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Schlüsselanhänger Rindnappa klein


Bestellnummer:  21266

Preis:  28,00 €

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Verfügbarkeit
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Produktinformation

Starkes Rindleder, hervorragend verarbeitet. Der schwere Schlüsselring und die Metallbeschläge sind aus massivem Messing. B 8,5 x H 6 cm, Ring Ø 3 cm. Gewicht 20 g.

Allgemeine Informationen

Handschuhweich und doch belastbar. Nappaähnliches Rindleder.

Ursprünglich stammte Nappa immer vom Schaf. Heute beschreibt der Begriff aber auch durch Chromgerbung extrem weich und elastisch gemachtes Rindleder. Beim hier verarbeiteten Rindnappa erfolgt die erste Gerbung in Chromgerbung, die Nachgerbung vegetabil. Nach der Gerbung ist es wirkextrem weich und elastisch gemachtes Rindleder. Beim hier verarbeiteten Rindnappa erfolgt die erste Gerbung in Chromgerbung, die Nachgerbung vegetabil. Nach der Gerbung ist es wirklich tuchweich und doch, selbst wenn es sehr dünn gefalzt wird, äußerst strapazierbar. Es zeigt das natürliche Narbenbild der Haut, das durch besondere Verfahren in der Zurichtung noch herausgearbeitet wird. Dieser Schlüsselanhänger stammt aus dem hessischen Rodgau.

Die Leder. Überlegen im Gebrauch. Optisch wie haptisch überzeugend.

Funktionale Aspekte bestimmen neben der Haptik und Optik die Auswahl der Leder für Gürtel, Taschen und Kleinlederwaren. Dabei finden unvergleichlich festes und widerstandsfähiges Ochsenleder, klassisches, hochwertiges Rindleder, äußerst feinporiges Kalbleder, gleichermaßen robustes wie weiches Elchleder und ewig haltbares, dabei jedoch sehr feines und glänzendes Pferdeleder Verwendung; ebenso das weiche Leder von Ziege und Hirsch.

Gerbverfahren.

Die Gerbung ist der Prozeß, in dem Tierhaut ihre Beständigkeit gegen Wasser und Fäulnis erhält. Eiweißfaser wird dabei in Lederfaser umgewandelt – ein Prozeß übrigens, der synthetisch nicht nachgebildet werden kann. Neben der Beschaffenheit der Rohware entscheidet die Art der Gerbung über die Qualität und die Eigenschaften des ledernen Endprodukts: Festigkeit, Dehnbarkeit, Wasserverträglichkeit, und auch die Eigenschaften der Oberfläche wie Härte oder Geschmeidigkeit werden maßgeblich vom Gerbverfahren bestimmt. Die traditionellen Gerbverfahren sind uralt; sie lassen sich nach den bestimmenden Gerbstoffen in drei Gruppen teilen:

Die Loh- oder Rotgerbung erfolgt mit pflanzlichen Stoffen (Extrakten aus Rinden, Hölzern, Blättern und Früchten) und wird bei schweren Rinderhäuten angewandt. „Lohgare“ führt zu einem sehr festen, langlebigen und robusten Leder, das durch Gebrauch seine Patina erhält.

Die Sämischgerbung arbeitet mit Fett und Tranen und wird vor allem auf Hirsch-, Reh-, Schaf- und Ziegenhäute angewandt. Sämischgares Leder ist ungemein weich, von fast wollartiger Beschaffenheit und kann ohne Schaden vielfach gewaschen werden.

Bei der Alaun- oder Weißgerbung, einer mineralischen Gerbung, wird Alaunstein verwendet; sie wird vor allem bei Kleintierfellen angewandt und führt zu einem hellen Leder von großer Weichheit.

Die Chromgerbung, ebenfalls mineralisch, ist dagegen jüngeren Datums. Sie wurde im 19. Jahrhundert eingeführt, arbeitet mit Chrom- und anderen mineralischen Salzen und hat den Vorteil sehr kurzer Gerbzeiten. Das Ergebnis ist ein leicht zu verarbeitendes, sehr geschmeidiges, weiches, tuchartiges Leder, wie es heute beliebt ist.

Dies alles wäre noch übersichtlich, wenn es dazwischen nicht eine ganze Reihe modernisierter und kombinierter Varianten der Loh-, Sämisch- und Alaungerbung gäbe, bei denen die Gerbzeiten durch mechanische und chemische Mittel deutlich verkürzt werden.
Wir folgen bei unseren Lederwaren folgender Terminologie:
– mineralisch gegerbtes Leder nennen wir chromgegerbt.

Mit pflanzlichen Gerbstoffen hergestellte Leder werden allgemein als vegetabil gegerbt bezeichnet. Sie entstehen in Faßgerbung, Grubengerbung oder Altgrubengerbung, die – in dieser Reihenfolge – mit steigendem Zeitaufwand immer festere und zähere Leder hervorbringen. Wir nennen:
– pflanzlich im rotierenden Gerbfaß gegerbte und daher relativ weiche Leder mit vergleichsweise kurzer Gerbzeit vegetabil gegerbt;
– das in der besonderen Form der vegetabilen Gerbung im sogenannten Farbengang (einem System von 6 bis 12 mit Lohbrühe gefüllten Gruben) gegerbte Leder grubengegerbt;
– und das wirklich in vielen Monaten in der Grube lohgegerbte Leder altgrubengegerbt.

Für unser Lederwarensortiment verwenden wir (mit wenigen Ausnahmen) vegetabil gegerbtes, grubengegerbtes und (in einem Fall) sämischgares Leder. Es stammt zum größten Teil aus deutschen Gerbereien. Hier, im Heimatland der weltweit in hohem Ruf stehenden Gerberschule Reutlingen, behalten noch einige Gerber die traditionellen, langwierigen Gerbverfahren bei und besetzen damit eine kleine Marktnische.
Viele unserer Taschen und Kleinlederwaren sind Eigenentwicklungen. Gemeinsam ist allen Produkten die Auswahl robuster Leder und der Rückgriff auf sattlertypische, auf Haltbarkeit zielende Techniken.

Die Bewertung unserer Kunden – (1)

  • MMMM 09.09.2015 anonym

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    sehr praktisch, Haltbarkeit könnte besser sein

    Die Schlüsseltasche ist leicht, funtioniert prinziepiell gut und schützt die Hosentaschen sehr effektiv vor Beschädigungen/Abnutzung durch den Schlüsselbund. Ich habe jetzt in vermutlich knapp 20 Jahren das 2 Täschchen verschlissen. Die volle Funktionalität büßten die Täschchen allerdings schon immer viel früher ein. Sehr schnell verschleißen die Nähte des Bandes mit der man die Schlüssel einzieht. Beim ersten Täschchen habe ich dies nachgenäht was dann bis zum Ende auch gehalten hat. Jetzt stecke ich den Schlüssel immer nur hinein was auch funktioniert. Der Metallriegel geht auch sehr leicht verloren, aber man braucht ihn nicht wirklich. Da ich es aber wirklich sehr praktisch finde werde ich es veileicht nochmal instandsetzen und früher oder später wieder kaufen.

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