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Sistrah Leuchten. Perfekte Lichttechnik und höchste Glasbläserkunst

Sistrah Herstellerportrait

Mit dem Anspruch „Es leuchtet heller als alles andere“ wurde 1932 ein Leuchtenkonzept vorgestellt, dessen Funktionalität und Effizienz die zeitgenössische Konkurrenz um vieles überstrahlte und dessen Wirkung für die folgenden Jahrzehnte maßgeblich sein sollte: das Sistrah-Geleucht.

Sistrah. Perfekte Lichttechnik und höchste Glasbläserkunst

Sein ausgewogenes Verhältnis von direktem und indirektem Lichtanteil mit einer sehr feinen Lichtstreuung und einem absolut blendfreien Lichtfeld stellte selbst auf dem Höhepunkt der lichttechnischen Entwicklung der zwanziger Jahre eine Ausnahmeerscheinung dar.

Kern des gemeinsamen Entwurfs des Lichttechnikers C.F. Otto Müller und der TH Karlsruhe ist ein Leuchtenkörper aus einem präzise konzipierten vierbis fünfteiligen Glassatz.

Die äußere, geschlossene Form wird durch eine stufenförmige Klarglasglocke und einen Schirm aus Triplex-Opalglas gebildet; durch ihn wird der größere Lichtanteil nach unten reflektiert und das nach oben durchscheinende Licht gestreut. Zwei dünnere Ringe aus Triplex-Opalglas bzw. aus mattiertem Glas, die in die Klarglasglocke eingelegt werden, streuen auch das seitlich strahlende Licht.

Sistrah Motage

Der verbleibende direkte Lichtanteil des Lichtkegels kann durch die Möglichkeit, die Höhe der Glühlampe innerhalb des Leuchtenkörpers zu verstellen, zusätzlich variiert werden. Alle Glasteile der Leuchte sind mundgeblasen. Besonders aufwendig ist dabei die Herstellung der Triplex-Opalglasteile in Über- fangtechnik, da die richtige Glasstärke und das sorgsame Ausblasen so aufeinander abgestimmt werden müssen, daß eine absolute Spannungsfreiheit des Glases gewährleistet ist.

Unser Leuchten-Angebot von Müller und Zimmer.

Die von uns angebotenen Sistrah-Leuchten T4 und und P5 werden seit 1932 von der Firma Müller und Zimmer hergestellt; Exemplare aus den Anfangsjahren zählen inzwischen auf dem Antiquitätenmarkt zu den (allerdings schwer zu findenden) Kostbarkeiten. Einzelne Teile werden heute noch mit den Originalwerkzeugen hergestellt.