Wo das blättrige (geschieferte) Gestein aus dem Devon an die Erdoberfläche tritt, formt es eigenartige Gebirgslandschaften mit welligen Plateaus und milden Höhen, die von schroffen Tälern mit klippenartig ansteigenden Talwänden durchfurcht sind.
In Deutschland ist das in den Rheinischen und Thüringischen Schiefergebirgen der Fall. Dort ist das „Blaue Gold“ Kultur geworden, Baukultur nämlich, als Fassadenverkleidung oder Dacheindeckung in der ortstypischen Geometrie oder der berühmten „altdeutschen Deckung“.
In Deutschland wird Tonschiefer noch im Sauerland (Fredeburg), an der Mosel (Katzenberg), im Hunsrück und in Thüringen abgebaut – zu baulichen Zwecken, aber auch solchen, um die es hier geht: Außer Dachschiefer gibt es bekanntlich auch den Tafel- und den Griffelschiefer. Wir haben sie aus reinem, feingeschliffenem Fredeburger Schiefer machen lassen, auf dem man mit Kreide oder Griffel schreiben kann. Die nach den Regeln des Goldenen Schnitts proportionierte, ungerahmte Tafel ist an allen vier Ecken mit einer Bohrung versehen und kann im Hoch- wie im Querformat aufgehängt werden. 37 x 60 cm.
Wandtafel Fredeburger Schiefer 69,00 Euro
.Schultafeln wie diese, aus 3,3 mm starkem italienischem Schiefer, müssen Sie suchen.
Und: Die Lineaturen werden nicht aufgedruckt, sondern in althergebrachter Manier eingeritzt, mit rotem Lack verfüllt und abschließend überpoliert.
22 x31 cm. Liniert, rückseitig kariert oder beidseitig blanko.
Schultafel Schiefer ab 15,00 Euro
Die bereits im 5. Jahrhundert vor Christus gebräuchliche Wachstafel (tabula cerata) mit Griffel (stilus) ist das wiederverwendbare Schreibmedium der klassischen Antike schlechthin – von handlicher Größe, leicht mitzuführen und beliebig oft wiederbeschreibbar.
Mit dem spitzen Ende des Griffels ritzt man die Buchstaben in das Wachs, während das breitere Ende zum Löschen oder Korrigieren dient, indem man das Wachs einfach wieder glättet. Wir beziehen unsere Wachstafel von einem Hersteller aus Baden-Württemberg, der sie in der klassischen Form eines Dyptichons fertigt, also eines zweiseitigen Büchleins, das im zusammengeklappten Zustand gleichzeitig den notierten Inhalt schützt.
Das Wachs ist mit Graphit dunkel gefärbt – in der Antike nahm man dazu Asche, Kohle oder Birkenpech –, was die Lesbarkeit der eingeritzten Texte deutlich erhöht. Das beschriebene Wachs läßt sich im Prinzip immer wieder glätten, sei es mit dem Griffel oder (großflächiger) durch vorsichtiges Erhitzen im Ofen oder mit einem Haartrockner.
Sollten Sie dennoch einmal neues Wachs benötigen, bieten wir Ihnen eine passende Nachfüllportion an.
Römische Wachstafel 14,00 Euro
Schreibetui. Ungefüllt.
13 Stiftschlaufen, 5 weitere Schlaufen für Füllhalter, Kugelschreiber usw. Reißverschluß und Griffplatte aus mattvernickeltem Messing. L 20 x B 14 x H 2 cm. Gewicht 210 g. Schwarz und Natur.
Lederschreibetui ungefüllt 59,00 Euro
Als Unterlage zum Schreiben ist „Lefa“ (ein Produkt aus Lederresten und Naturlatex) prädestiniert: Es ist von „warmem“ Griff, hochflexibel (kann also nicht knicken) und aufgrund der hydrophobierten Ober-
fläche nicht nur wasserunempfindlich, sondern auch weitgehend resistent gegen (fettige) Griffspuren.
Vor allem aber gibt die Oberfläche beim Andruck des Schreibgerätes etwas nach – es schreibt sich angenehm weich darauf. Exklusiv für uns vom ältesten und größten Lefa-Hersteller weltweit in einer besonders üppigen Materialstärke von 3,5 mm.
Schreibunterlage Lefa 34,00 Euro
Erst im fortgeschrittenen (Schul-)Alter, wenn die Benutzung des Füllfederhalters zur Selbstverständlichkeit geworden ist, entwickelt sich die Handschrift vollständig und wird zum unverkennbaren individuellen Schriftzug. „Technisch“ hat die eine persönliche Handschrift entwickelnde Wirkung des Füllfederhalters einfache Gründe: Die Schreibfeder erlaubt beim Schreiben (anders als die Minenkugel) einen individuellen Ansatz auf dem Papier, und auch die Vorliebe für eine der gängigen Federbreiten – Fein, Mittel, Breit – führt zu Handschriften unterschiedlichen Typs.
Die 1883 in Heidelberg gegründete Federhalterfabrik Koch, Weber & Co. war zeitweilig einer der bedeutendsten deutschen Hersteller von Füllfederhaltern und Zubehör, und einer der findigsten dazu: Der erste wirklich auslaufsichere „Sicherheitsfüller“ deutscher Produktion etwa stammte von dort. Mitte der 1930er Jahre wurde das Modell Sport entwickelt, ein kleiner Füllfederhalter, der (in später leicht veränderter Form) bis 1970 erfolgreich im Programm war – was nicht verwundert, denn einerseits ist der geschlossene Füllhalter mit 10,5 cm Länge überaus kompakt, andererseits liegt er mit aufgestecktem Verschluß gut in der Hand. Wir lassen ihn, angelehnt an das Modell von 1935, wieder herstellen. Er hat – wie sein Vorbild – eine vergoldete Feder mit einem Schreibkorn aus Iridium.
Kaweco Sport Füllfederhalter 19,50 Euro
Dieser (optisch wie funktional) außergewöhnliche Tischlocher aus schwarzlackiertem Stahl verfügt anstelle eines markierten Loch-
guthalters über zwei durch ein innenliegendes Zahnrad miteinander verbundene Anschlagschienen, die gewährleisten, daß das eingelegte Lochgut (bis zu 45 Blatt) unabhängig vom Blattformat immer mittig gelocht wird.
Zwecks Unterbringung in der Schreibtischschublade (da gehört das schöne Stück, wie wir meinen, allerdings nicht hin) läßt sich der eingeklappte Griffbügel arretieren. Vom ursprünglich japanischen, neuerdings in Hongkong ansässigen Bürogerätehersteller Carl.
Carl Tischlocher 33,00 Euro
Die Bleistiftfabrik Cretacolor aus Hirm im Burgenland stellt nicht nur Bleistifte her, sondern auch Aquarellstifte. In dieser Form gibt es sie nur von Cretacolor und in diesen Farben nur bei uns.
Sie sind nicht holzgefaßt, sondern bestehen aus einer puren, wasservermalbaren Farbmine, die von einer dünnen, farb-identischen Lackschicht umhüllt ist. So können mit den Stiften sowohl feine Linien als auch große Flächen angelegt werden.
Die ausgewogene Abstimmung der Farbpigmente, Füllstoffe und Bindemittel mit wasserlöslichen Wachsen ermöglicht einen farbkräftigen, weichen Abstrich. Im Ergebnis sehen sie aus wie mit dem Pinsel gemalte Aquarellfarben; im Gegensatz zu diesen kann man jedoch mit den Stiften ins feuchte oder trockene Bild malen und Akzente setzen. Gespitzt werden sie mit einem normalen Anspitzer. 12 Stück.
Cretacolor Aquarellstifte 29,00 Euro
Für einen Hefter mag er auf den ersten Blick etwas possierlich aussehen, doch sobald er in Funktion ist, verliert sich jede Skepsis. Das einfach konstruierte Gerät fungiert sowohl als Tischhefter als auch als doppelt zu benutzende Heftzange: entweder nach vorne gerichtet, um mit Daumen und Zeigefinger bedient oder nach unten gerichtet, um mit Daumenballen und vier Fingern betätigt zu werden.
Außerdem läßt sich der kleine Hefter um mehr als 180° aufklappen, seinem Einsatz als Tacker auf Textil- oder Holzuntergründen steht also auch nichts entgegen.
Sax Tisch- und Handhefter Stahl 9,80 Euro
Im asiatischen Raum ist – anders als in der europäischen Tradition – der Pinsel das kalligraphische Schreibgerät der Wahl und zudem die Kunst des Schönschreibens eine vergleichsweise farbenfrohe und sehr verbreitete Angelegenheit, weshalb dort neben den teils sehr teuren professionellen Gerätschaften auch preiswerte Alternativen für den Hausgebrauch feilgeboten werden. Diese hier kommen vom japanischen Schreibgerätehersteller Platinum, sind mit wasser-
basierenden Tinten befüllt und daher auch für verschiedene Aquarell-
techniken (z.B. Naß-in-Naß-Technik) geeignet – und, falls einge-
trocknet, auch mit Wasser abwaschbar. Es sind keine Einweg-Geräte, sie können mit den Tinten wiederbefüllt werden.
Pinselstifte nachfüllbar (10 Farben) 19,50 Euro
Von den Vereinigten Spezialmöbelfabriken (VS) in Tauberbischofsheim – 1898 gegründet und Erfinder des in Schulen allgegenwärtigen Kufenstuhls – kommt dieser stufenlos höhenverstellbare Schreibtisch, der dafür gemacht ist, seinen Besitzer von der Einschulung an ein Leben lang zu begleiten.
Das maximale Beinfreiheit gewährende Kufengestell kann mittels einer federunterstützten, kurbelbetriebenen Trapezspindel stufenlos in der Höhe verstellt werden (bei waagerechter Tischplatte 56,5–82 cm). Die Tischplatte aus stabverleimtem, geöltem Buchenholz läßt sich zu zwei Dritteln schräg stellen (von 0–16°); das hintere, mit einer eingearbeiteten Stiftablage versehene Drittel der Platte bleibt dabei immer waagerecht (dies ist besonders wichtig, wenn dort ein Computermonitor stehen soll). An der vorderen Tischkante ist eine 5 mm hohe Anschlagleiste eingelassen. Unterhalb der Tischplatte bietet eine zusätzliche Ablage Raum für allerlei Schreibtischutensilien.
In dieser Ausführung gibt es ihn nur bei uns. Kufengestell aus Präzisionsstahlrohr, anthrazitfarben pulverbeschichtet, mit Trittschutz und Bodenschoner. Geeignet für Kinder ab 1,25 m. Höhe 56,5 bis 82 cm, Breite 130 cm, Tiefe 70 cm. Gewicht 27 kg. Lieferung ohne Computerhalterung und Stuhl.
VS-Schreibtisch höhenverstellbar 945,00 Euro
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