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Rote Sternrenette


Bestellnummer:  48740

Preis:  46,00 €

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Verfügbarkeit
Lieferung in 4 Wochen (während der Pflanzsaison), jetzt bestellbar

Produktinformation

Die Rote Sternrenette ist auch bekannt als Herzapfel oder Meusers Rote Herbstrenette. Die Sorte wurde vom Niederrhein aus verbreitet und ist seit etwa 200 Jahren bekannt. Einst in sächsischen und thüringischen Gebirgslagen stark vertreten.

Frucht: Ausgezeichneter Tafel- und Wirtschaftsapfel. Genußreife ab Oktober, Haltbarkeit bis März. Mittelgroß, rundlich; zur Reifezeit kräftig gerötet, nicht druckempfindlich. Cremeweißes Fruchtfleisch, rötlich durchzogen, fein, saftig und würzig.
Baum: Sehr kräftiger Wuchs, Krone hochkugelig. Späte, langanhaltende Blüte. Aufgrund von Alternanz wechseln mittelhohe und niedrige Erträge; früh einsetzend. Widerstandsfähig gegen Krebs.
Ansprüche an Standort und Klima: Bei ausreichender Bodenfeuchtigkeit breit anbaufähig – als markanter Solitär, Alleegehölz oder in der Streuobstwiese. Auch für kalkhaltige, magere Böden geeignet.
Besondere Hinweise: Die Rote Sternrenette kann besonders alt werden. Verwendung als typischer roter Weihnachtsapfel. Guter Pollenspender. Beste Befruchtersorten: Champagnerrenette, Cox, Gloster, Graham.

Lieferung: Die Gehölze werden zum Teil wurzelnackt, zum Teil im Topf geliefert. Die wurzelnackten Pflanzen werden ohne Erde in Kartons verpackt und die Wurzeln mit feuchtem Stroh vor dem Austrocknen geschützt. Die Pflanzen können nach der Lieferung bei kühlem Wetter noch einige Tage in der geöffneten Verpackung bleiben; besser ist es, sie in Erde einzuschlagen. Bitte beachten Sie, daß das empfindliche Feinwurzelwerk der Roten Sternrenette auf keinen Fall austrocknen darf. Jeder Lieferung liegt eine ausführliche Pflanzanleitung bei. Falls die Mengen unserer Baumschule nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.

Allgemeine Informationen

Äpfel (Malus domestica).

Unsere heutigen Kultursorten lassen sich fast alle auf die Wildformen Zwergapfel (Malus pumila) und Holzapfel (Malus sylvestris) zurückführen. Der Apfel wurde schon ab dem Mittelalter züchterisch bearbeitet; im 19. Jahrhundert kam die Sortenkunde (Pomologie) zu ihrer Blüte. Heute sind viele der alten Sorten vom Markt verschwunden, da sie den EU-Normierungen nicht entsprechen. Einige dieser altbewährten, sehr gut für den Hausgarten geeigneten und geschmacklich hervorragenden Sorten bieten wir in unserem Sortiment an. Die Apfelbäume werden etwa 5 m hoch.

Alte Obstsorten und Wildobst.

Wir wissen: Nicht jede moderne Obstsorte ist schlechter als eine alte, und nicht jede alte Sorte ist per se gut. Wenn jedoch heute im Handelseinerlei die Qualität einer Sorte an Transport- und Lagerfähigkeit oder auch Einförmigkeit der Früchte gemessen wird, möchten wir lieber Kriterien wie Geschmack, Vielfalt und Eignung zur Selbstversorgung anwenden. Bei uns finden Sie ein Sortiment alter, wohlschmeckender und bewährter Obstsorten, teils echte Raritäten, aber auch früher weitverbreitete und Kennern durchaus bekannte Sorten.
Ebenfalls bieten wir eine Auswahl heimischer Wildobstarten an. Diese robusten, in der Regel recht anspruchslosen Bäume und Sträucher liefern vielfältig nutzbare Früchte für zum Teil ungewöhnliche Geschmackserlebnisse. Darüber hinaus sind sie Bienenweide und Vogelnährgehölz und – wegen der meist überreichen Blütenfülle im Frühjahr – von hohem Zierwert.

Von Hoch- und Halbstämmen und Buschbäumen – die Terminologie der Baumschule.

Alle Kultursorten von Obstbäumen entstehen durch das Aufpfropfen einer Sorte auf eine fremde Wurzel, die sogenannte Unterlage. Dieses Verfahren (die Veredelung) ist unumgänglich, da nur durch diese vegetative Vermehrung ein sortenechter Nachkomme gezogen werden kann. Die Veredelung erlaubt dem Baumschuler, neben der Sorte durch die Wahl der Unterlage auch die Wuchsform des Baumes festzulegen. Die Stammhöhe (also die Höhe zwischen dem Boden und dem untersten Kronenast) verändert sich zeitlebens nicht mehr, der Baum wächst nur noch an den Endknospen weiter.

Hochstamm.

Die ursprüngliche Wuchsform der meisten alten Kultursorten auf den Streuobstwiesen; aufgrund einer Stammhöhe von ca. 160–180 cm erlaubt sie eine zusätzliche Grünlandnutzung auf derselben Fläche (oder im Garten auch das Aufhängen einer Hängematte). Hochstämme sind ihrer majestätischen Größe wegen als Lebensraum von besonderem ökologischem Wert und in der Lage, Schatten zu spenden. Sie sind aber auch schwieriger zu pflegen und zu beernten als kleinere Baumformen und benötigen eine Fläche von 70–80 qm.

Halbstamm.

Der Halbstamm steht in Kronenbreite und Wuchs dem Hochstamm in nichts nach, jedoch ist sein Stamm nur 100–120 cm hoch, wodurch die Krone leichter zu erreichen ist. Durch Abschneiden der unteren Kronenäste kann ein Halbstamm über mehrere Jahre zu einem Hochstamm erzogen werden. Die Hoch- und Halbstämme liefern wir als kräftige, vier- bis fünfjährige Pflanzen. Die erste Ernte können Sie – richtige Pflege vorausgesetzt – etwa 5 Jahre nach der Pflanzung erwarten. Dies kann natürlich nur ein Anhaltspunkt sein; die erste Ernte kann, durch Sortenwahl oder Umwelteinflüsse bedingt, Jahre früher oder später eintreten.

Buschbaum.

Der Buschbaum bietet sich dann an, wenn der Platz im Garten knapp ist. Hier ist die Sorte auf eine schwachwachsende Unterlage veredelt, die Bäume mit einer Stammhöhe von ca. 50-70 cm werden nur etwa 3 m hoch und haben einen Platzbedarf von 12–16 qm. Zudem tragen sie schon nach wenigen Jahren; sie sind (mit einer Lebenserwartung von 15–20 Jahren) allerdings nicht so langlebig wie Hochstämme, die bei guter Pflege bis 50 (Äpfel und Quitten) oder 100 (Birnen) Jahre alt werden können.

Pflanzabstand Halb- und Hochstämme (Buschbäume).

Äpfel 6–8 m (3–4 m),
Birnen 5–7 m,
Süßkirschen 6–9 m,
Pflaumen 4–6 m,
Quitten 4–5 m (2–3 m).

Befruchtungsverhältnisse.

Einige der wichtigsten Obstarten (Äpfel, Birnen, Süßkirschen und andere) befruchten sich nicht selbst, d.h., sie benötigen zur Fruchtbildung einen guten Pollenspender in der Nachbarschaft (max. 200 m entfernt). Da die örtlichen Verhältnisse diesbezüglich oft schwer einschätzbar sind, kann es vorkommen, daß ein Obstbaum trotz Blüte keine Früchte trägt.

Anmerkung zur Standortwahl.

Viele Böden in Deutschland sind ohne bodenverbessernde Maßnahmen (Kalkung) zu sauer für anspruchsvolle Obstgehölze. Bitte erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei den örtlichen Gartenbauvereinen.

Das Manufactum Gartenjahr.

Das Manufactum-Gartenjahr - einjahreszeitlicher Arbeitskalender

Das „Manufactum Gartenjahr“ ist ein an der Praxis und am Jahreslauf orientiertes digitales Nachschlagewerk. Gärtnerisch Tätige finden darin Antworten auf alle Fragen der Gartenarbeit, ganz unabhängig davon, ob sie seit Jahren einen großen Gemüsegarten bewirtschaften oder in diesem Frühjahr zum ersten Mal auf dem eigenen Balkon Tomaten anbauen. Nach Gartentyp – Gemüsegarten, Obstgarten, Ziergarten, Balkon- und Zimmergarten – gegliedert werden Monat für Monat alle wichtigen Tätigkeiten als ein eigenes Thema in leicht verständlichen Anleitungen Schritt für Schritt beschrieben. Und im Laufe der Zeit wird die Sammlung von uns kontinuierlich erweitert und so zu einem umfassenden Kompendium ausgebaut. Das Manufactum Gartenjahr

Die Bewertung unserer Kunden – (2)

  • MMMM 30.08.2014 anonym

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Braucht seine Zeit

    Auch bei mir ist der Hochstamm sehr gut angegangen und hat sich zu einem sehr kräftigen Baum entwickelt. Den Ertrag betreffend kann man allerdings noch Anpassungsschwierigkeiten der Sorte an den ungewohnten Standort (Niederelbe) feststellen. So zeigt die Sternrenette im Vergleich mit meinen anderen Sorten eine deutliche Alternanz und die Früchte sind eher klein. Eine deutlich rote Marmorierung des Fruchtfleisches konnte ich nur jedes 2. Jahr feststellen. Gleiches gilt für die Entwicklung des ohnehin eher schwach ausgeprägten sortentypischen Aromas. Ich bin zuversichtlich, dass dies sich mit der Zeit noch gibt.

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  • MMMMM 27.09.2010 anonym

    14 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    schönes Bäumchen, gut angewachsen

    Hochstamm fühlt sich sehr wohl auf unserer Streuobstwiese und ist nach einem Spätstart noch gut ausgetrieben. Ich hoffe er wird uns noch viel Freude machen ...

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