Das „Reifenvieh“ Seiffens entsteht bereits seit Generationen in der einmaligen Technik des Reifendrehens an einer hölzernen Drehbank. Weniger als ein Dutzend Menschen, heißt es, beherrscht heute noch dieses seltene Handwerk.
Die Technik kam um 1800 auf und erlebte Mitte des 19. Jahrhunderts eine Blüte.
In das noch feuchte Fichtenholz dreht der Reifendreher dabei zunächst mit verschiedenen Drehstählen präzise Rillen und Kerben, der Holzring (Reifen) gewinnt so die Silhouette des gewünschten Tieres.
Anschließend werden die Figurenrohlinge mit Hammer und Messer wie Scheiben vom Holzreifen abgespalten und die Figuren in ihrem typischen Profil freigelegt. Zu guter Letzt werden diese dann ausschließlich mit einem Messer beschnitzelt und durch die feine Bemalung von Hand vollendet. Unsere Tiere kommen aus der Reifendreherwerkstatt von Christian Werner in Seiffen. Zum Abpolstern in der Verpackung dient Holzwolle, die bei der Reifendreharbeit anfällt.
» Set Bauernhof Reifentiere 79,00 Euro
» Set Afrikanische Reifentiere 69,00 Euro
Die Fahrtiere. Eigener Reiz.
Die Fahrtiere von Christian Werner – auch sie kein Kinderspielzeug, sondern Sammlerstücke – stehen auf dünnen, von gedrehten Reifen abgespaltenen Brettchen (Materialstärke 0,5 cm) mit sichtbarer Holzfaser und sind fest angenagelt. Die Rädchen aus gebranntem Ton sind gut 100 Jahre alt, beim Bewegen machen sie einen feinen Ton.
» Fahrtiere ab 10,00 Euro
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