Elchleder, in Schweden vegetabil
gegerbt (Stärke 1,7 mm). 2 Innenfächer.
Gurtlänge 63–100 cm, Gurtbreite
3 cm. B 25 x H 26,5 x T 7 cm.
Gewicht 320 g.
Brotbeutel als Handtasche. Elchleder.
Seine Form ist seit Anfang des
20. Jahrhunderts in Gebrauch: als Brot- und
Wanderbeutel mit zwei Fächern.
Vollgepackt wird er am anknöpfbaren
Schultergurt und leer am Gürtel getragen.
Unter der
Deckelklappe lassen sich mitgeführte
Kleidungsstücke einknöpfen.
Er ist aus Elchleder gefertigt, das
nicht nur strapazierbar und wetterbeständig,
sondern gleichzeitig auch
so weich und geschmeidig ist, daß
es nahezu tuchartige Eigenschaften
besitzt. Der leichte und robuste Beutel
kann auch als Handtasche verwendet
werden.
Die Leder. Überlegen im Gebrauch. Optisch wie haptisch überzeugend.
Funktionale Aspekte bestimmen
neben
der Haptik und Optik die Auswahl
der Leder für Gürtel, Taschen und Kleinlederwaren. Dabei
finden unvergleichlich festes und
widerstandsfähiges
Ochsenleder,
klassisches, hochwertiges Rindleder,
äußerst
feinporiges Kalbleder,
gleichermaßen
robustes wie weiches
Elchleder und ewig haltbares, dabei
jedoch sehr feines und glänzendes
Pferdeleder Verwendung; ebenso das
weiche Leder von Ziege und Hirsch.
… die rechte Gunst. Das Wandern.
Das Wandern galt lange Zeit als seltsame Marotte meist kniebehoster Studienräte. Das hat sich fundamental geändert, und auf dem Rennsteig und anderswo tummeln sich Jung und Alt und genießen die Erfahrung, daß das Ankommen höhere Lust gewährt, wenn es das Ergebnis einer Anstrengung ist (und nicht nur eines Sinkflugs). Die wiedererwachte Lust am Wandern hat die Sportmode-Industrie zu großer Hektik angestiftet, die man ihren Produkten leider häufig ansieht.