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Italienische Waldreben schneiden

Italienische Waldreben schneiden

Spätestens im Februar ist es Zeit, die Italienischen Waldreben (Clematis viticella) zurückzuschneiden. Diese Waldrebe gehört zu den sommerblühenden Arten, die ihre Blüten ausschließlich am neuen Holz tragen, also an den Trieben, die nun im Laufe der nächsten Monate gebildet werden. Ein Rückschnitt zum jetzigen Zeitpunkt fördert die Bildung kräftiger, langer Triebe mit zahlreichen Blütenknospen. Verzichtet man hingegen auf einen Schnitt, würden die Waldreben von unten her verkahlen und bereits nach wenigen Jahren blühfaul werden.

Anleitung

  • Mit einer scharfen Schere alle Triebe auf 30 bis 50 cm einkürzen.
  • Die genaue Rückschnitthöhe kann innerhalb dieser Bandbreite individuell an die örtlichen Verhältnisse angepaßt werden, wenn die Waldrebe zum Beispiel in Gehölze oder Kletterrosen hineingewachsen ist.
  • Um bei sehr großen Pflanzen den Überblick zu behalten, gegebenenfalls in mehreren Schritten von oben nach unten arbeiten.

Allgemeine Hinweise zum Schnitt von Waldreben

Der richtige Schnitt ist bei den verschiedenen Waldreben-Arten zum Teil sehr unterschiedlich und richtet sich in der Hauptsache nach der Blütezeit. Man teilt die Waldreben deshalb in drei sogenannte Rückschnittgruppen ein:

Italienische Waldrebe Alba Luxurians (Clematis viticella)
  • Die frühen Arten mit einer Blüte bereits ab Mai (zum Beispiel Alpen- und Anemonenwaldreben und viele Wildarten) tragen ihre Blütenknospen an den älteren Trieben, die bereits im Sommer und Herbst des Vorjahrs gebildet wurden. Sie dürfen erst nach der Blüte im Juni oder Juli geschnitten werden.
  • Die meisten großblumigen Hybriden werden jährlich im Winter etwa um die Hälfte zurückgenommen. Sie blühen im Frühjahr im unteren Bereich an Kurztrieben, im Sommer an neu gebildeten Langtrieben.
  • Zu den sommerblühenden Arten gehört die oben beschriebene Italienische Waldrebe; sie werden wie beschrieben geschnitten.

Es wird benötigt:

Werkzeug: scharfe, saubere Bypass-Schere mit kurzen, gebogenen Klingen („Rosenschere“). Zubehör: gut sitzende, warme Arbeitshandschuhe, Behältnis für Schnittgut.

Zubehör für den Schnitt von Waldreben

Schön und winterhart. Waldreben

Zu den schönsten winterharten Kletterpflanzen Mitteleuropas zählt zweifellos die Gattung Clematis mit rund 250 Wildarten und einer Vielzahl Hybriden und Sorten. Allen gemein ist der Drang zu klettern, einige nur schwach, andere überspinnen ganze Büsche oder wachsen in die Kronen hoher Bäume hinein. Waldreben besiedeln am natürlichen Standort Waldränder und Heckengesellschaften. Nach der Blüte zieren sich die meisten mit hübschen, fedrigen Samenständen, die lange halten. Wir bieten robuste Wildarten an, die – im Gegensatz zu den bekannten großblumigen Hybriden – selten vor der gefürchteten Clematiswelke befallen werden, die über Nacht ganze Pflanzen zerstören kann. Waldreben

Gartenscheren. Eine für jeden Zweck

Für jede Schneidarbeit gibt es ein spezielles Gerät. Einfacher wird also die Auswahl, wenn man sich zunächst die Frage stellt, was geschnitten werden soll – eine Blumenschere eignet sich schließlich nicht zum Schnitt von Ästen und rückte man umgekehrt den Blumen im Garten mit einer Astschere zu Leibe, würde das die Pflanze nur schädigen. Je nach Verwendungszweck unterscheiden sich Gartenscheren hauptsächlich in der Größe ihrer Blätter und Griffe. Eine Heckenschere, mit der man beim Rückschnitt eher in der Fläche arbeitet, hat z.B. lange Blätter, im Verhältnis dazu aber recht kurze Griffe.
Gartenscheren