Ein Bild von einer Rose: Diese Lacharme-Züchtung aus dem Jahre
1865 besticht mit ihren samtigen, tief weinroten, perfekt geformten Blüten; im Verblühen zeigen sich dunkelviolette,
fast schwarze Schattierungen, und die goldgelben Staubgefäße werden sichtbar. Während der Hauptblütezeit im Juni und Juli verströmt der wüchsige, reich mit Blüten besetzte Strauch einen
betörenden Duft; im September blüht er ein zweites Mal. Bis 1,8 m hoch und 1,2 m breit und gut winterhart.
Verwendung: Als Einzelstrauch oder für eine Hecke. Diese Rose kann auch als Spalierrose gezogen werden; sie erreicht dann eine Höhe von 2 bis 3 m.
Schnitt: Rückschnitt nach der Blüte, eventuell im Frühjahr ein Formschnitt.
Lieferung: Wir versenden die Rosen als wurzelnackte Sträucher, verpackt in feuchter Holzwolle. Sollten Sie die Rosen nicht gleich pflanzen, können Sie
sie (in geöffneter Verpackung und kühler, frostfreier Umgebung) etwa 2 Wochen lagern; das empfindliche Feinwurzelwerk darf dabei auf keinen Fall trocken werden. Besser ist es, die Rosen bis zur Pflanzung an einer schattigen Stelle im Garten einzuschlagen.
Jedem Paket liegt eine ausführliche Pflanz- und Pflegeanleitung bei. Falls die Mengen unserer Rosenschule nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.
Die Klasse der Remontantrosen (Rosa remontant).
Durch die Einkreuzung der Teerosen
aus dem fernen Orient entstanden in
Europa weitere Rosenklassen, u.a. die
Remontantrosen (auch centifolienartige
Parkrosen genannt), die bis auf wenige
Ausnahmen öfter blühen. Diese remontierenden
Rosen sind das Bindeglied
zwischen den alten und den modernen
Rosen.
Alte Rosensorten.
Seit mindestens 12 Millionen Jahren blühen und duften die Blumen der Gattung Rosa auf der Erde, und es gibt eine unübersehbare Vielzahl an Rosen, was der Natur, aber auch den Zuchterfolgen der Rosengärtner zu verdanken ist. Als „Alte Rosen“ gelten solche, die aus der Zeit vor 1867 stammen, dem Jahr der Entstehung von ’La France‘, der ersten Teehybride. Die meisten der alten Sorten sind inzwischen ausgestorben, denn mit dem Ziel, immer neue, moderne Rosen zu züchten, die immer dauerhafter und leuchtender blühen sollten, wurden viele dieser Sorten „zu Tode gekreuzt“. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts nahmen sich einige traditionsbewußte Gärtner ihrer wieder an. Sie suchten und fanden vergessene und fast ausgestorbene Alte Rosen in Hecken, Mauerfundamenten oder Bauerngärten. Als echte Rosenliebhaber erkannten sie die wahren Qualitäten dieser Sorten. Denn die historischen Rosen sind meist widerstandsfähiger, frosthärter und pflegeleichter als moderne, sie haben in der Regel einen wesentlich intensiveren Duft und ein großes Spektrum an Blütenfarben und -formen. Viele alte Sorten blühen zwar nur einige Wochen im Sommer, dafür aber um so verschwenderischer. Allerdings: Nicht immer blühen diese Rosen bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung.