsern, Laub oder Tannengrün dekoriert werden. 25,5 cm Ø, Höhe ca. 4 cm. Gewicht 520 g. Lieferung ohne Kerzenhalter und Dekoration.
    29,00 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Aufwendig, nach einem 80 Jahre alten Entwurf gearbeitete Pendelkerzenhalter. Das Ausgleichsgewicht läßt die Kerze immer aufrecht stehen. 2 verschieden große, austausch- und aufschraubbare Becher für Kerzen mit 12,3 oder 12,8 mm Ø.
    11,00 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Borosilikatglas mundgeblasen. Mit einem Bändchen zum Aufhängen.

    Ø 8 cm.

    Ø 6 cm.

    ab 8,80 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Aus der Schmiede der Abtei Königsmünster. Messingplatte 4 mm, patiniert und gebürstet, 15 x 7 cm, Gewicht 360 g. Mit Anhänger.
    50,00 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Die Vorlagen für die Formblüten – es handelt sich um vier Rosen – aus Lauscha stammen aus der Zeit um 1900. Wie damals wird das erhitzte Glas mit dem Mund in die gußeiserne Form geblasen, der dünnwandige Glaskörper dann in reiner Handarbeit auf der Innenseite mit einem hauchdünnen Film aus reinem Silber überzogen.

    4 Formblüten, je mit Klemme. Höhe ca. 9,5 cm, Ø ca. 5,5 cm. Gewicht ca. 25 g.

    17,50 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • 5 Anhänger. Verschiedene Ornamente, Eiskristall- und Blumenmuster. Die Formen stammen allesamt aus den 1920er Jahren. Ca. 5 cm Ø. Gewicht 10 g.
    11,50 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Adventskerze klein: Höhe 7,5 cm, 4 cm Ø. Adventskerze groß, auch als Gesteckkerze: Höhe 14,5 cm, 6 cm Ø.
    4,50 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Mit einem Schlitz und der passenden Öffnung in der Mitte ist die Decke so geschnitten, daß sie um den Christbaumständer herumgelegt werden kann. Dort verhindert sie kleinere Festkatastrophen, indem sie tropfendes Kerzenwachs vom Teppich ab- und fallende Baumnadeln aufhält. Die zweifarbige (naturfarben und grün), mit einer Ziernaht versehene Decke aus Industriefilz ist doppelseitig verwendbar. Wachsflecken lassen sich (legt man Lösch- oder Zeitungspapier unter) einfach ausbügeln. 55% Viskose, 45% Wolle. Materialstärke 2 mm. Ø 137 cm.
    73,00 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

  • Feuerverzinkter Stahl. Ø 50,5 cm, Höhe 3,5 cm. Gewicht 2,5 kg. Lieferung ohne Kerzen und Aufhängung.
    134,00 
    Verfügbarkeit vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

Gespiegeltes Licht. Baumschmuck aus Glas, Zinn und Fichtenholz

Der Christblock, ein auf dem Herdfeuer abgebrannter Holzscheit, oder Weihnachtsstroh, in Erinnerung an das Strohlager in Bethlehem ausgestreut, gehören in Zeiten von Induktionsherd und Teppich nur noch selten zum Weihnachtsbrauchtum. Der Weihnachtsbaum aber blieb: Er ist heute ein weltweit verbreitetes weihnachtliches Symbol. Von religiösen und Zunftbräuchen wurde übernommen, einen Baum herauszuputzen – mit Papierschmuck, Back- und Zuckerwerk, mit Äpfeln, Nüssen und Rauschgold. Wir zeigen Ihnen handwerklich gefertigten Baumschmuck, wie er sich seit dem 19. Jahrhundert schließlich etablierte und bis heute traditionell gepflegt wird. Christbaumschmuck

 

Alle Jahre wieder. Weihnachtskrippen

Die hölzernen Krippenfiguren kommen aus der Schnitzwerkstatt Sievers-Hahn. Ihr unverwechselbarer Stil – das Holz wird mit recht großflächigen Schnitten bearbeitet – geht auf die Firmengründerin Lotte Sievers-Hahn zurück, die in den 1920er Jahren ihr Handwerk noch im Erzgebirge, an der Grünhainicher Schule für Holzspielzeugmacher, gelernt hatte. Eine ganz andere Art von Krippenfiguren kommt aus Thüringen. Die Firma Mahr in Steinach stellt sie seit mehr als 100 Jahren unverändert aus Marolin her, einem mit Porzellanmasse und Soda versetzten Papiermaché. Handbemalt sind alle unsere Krippenfiguren. Lotte Sievers-Hahn Krippenfiguren

Weihnachtliches in Ton und Bild

Weihnachtliche Bräuche vom Advent bis zu den Sternsingern präsentiert das nebenstehende Büchlein in kurzweiligen, auf den Punkt gebrachten Texten mit stimmungsvoller Illustration. Dabei wirft es einen Blick auf die Ursprünge wohlbekannter Traditionen wie den Adventskranz, den Weihnachtsmarkt, das Weihnachtsgebäck, den Weihnachtsbaum samt Baumschmuck und die Krippe, von denen einige uralt und andere jünger sind, als man denkt. Darüber hinaus bieten wir Ihnen auf der folgenden Seite Utensilien für die weihnachtliche Korrespondenz sowie Notenpult und Notenmaterial für das häusliche Musizieren an. Weihnachtliches in Ton und Bild

Magnetischer Adventskalender. Flexibel und multifunktional

Magnetleiste Rohstahl warmgewalzt

Die Vorweihnachtszeit mit einem Adventskalender als Zählhilfe zu durchmessen ist eine Idee des 19. Jahrhunderts. Heute gibt es Adventskalender aller Couleur, denen wir eine sinnfällige Ausführung hinzufügen möchten. Ihre Basis ist eine Magnetleiste, die mit allem bestückt wird, was Ihnen einfällt – befestigt mittels unterschiedlicher Haftmagnete. Anders als (handels)üblich ist dieser Adventskalender nicht auf die 24 Tage des „bürgerlichen“ Kalenders festgelegt. Zudem verwandelt er sich nach Weihnachten in eine das ganze Jahr zu nutzende Ordnungshilfe von hohem Nutzwert. Nicht nur ob seiner magnetischen Natur besitzt er also eine ganz eigene Anziehungskraft.
Magnetischer Adventskalender

Lebkuchen & Co. Winterliches Naschwerk

Die Vorläufer der heute bekannten Lebkuchen stammen aus Belgien. Ihre Rezepturen wurden zunächst von den Aachenern und später von den fränkischen Klöstern übernommen und dabei jeweils abgewandelt. Da die Lebküchnerei neben Honig vor allem Gewürze aus fernen Ländern verlangt, entwickelte sich die Lebkuchentradition zunächst in bedeutenden Handelsstädten wie Nürnberg und Basel. Aus regionalen Traditionen (und den jeweils verfügbaren Handelswaren) haben sich mit der Zeit viele unterschiedliche Rezepte entwickelt.
Winterliches Naschwerk

Einpacken und Auspacken. Geschenke verschönern

Nützliche Verpackungsutensilien stellen wir auf der folgenden Seite vor. Eine Auswahl hochwertiger Florentiner Papiere, Ripsband in klassischem weihnachtlichem Rot und Stülpschachteln aus Italien und Japan. Einige sind mit japanischem Chiyogami-Papier kaschiert, einem mit Mustern traditioneller Kimonos bedrucktes Dekorpapier, das zur Hälfte aus Maulbeerfasern besteht. Andere sind mit aufwendig gefertigtem Urushi-Papier kaschiert.
Geschenke einpacken

Tischwäsche. Der festlich gedeckte Tisch

Das typisch skandinavische Sternenmuster der nebenstehenden Decke ist wohl mehr als 200 Jahre alt und gehört seit Jahrzehnten zum Programm der Weberei Ekelund, einer der ältesten Webereien Skandinaviens. Die kontrastreichen Muster entstehen durch das ungefärbte Leinengarn im Schuß; die Kette in einem kräftigen Rot bestimmt den Grundton. Aus der österreichischen Leinenmanufaktur Leitner kommt eine aus bestem Langflachsgarn jacquardgewebte Tischwäsche. Der typische changierende, matte Glanz des Leinens kommt hier besonders gut zu Geltung.
Der festlich gedeckte Tisch

Manche Leckerei. Backen zu Weihnachten

Zu dieser Jahreszeit hat so mancher längst seine Küche in eine hauseigene Backstube verwandelt. Plätzchen und Lebkuchen, Stollen und Früchtebrot gehören ja zum Advent wie Kalender, Kranz und alle die Rezepte, die in der Familie von Generation zu Generation weitergegeben werden. Unsere Küchenutensilien sorgen für gutes Gelingen – die Küchenmaschine von Kohler zum Beispiel, die auch schweren Lebkuchenteig spielend rührt, oder Plätzchenformen aus Weißblech, Backformen aus Emaille und die Tortenringe aus Edelstahl. Guten Geschmack bringen die Zutaten: weihnachtliche Gewürze, Marzipan, Nüsse und Mandeln, Trockenfrüchte, Mohn, Mehl, verschiedene Zucker und Backschokolade. Weihnachtsbäckerei

Einpacken und Auspacken. Geschenke verschönern

Nützliche Verpackungsutensilien stellen wir auf der folgenden Seite vor. Eine Auswahl hochwertiger Florentiner Papiere, Ripsband in klassischem weihnachtlichem Rot und Stülpschachteln aus Italien und Japan. Einige sind mit japanischem Chiyogami-Papier kaschiert, einem mit Mustern traditioneller Kimonos bedrucktes Dekorpapier, das zur Hälfte aus Maulbeerfasern besteht. Andere sind mit aufwendig gefertigtem Urushi-Papier kaschiert.
Geschenke einpacken


Wie die Tanne in die Häuser kam. Und mit ihr die Weihnachtsdekoration.

Christbäume sind noch gar nicht so alt, wie manch einer glauben mag. Erstmals urkundlich erwähnt (in einer Form und Funktion, die mit ihrer heutigen vergleichbar ist) wurden sie im Jahr 1605 im Elsass. „Auff Weihnachten richtet man Dannenbäum zu Straszburg in den stuben auff und daran henket man roszen aus vielfarbigem papier geschnitten, Aepffel, Oblaten, Zischgold, Zucker etc.“, ist in einer Chronik der Stadt zu lesen. Die „Stuben“, von denen die Rede ist, und damit die Weihnachtsbäume, können allerdings nur wenigen begüterten Personen gehört haben, denn Tannenbäume waren in Mitteleuropa noch selten und entsprechend teuer. Der Schmuck, mit dem die Zweige behängt wurden, und damit die erste Weihnachtsdekoration, bestand aus Zuckerwerk, Nüssen und Obst, insbesondere Äpfeln, später auch Gebäck, hier und da auch aus Tannenzapfen oder anderen natürlichen Objekten, war teils verziert, versilbert oder vergoldet und wurde von den Familien selbst hergestellt, jedes Jahr aufs Neue. Und auch wenn es bereits damals Neuentwicklungen im Bereich des Christbaumschmucks gab, die vornehmlich essbare Art der Dekoration dominierte bis ins späte 19. Jahrhundert.

 

Überhaupt setzte sich die Idee eines Weihnachtsbaumes erst im 19. Jahrhundert flächendeckend in Deutschland (und von dort ausgehend erst in Europa und dann in der ganzen Welt) durch, nachdem sie im 18. Jahrhundert immer mehr an Popularität gewonnen hatte. Ausschlaggebend dafür war einerseits, dass der Brauch zunächst von der evangelischen und später auch von der katholischen Kirche aufgegriffen wurde, und andererseits, dass Bäume durch die vermehrte Anlage von Tannen- und Fichtenwäldern für breitere Bevölkerungsschichten verfügbar wurden. Ob die aufkommende Mechanisierung der Produktion und damit die serielle Fertigung von Christbaumschmuck eine Voraussetzung oder eine Folge dieser zunehmenden Verbreitung waren, lässt sich nicht genau sagen. Was sich dagegen unzweifelhaft feststellen lässt, ist: Das Weihnachtsfest und damit auch der Weihnachtsbaum wurden im Biedermeier zu einer zentralen Veranstaltung der bürgerlichen Familie – ein Fest, das zwar noch an den religiösen Hintergrund gekoppelt war und auch daraus seine Berechtigung zog, das aber immer mehr das Ideal der Familie und die Intimität derselben in den Mittelpunkt stellte. Die Familie wurde ein zentraler gesellschaftlicher Wert und feierte sich mit dem Weihnachtsfest selbst.


Der (eigene) Christbaum ist der schönste Baum.

Man könnte von zwei konkurrierenden Lagern sprechen: auf der einen Seite die Verfechter immer gleicher und jährlich wiederkehrender Weihnachtsdekoration, die allein durch ihre Vertrautheit bereits festliche Gefühle auslöst, und auf der anderen Seite die Vertreter der Trendfraktion, die sich jeden Advent aufs Neue für eine andere Farbe oder einen neuen Stil entscheiden. Welcher Beweggrund auch immer hinter Ihren Dekorationsbestrebungen steckt – ob Sie den silbernen Christbaumschmuck aus Lauschaer Glas kaufen, weil er zu den maßgeblichen Moden in Sachen Weihnachtsdeko 2016 gehört oder weil bereits für Ihre Großeltern der silbrig-glänzende „Weiße Baum“ (eine Erscheinung des Jugendstils) als Inbegriff von Weihnachten galt –, ist für das Ergebnis eigentlich unerheblich. Hauptsache, er gefällt Ihnen. Nichtsdestotrotz ist es unglaublich spannend, sich damit zu beschäftigen, woher dieser Stil (neben einigen anderen) eigentlich rührt. Und vor allem: welche Rolle er in der Geschichte der Weihnachtsdekoration insgesamt einnimmt. Denn Geschmäcker ändern sich zwar, kehren jedoch oft in Wellen zurück. So auch beim Christbaumschmuck.


Glasklar. Das Aufkommen und die Entwicklung der Christbaumkugeln.

Bezeichnet man den Weihnachtsschmuck als klassisch, der seine Geschichte begründet, so ist der bereits erwähnte essbare und weitgehend natürliche Christbaumschmuck wohl der, dem der Titel gebührt. Christbaumkugeln hingegen, die heute oft einen Großteil des Behangs ausmachen, wurden mutmaßlich in den 1830er Jahren erstmals gefertigt. Belegt in den Büchern eines Lauschaer Glasbläsers ist der Auftrag über sechs Dutzend Weihnachtskugeln in verschiedenen Größen im Jahr 1848 – ein Zeitpunkt, ab dem sich der Trend zu gläserner Weihnachtsdekoration mit nahezu rasender Geschwindigkeit in den bürgerlichen Haushalten verbreitet haben muss. Die thüringischen Glasbläser aus Lauscha waren dabei für lange Zeit konkurrenzlos und prägten daher maßgeblich die Formen, Farben und die Anmutung dessen, was wir heute üblicherweise als klassische Weihnachtsdekoration verstehen.

 

Zunächst waren es die typischen runden Kugeln, die in Lauscha gefertigt wurden – anfangs mit einer giftigen Bleilegierung versilbert und sehr schwer und dickwandig, ab 1867 dank des Baus einer Gasanstalt, die das effiziente Blasen großer, dünnwandiger Kugeln über einer heißen Gasflamme statt über einem schwachen Öl- oder Paraffinlicht ermöglichte, immer leichter und zudem vermehrt mit einer ungiftigen Silbernitratlösung ausgegossen. Doch recht schnell entwickelte sich ein deutlich über die einfachen Kugeln hinausgehender Formenschatz, der eingangs vor allem die natürlichen Vorgänger in Sachen Weihnachtsdekoration wie Nüsse oder Zapfen imitierte, bis Ende des 19. Jahrhunderts jedoch schon eine Vielfalt an Motiven erreicht hatte, die sich vor der heutigen nicht zu verstecken braucht.

 

Schon damals waren vermeintlich „nicht weihnachtliche“ Figuren und Objekte üblich, ja sogar vorherrschend. An den Baum kam, was darunter lag oder was im Alltag eine Rolle spielte. Von Spielzeugen über Tiere, gerne auch exotische, Schuhe, Blüten und Musikinstrumente bis hin zu allem, was die Menschen in technischer Hinsicht begeisterte: Lokomotiven, Automobile, Grammophone und später auch Zeppeline. In den folgenden Kriegsjahren waren gar Kanonen, Eiserne Kreuze oder Bildnisse des Kaisers an der weihnachtlichen Tagesordnung. Wer sich daher heute mit einem Blick in die adventlichen Auslagen über dem Anlass nicht angemessene Christbaumschmuckvariationen mokiert, blendet aus (oder weiß schlicht nicht), dass klassische Weihnachtsdekoration über einen Großteil ihrer Geschichte genau das war: Moden unterworfen, bunt und äußerst vielfältig.

Christbaumkugeln / Weihnachtskugeln aus Lauscha

Kontrastprogramm. Weihnachtsdekoration vom Biedermeier bis heute.

Nachdem sich der Weihnachtsbaum des Biedermeier also noch eher reduziert und natürlich präsentierte – wer es sich leisten konnte, schmückte ihn allerdings bereits mit Kerzen –, wurde es spätestens mit der Gründerzeit immer opulenter in den weihnachtlichen Wohnzimmern und Salons. Nicht nur Glas, sondern auch viele weitere Dekorationselemente traten neben die bekannten Formen und Materialien. Essbares wurde neu präsentiert: in bunte Papiere gewickelt, in Goldnetzen aufgehangen oder mit Oblaten verziert. Es gab Christbaumschmuck aus Watte, Zinn oder Dresdner Pappe (durch Prägen, Stanzen und Montieren luxuriös gestalteter, aber zugleich günstiger Schmuck in der Anmutung von geprägtem Metallblech) und vor allem mit sogenannten leonischen Waren verzierte Weihnachtsdekoration. Dazu zählte neben Rauschgold und dünnen Drahtgarnen sowie -gespinsten auch das, was heute unter dem Begriff Lametta bekannt ist: schmale, glitzernde Metallstreifen, damals noch aus sehr flach gewalzten, vergoldeten oder versilberten Kupferstreifen hergestellt und 1878 erstmals in Nürnberg unter dem Namen „Gold- und Silberregen“ angeboten.

 

Einen Kontrapunkt zur gründerzeitlichen Üppigkeit in Sachen Weihnachtsdekoration setzte schließlich um 1900 der Jugendstil mit seiner Hinwendung zum Einfachen und Wesentlichen und einer Ästhetik des „weniger ist mehr“. Der Christbaum sollte nun mit Dingen behangen werden, die eine winterlich-verschneite Anmutung simulierten: schlichte, silberne Kugeln mit Reflexen, nicht umsponnen, nicht bemalt, weiße Kerzen, silbernes Lametta und Eiszapfen aus Glas. Der „weiße Baum“ war das Ideal der Zeit, und das durch alle Bevölkerungsschichten hindurch.

 

Diese Phase ist auch als letzte derer zu werten, die sich als maßgeblich für spätere Generationen und somit als klassisch erweisen sollte. Während im Ersten Weltkrieg der bereits erwähnte national gefärbte Christbaumschmuck als am deutlichsten wahrnehmbare Tendenz zu verzeichnen war, folgte in der Zwischenkriegszeit eine Art-dèco-Periode mit Farben aus dem orange-roten Spektrum mit Anleihen im Bereich Gelb und Apricot – eine Mode, die sich allerdings auch relativ schnell überlebte. Der Nationalsozialismus versuchte in den Jahren darauf die christliche Prägung des Weihnachtsfestes zurückzudrängen und den Weihnachtsbaum als Lichterbaum oder Julbaum umzuinterpretieren. Die Dekoration geschah durch Äpfel, Nüsse und Gebäck, also sehr klassischen Behang, aber auch Laubsägearbeiten und mit germanischen Motiven verzierte Kugeln fanden ihren Weg an die Tannen. Nach dem Krieg schließlich setzte sich zunächst eine bunte Mischung an Stilen und Materialien – oder sollte man sagen: das Fehlen eines Stils – durch, bis sich der Christbaum schlussendlich immer mehr zum modischen Accessoire entwickelte, dessen Ausgestaltung variierenden Trends und individuellen Geschmacksvorlieben untergeordnet wurde.

 

Weihnachtsdekoration aus Holz fand sich übrigens ebenfalls bereits im Biedermeier erstmals am Baum, entwickelte sich aber erst in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu einer ernst zu nehmenden Tradition, die jedoch nie Ausschließlichkeit beanspruchte, sondern vor allem in solchen Bevölkerungsgruppen Zuspruch fand, die eine natürliche Gestaltung bevorzugten. Unter dem Baum, in Form der Weihnachtskrippe, blickt das Holz indes auf eine weitaus längere Geschichte zurück. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts wanderten die Krippen aus dem sakralen in den privaten Raum und sind seither ein fester Bestandteil des weihnachtlichen Brauchtums. Wann die Krippe aufgestellt wird, untersteht keinen allumfassenden und verbindlichen Regeln. Während sie mancherorts bereits zu Beginn der Adventszeit errichtet und nach und nach befüllt wird, findet sie andernorts erst zum Weihnachtsfest selbst ihren Weg unter den Baum.

Stall Schichtholz

Zeitlos schön. Weihnachtsdeko bei Manufactum.

Die Weihnachtsdekoration im Manufactum Sortiment zeigt mustergültige Beispiele aus dem Bereich des Christbaumschmucks und der Krippenkunst, die sich seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten gehalten und etabliert haben, die es zu Klassikern gebracht und Traditionen begründet haben. Anderen Stücken wiederum gestehen wir zu, dass sie in der Lage sind, eigene Traditionen auszubilden. Möglicherweise nicht in einem übergeordneten Rahmen, wie das zu früheren Zeiten der Fall war, aber doch im privaten Rahmen Ihrer eigenen, persönlichen Weihnacht. Was „klassisch“ bedeutet, ist am Ende schließlich eine Frage des Blickwinkels. Wir liefern nur Möglichkeiten – Sie gestalten Ihre Traditionen. Zumindest wenn Sie das möchten.