Gesunde und robuste, wohlschmeckende Sorte aus Norwegen, sehr gut für den Hausgarten geeignet.
Frucht: Große, glänzende Beeren an mittellangen Trauben, mildsauer, fast süß und aromatisch. Sehr gut als Dessertfrucht, zum Frischverzehr und zur Saftbereitung geeignet. Reife ab Ende Juni, mittlerer Ertrag.
Pflanze: Mittelstarker, dichter, breit ausladender Wuchs mit guter Regenerationsfähigkeit. Sehr gesund, kaum anfällig für Mehltau und Säulenrost. Die Sorte ist daher auch für den Bioanbau empfohlen.
Ansprüche an Standort und Klima: Gering, am besten sind tiefgründige, ausreichend feuchte, humose, nährstoffreiche Böden. Auch noch für mittlere Höhenlagen geeignet.
Besondere Hinweise: Die schönsten
Früchte entwickeln sich am einjährigen Holz; ältere Triebe sollten regelmäßig entfernt werden.
Kräftiger, verpflanzter, zweijähriger Busch, mindestens 3 Triebe. Höhe bei Lieferung ca. 40 cm.
Lieferung: Die Gehölze werden zum Teil wurzelnackt, zum Teil im Topf geliefert. Die wurzelnackten Pflanzen werden ohne Erde in Kartons verpackt und die Wurzeln mit feuchtem Stroh vor dem Austrocknen geschützt. Die Pflanzen können nach der Lieferung bei kühlem Wetter noch einige Tage in der geöffneten Verpackung bleiben; besser ist es, sie in Erde einzuschlagen. Bitte beachten Sie, daß das empfindliche Feinwurzelwerk auf keinen Fall austrocknen darf. Jeder Lieferung liegt eine ausführliche Pflanzanleitung bei. Falls die Mengen unserer Baumschule nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.
Schwarze Johannisbeeren (Ribes nigrum).
Diese Art wird auch Schwarze Träuble,
Ahl- oder Wanzenbeere genannt.
Der erste nachgewiesene Anbau der
Schwarzen Johannisbeere ist auf
1460 datiert; lange Zeit wurde sie aber
ausschließlich als Medizinalpflanze
kultiviert und beschrieben. Unbestritten
ist der hohe gesundheitliche Wert der
schwarzen Beeren; über den herben
Geschmack gehen die Meinungen aber
immer schon weit auseinander.
Alte Obstsorten und Wildobst.
Wir wissen: Nicht jede moderne Obstsorte
ist schlechter als eine alte, und
nicht jede alte Sorte ist per se gut. Wenn
jedoch heute im Handelseinerlei die
Qualität einer Sorte an Transport- und
Lagerfähigkeit oder auch Einförmigkeit
der Früchte gemessen wird, möchten wir
lieber Kriterien wie Geschmack, Vielfalt
und Eignung zur Selbstversorgung anwenden.
Bei uns finden
Sie ein Sortiment alter, wohlschmeckender
und bewährter Obstsorten, teils echte Raritäten, aber auch früher
weitverbreitete und Kennern durchaus
bekannte Sorten.
Ebenfalls bieten wir eine Auswahl
heimischer Wildobstarten an.
Diese robusten, in der Regel recht
anspruchslosen Bäume und Sträucher
liefern vielfältig nutzbare Früchte für
zum Teil ungewöhnliche Geschmackserlebnisse.
Darüber hinaus sind sie
Bienenweide und Vogelnährgehölz und
– wegen der meist überreichen Blütenfülle
im Frühjahr – von hohem Zierwert.
Von Sträuchern und Heistern – die Terminologie der Baumschule.
Verpflanzte Sträucher.
Dabei handelt es sich um mehrtriebige
Pflanzen (die Größe wird jeweils
angegeben), die durch mehrmaliges
Verpflanzen in der Baumschule gekräftigt
und abgehärtet werden. Wegen des
im Vergleich zum Pflanzenwert relativ
hohen Aufwandes für Verpackung geben
wir hier Mengenrabatte. Bitte haben
Sie Verständnis dafür, daß wir Mengenrabatte
nur jeweils innerhalb einer Sorte
gewähren können.
Heister.
Dies sind Laubbäume mit meist einem
durchgehenden Leittrieb, die noch keine
Krone besitzen.
Pflanzabstand Heister und Sträucher:
Walnuß, Mispel 5 m;
Felsenbirne, Edel-Eberesche 4–5 m;
Kornelkirsche, Zibarte, Bauernjasmin 3–4 m;
Sanddorn 2–3 m;
Brombeere, Hortensien, Flieder, Weinrebe 2 m;
Sibirische Blaubeere, Johannisbeere, Stachelbeere, Apfelbeere 1,5 m;
Nordische Zitrone, Fuchsie 1 m;
Himbeere 4–5 Ruten/m.