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Stauden und Rosen schneiden, um weitere Blüten anzuregen

Stauden und Rosen schneiden um weitere Blueten anzuregen

Blühen Pflanzen innerhalb der gleichen Vegetationsperiode ein zweites Mal, spricht man vom sogenannten Remontieren. Diese Nachblüte wird durch geeignete Schnittmaßnahmen angeregt bzw. kann durch diese gefördert werden.

Anleitung zum Schnitt remontierender Stauden

Bodennaher Rüchschnitt bei Stauden
  • Nach der Hauptblüte (meist im Juni) bis knapp über den Boden komplett zurückschneiden. Dies hat einen Neuaustrieb und eine zweite Blüte im Spätsommer zur Folge. Solche Stauden sind zum Beispiel Rittersporn, Feinstrahlaster, Ziersalbei, Flockenblume, Kugeldistel, Sonnenbraut oder Katzenminze.
  • Bei einigen weiteren Stauden (zum Beispiel Frauenmantel, Zitronenmelisse oder Storchschnabel) empfiehlt sich ebenfalls ein bodennaher Rückschnitt: Sie blühen dann zwar nicht nach, treiben aber mit schönen, frischgrünen Blättern neu aus.
  • Nach dem Rückschnitt die Stauden mit einer Gabe Kompost oder einem organischen Dünger versorgen und (bei Trockenheit) gut wässern.

Anleitung zum Schnitt remontierender Rosen

  • Regelmäßig die verblühten Blüten entfernen. Dies reicht aus, um ein Nachschieben neuer Blüten anzuregen. Dabei bis knapp über das nächste Laubblatt schneiden, so daß keine Stummel stehen bleiben.
  • Ist die Rose durch starkes Wachstum im Frühsommer „aus der Form geraten“, kann der Blütenrückschnitt auch etwas großzügiger ausfallen, um dadurch wieder eine kompakte Wuchsform zu erhalten.
  • Remontierende Rosen sind in fast allen Rosenklassen zu finden; bei den Sorten der Klasse „Remontantrosen“ ist die Fähigkeit zur Nachblüte schon im Namen ersichtlich.
  • Zu beachten ist, daß die Rosen, bei denen die verblühten Blüten entfernt werden, keine Hagebutten mehr ansetzen können. In der Regel ist es aber ohnehin so, daß die einmalblühenden Rosen die schönsten Hagebutten bilden.
Austrieb Frauenmantel

Nach Rückschnitt frisch austreibender Frauenmantel

Rückschnitt bei Malve

Verblühtes bei Buschmalve herausschneiden

Rosen ausputzen

Verblühtes bei Rosen herausschneiden

Es wird benötigt:

Werkzeug: scharfe Bypass-Schere mit kurzen Klingen („Rosenschere“), Schere mit langen Klingen (auch Heckenschere) für den bodennahen Komplettrückschnitt.
Zubehör: dornenfeste Arbeitshandschuhe, Sammelgefäß für Schnittgut.

Stauden. Gärtnerische Handwerkskunst

Im Durchschnitt führt eine Staudengärtnerei heute noch etwa 800 Sorten in ihrem Programm. Wir arbeiten mit einer Gärtnerei im bayerischen Schwaben zusammen, die mit einem Sortiment von etwa 3.000 Sorten eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Sortenvielfalt spielt und deren Arbeit wir durch die Kooperation mit Manufactum weiter fördern wollen. Die von uns angebotenen Stauden werden größtenteils noch aus Mutterpflanzenquartieren vegetativ vermehrt und im Freiland gezogen. Wir haben drei Pakete geschnürt: mit je acht heimischen Stauden, von denen manche sogar mit essbaren Blüten aufwarten. Stauden

Prächtige Blüten, verschwenderischer Duft. Historische Rosen

Seit mindestens 12 Millionen Jahren blühen und duften die Blumen der Gattung Rosa auf der Erde, und es gibt eine unübersehbare Vielzahl an Rosen, was der Natur, aber auch den Zuchterfolgen der Rosengärtner zu verdanken ist. Als “Alte Rosen” gelten darunter solche, die aus der Zeit vor 1867 stammen, dem Jahr der Entstehung von ‘La France‘, der ersten Teehybride. Die meisten der alten Sorten sind inzwischen ausgestorben, erst Anfang des 20. Jahrhunderts nahmen sich einige traditionsbewusste Gärtner ihrer wieder an und erkannten die wahren Qualitäten: Sie sind widerstandsfähiger, frosthärter und pflegeleichter als moderne Rosen und von verschwenderischem Duft. Alte Rosen

Gartenscheren. Eine für jeden Zweck

Für jede Schneidarbeit gibt es ein spezielles Gerät. Einfacher wird also die Auswahl, wenn man sich zunächst die Frage stellt, was geschnitten werden soll – eine Blumenschere eignet sich schließlich nicht zum Schnitt von Ästen und rückte man umgekehrt den Blumen im Garten mit einer Astschere zu Leibe, würde das die Pflanze nur schädigen. Je nach Verwendungszweck unterscheiden sich Gartenscheren hauptsächlich in der Größe ihrer Blätter und Griffe. Eine Heckenschere, mit der man beim Rückschnitt eher in der Fläche arbeitet, hat z.B. lange Blätter, im Verhältnis dazu aber recht kurze Griffe.
Gartenscheren