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Übungsprofilzylinder

Menge


Bestellnummer: 40720

Preis: 11,00 Euro

Verfügbarkeit
ausverkauft, nicht mehr lieferbar

Produktinformation – Übungsprofilzylinder

Dieser einfache Schließzylinder von überschaubarer Qualität ermöglicht bereits dem Novizen im Lockpicking rasch erste Erfolgserlebnisse. Solche simplen Modelle werden auch bei der Ausbildung von Schlüsseldiensten verwendet. Vergleichbares findet sich auch bei namhaften Herstellern, die ihre einfachen Schlösser ebenfalls im Reich der Mitte produzieren lassen.

H 3,5 x L 6 x B 2 cm. Gewicht 160 g.

Vor Schloß und Riegel. Lockpicking.

Mechanische Rätsel, deren Lösung Nachdenken, räumliches Vorstellungsvermögen, Ausdauer und Fingerfertigkeit verlangt, sind ein Faszinosum, dem sich der Mensch schon so lange widmet, wie er in der Lage ist, diese herzustellen – erkennbar an unzähligen dreidimensionalen Puzzles wie den in Japan als „Himitsu Bako“ bekannten Trickschachteln und Vexieren sowie in der Schlosserkunst, in Gestalt der mit zusätzlichen Vorrichtungen ausgestatteten Vexierschlösser, die das eigentliche Schloß erst freigaben, wenn sie in eine nur dem Besitzer bekannte Stellung gebracht wurden. Die Nähe zum Schloß ist also augenfällig, und es liegt dementsprechend nahe, auch das Schloß selbst, das alle Merkmale eines mechanischen Rätsels in komprimierter Form bietet, als sportliche Herausforderung zu begreifen. Genau dies tut man beim sogenannten Lockpicking, bei dem es gilt, ein Schloß auf einem anderen als dem vorgesehenen Weg – also ohne den dazugehörigen Schlüssel – aufzusperren. In der Theorie ist dies ganz einfach. Man macht sich geringste fertigungstechnische Ungenauigkeiten zunutze, die jedes Schloß in unterschiedlichem Umfang besitzt. In der Praxis merkt man jedoch schnell, daß die Tat schwerer vollbracht als der Vorsatz gefaßt ist. Und man stellt fest, daß es keinen besseren Weg gibt, das Öffnen von Schlössern zu lernen, als zu üben.
Schließlich wird man nur durch Üben mit der Funktionsweise von Schlössern vertraut und entwickelt dabei die nötige räumliche Vorstellung für den Schließmechanismus sowie das taktile Feingefühl, um die Bewegungen im Inneren des Schließzylinders erst wahrzunehmen, richtig zu interpretieren und dann fingerfertig darauf zu reagieren.

Übung macht den Meister.

Als Übungsobjekte für den Einsteiger empfehlen sich möglichst simple Schließzylinder aus dem Baumarkt, die am leichtesten zu öffnen sind – trifft auf sie doch zu, was der Hannoversche Gewerbeverein in seinen Mitteilungen bereits 1859 anprangerte: „Es kann in der That nicht oft und kräftig genug auf die falsche Sicherheit aufmerksam gemacht werden, in welche ein äußerst großer und selbst ein sonst aufgeklärter Theil des Publicums sich durch das grundlose Vertrauen auf unvollkommene Schlösser einwiegen läßt.“ Mit etwas Übung kann man sich dann an einen der Standardzylinder für wettbewerbsmäßiges Schloßöffnen wagen, und wer fortgeschritten ist, der findet bei der reichlichen Auswahl am Markt stetig neue Herausforderungen, die seinen Fähigkeiten angemessen sind.
Eigentlich selbstverständlich, aber dennoch betonen wir es hier: Wer sich mit dem Lockpicking beschäftigt, öffnet Schlösser und keine Türen – ein kleiner, aber bedeutsamer Unterschied, denn wer auf illegale Aktivitäten aus ist, wird sich ohnehin eher einschlägig bewährten Brachialmethoden zuwenden, als den Aufwand zu betreiben, über längere Zeit das filigrane Lockpicking zu üben.

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