Diese buschig wachsende Kleinstrauchrose – eine Züchtung unseres Rosenlieferanten – bildet schöne, stark gefüllte, in Büscheln stehende Pomponblüten mit zartem Duft. Sie erblüht rosaviolett
und hellt nach einiger Zeit bis weiß auf, so daß der Strauch in allen Farbtönen zwischen Weiß und Hellviolett changiert – sehr hübsch zu dem frischgrünen Laub. Mit kleinen Unterbrechungen blüht diese Rose von Ende Mai bis in den Herbst hinein. Sie ist ausgesprochen
gesund und robust, winterhart, und sie verträgt auch Halbschatten.
Verwendung: Mit nur 60–80 cm Höhe
hervorragend als Bodendecker, für die Kübel- oder als Randbepflanzung für den Beetvordergrund geeignet.
Schnitt: Gegebenenfalls im Frühjahr
zurückschneiden.
Lieferung: Wir versenden die Rosen als wurzelnackte Sträucher, verpackt in feuchter Holzwolle. Sollten Sie die Rosen nicht gleich pflanzen, können Sie
sie (in geöffneter Verpackung und kühler, frostfreier Umgebung) etwa 2 Wochen lagern; das empfindliche Feinwurzelwerk darf dabei auf keinen Fall trocken werden. Besser ist es, die Rosen bis zur Pflanzung an einer schattigen Stelle im Garten einzuschlagen.
Jedem Paket liegt eine ausführliche Pflanz- und Pflegeanleitung bei. Falls die Mengen unserer Rosenschule nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.
Bodendeckerrosen.
Als Bodendeckerrosen bezeichnet
man die flach- und breitwachsenden
Arten
und Sorten. Sie sind in der Lage,
sonnige und trockene Flächen schön
und dauerhaft zu begrünen und mit
ihrem dichten Wuchs die Ansiedlung
anderer (unerwünschter) Pflanzen zu
unterdrücken.
Alte Rosensorten.
Seit mindestens 12 Millionen Jahren blühen und duften die Blumen der Gattung Rosa auf der Erde, und es gibt eine unübersehbare Vielzahl an Rosen, was der Natur, aber auch den Zuchterfolgen der Rosengärtner zu verdanken ist. Als „Alte Rosen“ gelten solche, die aus der Zeit vor 1867 stammen, dem Jahr der Entstehung von ’La France‘, der ersten Teehybride. Die meisten der alten Sorten sind inzwischen ausgestorben, denn mit dem Ziel, immer neue, moderne Rosen zu züchten, die immer dauerhafter und leuchtender blühen sollten, wurden viele dieser Sorten „zu Tode gekreuzt“. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts nahmen sich einige traditionsbewußte Gärtner ihrer wieder an. Sie suchten und fanden vergessene und fast ausgestorbene Alte Rosen in Hecken, Mauerfundamenten oder Bauerngärten. Als echte Rosenliebhaber erkannten sie die wahren Qualitäten dieser Sorten. Denn die historischen Rosen sind meist widerstandsfähiger, frosthärter und pflegeleichter als moderne, sie haben in der Regel einen wesentlich intensiveren Duft und ein großes Spektrum an Blütenfarben und -formen. Viele alte Sorten blühen zwar nur einige Wochen im Sommer, dafür aber um so verschwenderischer. Allerdings: Nicht immer blühen diese Rosen bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung.