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Geht durchs Feuer: der Sinn EZM 7

Die Einsatzzeitmesser von Sinn sind ganz auf ihre genau umrissenen Aufgaben abgestimmt und haben geradezu Werkzeugcharakter. Der EZM 7, der Einsatzzeitmesser für die Feuerwehr, wurde gemeinsam mit einem erfahrenen Brandoberinspektor konstruiert – und hilft nun denen, die buchstäblich durchs Feuer gehen.

Koordinierung und Kontrolle.
Feuerwehreinsätze müssen hochgradig koordiniert und kontrolliert ablaufen, gerade in der ersten Einsatzstunde, die im Fachjargon als „Chaosphase“ bezeichnet wird. Die Feuerwehr-Dienstvorschriften (FwDV) geben dabei bis ins Detail vor, welche Einsatzart wie lange dauern darf. Zu den wichtigsten Vorschriften zählen die FwDV 7 und die FwDV 500, die Einsatzzeiten unter Beatmung und Schutz-
bedingungen sowie Einsatzzeiten im ABC-Einsatz und bei der Dekontamination regeln.

Diese Zeiten zeigt das Zifferblatt des EZM 7 an: für den Einsatz unter Preßluftatmer (PA, gelb, max. Einsatzdauer 30 Minuten), Langzeitpreßluftatmer (LPA, rot, 60 Minuten) und im Chemikalien-
schutzanzug (CSA, grün/gelb, 20 Minuten). Der unverlierbare, selbst handschuhbewehrt bedienbare Drehring ist in gleicher Weise kodiert.

Der grüne Viertelkreis auf Zifferblatt und Ring gibt die Zeit für den Aufbau der Standard-Dekontamination vor. Eine 24-Stunden-Anzeige verrät – etwa bei Einsätzen unter Tage – ob es Tag oder Nacht ist. Vier Pulsviertel erleichtern die Pulsmessung bei der Bergung Verletzter, die Krone liegt auf der 9, damit sie bei Wiederbelebungsversuchen nicht auf den Handrücken drücken kann.

Sinn EZM 7

(Fein-)Mechanik extrem.

Daß eine solche Uhr ungewöhnlich robust sein muß, versteht sich von selbst. Sinn hat daher alles an technischen Lösungen aufgeboten, was zur Unver-
wüstlichkeit und Funktionssicherheit beitragen kann. Das Edelstahlgehäuse bekommt durch die hauseigene Tegiment-Technologie einen extrem harten Schutzmantel, die ebenfalls bei Sinn entwickelte Ar-Trockenhaltetechnik bindet in die Uhr diffundierende Feuchtigkeit in einer Trockenkapsel.

Das Gehäuse ist gegen das Eindringen von Dämpfen und Stäuben gesichert, das Werk tut seine Arbeit bei Temperaturen von -45 °C bis +80 °C. Selbst Magnetfelder bis zu 80.000 A/m führen zu keiner Gangabweichung, wichtig für Rettungsarbeiten in technischen Anlagen.

Automatikwerk ETA 2893-2 (stoßgesichert und anti-
magnetisch, 21 Steine), Datumsanzeige auf der 4, zusätzliche 24-Stunden-Anzeige. Zifferblatt matt-
schwarz mit farblich abgesetzten Einsatzzeitskalen nach FwDV 7 und FwDV 500. Indexierung, Stunden- und Minutenzeiger mit lang nachleuchtender Spezialfarbe belegt. Deckglas Saphirkristallglas, Gehäuse aus perlgestrahltem Edelstahl, Boden nickelfrei. Gehäusehöhe 12 mm, Ø 43 mm.

Druckfest bis 20 bar und unterdrucksicher bis etwa 12 km Flughöhe. Einsatzzeitring mit Minutenrastung aus tegimetiertem Edelstahl. Schonend gegerbtes schwarzes Rindlederarmband mit heller Kontrastnaht, Breite 22 mm; antiallergisches Futterleder; Leimungen auf Kautschukbasis. Dornschließe aus Edelstahl. Gewicht mit Armband 102 g.

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Nicht nur Flieger-, sondern auch andere „Spezialuhren".

Die Frankfurter Uhrenmarke Sinn verdankt ihren guten Namen dem Umstand, daß man sich seit der Gründung im Jahr 1961 auf Armbanduhren und Borduhren von höchster Funktionalität konzentriert und mit der Zeit zu einem Technik- und Gehäusespezialisten entwickelt hat, der seine ausschließlich auf den jeweiligen Einsatzzweck hin konzipierten Uhren stets mit den technologisch bestmöglichen Werkstoffen und Komponenten fertigt und ausstattet. Um dies zu gewährleisten, schaut man sich ständig in der Industrie und den Naturwissenschaften nach den besten Technologien und Materialien um. Die Qualität, die aus dieser Detailversessenheit resultiert, hat sich längst auch in professionellen Kreisen herumgesprochen: Sinn fertigt beispielsweise Einsatzzeitmesser für die Feuerwehr und die GSG9. Doch auch die anderen Armbanduhren von Sinn zeichnen sich durch Robustheit und unbedingte Zuverlässigkeit aus.