Die rote Johannisbeere Roter See ist eine amerikanische Sorte von 1933, die wegen ihrer großen, aromatischen Früchte und des hohen Ertrags in den 1950er Jahren auch in Europa weit verbreitet war; inzwischen aber kaum mehr
angeboten wird.
Frucht: Große, rote Einzelfrüchte an
locker besetzten, langen Trauben. Außerordentlich wohlschmeckend mit mildem, leicht säuerlichem, sehr aromatischem Geschmack. Zum Frischverzehr, zur Gelee-, Marmeladen- und
Saftbereitung. Gleichmäßige Reife ab Ende Juni, hoher bis sehr hoher Ertrag.
Pflanze: Mittlerer bis starker, buschiger Wuchs mit eher dünnen Trieben, die bei starkem Behang gestützt werden
sollten. Gut geeignet zur Heckenerziehung. Frostharte Blüte. Kaum anfällig für Mehltau und Blasenlaus.
Ansprüche an Standort und Klima:
Gering, am besten sind tiefgründige, ausreichend feuchte, humose,
nährstoffreiche Böden. Auch noch für mittlere Höhenlagen geeignet.
Besondere Hinweise: Unkomplizierte,
sehr schmackhafte, ertragreiche Sorte für den Hausgarten. Rote Johannisbeeren tragen am zwei- und dreijährigen Holz, älteres Holz sollte regelmäßig bodennah entfernt werden.
Kräftiger, verpflanzter, zweijähriger Busch, mindestens 3 Triebe. Höhe bei Lieferung ca. 40 cm.
Lieferung: Die Gehölze werden zum Teil wurzelnackt, zum Teil im Topf geliefert. Die wurzelnackten Pflanzen werden ohne Erde in Kartons verpackt und die Wurzeln mit feuchtem Stroh vor dem Austrocknen geschützt. Die Pflanzen können nach der Lieferung bei kühlem Wetter noch einige Tage in der geöffneten Verpackung bleiben; besser ist es, sie in Erde einzuschlagen. Bitte beachten Sie, daß das empfindliche Feinwurzelwerk auf keinen Fall austrocknen darf. Jeder Lieferung liegt eine ausführliche Pflanzanleitung bei. Falls die Mengen unserer Baumschule nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.
Rote Johannisbeeren (Ribes rubrum).
Sie werden im Volksmund auch Ribisel
oder Fürwitzlein genannt und sind in
Europa seit dem 14. Jahrhundert in
Kultur. Die Johannisbeere ist im Volksglauben
stark mit der Johannisnacht
verknüpft; ihr wurden zahlreiche heilende
Wirkungen zugeschrieben. Lange
Zeit wurde sie gleichwertig als Zier-,
Obst- und Heilpflanze aufgeführt.
Alte Obstsorten und Wildobst.
Wir wissen: Nicht jede moderne Obstsorte
ist schlechter als eine alte, und
nicht jede alte Sorte ist per se gut. Wenn
jedoch heute im Handelseinerlei die
Qualität einer Sorte an Transport- und
Lagerfähigkeit oder auch Einförmigkeit
der Früchte gemessen wird, möchten wir
lieber Kriterien wie Geschmack, Vielfalt
und Eignung zur Selbstversorgung anwenden.
Bei uns finden
Sie ein Sortiment alter, wohlschmeckender
und bewährter Obstsorten, teils echte Raritäten, aber auch früher
weitverbreitete und Kennern durchaus
bekannte Sorten.
Ebenfalls bieten wir eine Auswahl
heimischer Wildobstarten an.
Diese robusten, in der Regel recht
anspruchslosen Bäume und Sträucher
liefern vielfältig nutzbare Früchte für
zum Teil ungewöhnliche Geschmackserlebnisse.
Darüber hinaus sind sie
Bienenweide und Vogelnährgehölz und
– wegen der meist überreichen Blütenfülle
im Frühjahr – von hohem Zierwert.
Von Sträuchern und Heistern – die Terminologie der Baumschule.
Verpflanzte Sträucher.
Dabei handelt es sich um mehrtriebige
Pflanzen (die Größe wird jeweils
angegeben), die durch mehrmaliges
Verpflanzen in der Baumschule gekräftigt
und abgehärtet werden. Wegen des
im Vergleich zum Pflanzenwert relativ
hohen Aufwandes für Verpackung geben
wir hier Mengenrabatte. Bitte haben
Sie Verständnis dafür, daß wir Mengenrabatte
nur jeweils innerhalb einer Sorte
gewähren können.
Heister.
Dies sind Laubbäume mit meist einem
durchgehenden Leittrieb, die noch keine
Krone besitzen.
Pflanzabstand Heister und Sträucher:
Walnuß, Mispel 5 m;
Felsenbirne, Edel-Eberesche 4–5 m;
Kornelkirsche, Zibarte, Bauernjasmin 3–4 m;
Sanddorn 2–3 m;
Brombeere, Hortensien, Flieder, Weinrebe 2 m;
Sibirische Blaubeere, Johannisbeere, Stachelbeere, Apfelbeere 1,5 m;
Nordische Zitrone, Fuchsie 1 m;
Himbeere 4–5 Ruten/m.