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Rosenhecke Heimische Wildrosen


Bestellnummer:  40501

Preis:  49,00 €

alle Preise inkl. MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Verfügbarkeit
Lieferung Ende Oktober (während der Pflanzsaison), jetzt bestellbar

Produktinformation

5 Pflanzen, je 1 Stück der aufgeführten Arten und Sorten. Zur Pflanzung einer 5 bis 7 m langen, etwa 2 m hohen und 1,5 m breiten Hecke; der Pflanzabstand sollte 1 bis 1,5 m betragen. Ein Schnitt ist nicht notwendig; ältere Hecken können aber im Frühjahr mit einer Heckenschere in Form gebracht werden.

Lieferung: Die Rosen werden als wurzelnackte, etwa ellenlange Sträucher versandt, verpackt in feuchter Holzwolle. Sollten Sie die Rosen nicht gleich pflanzen, können Sie sie (in geöffneter Verpackung und kühler, frostfreier Umgebung) etwa zwei Wochen lagern; das empfindliche Feinwurzelwerk darf dabei auf keinen Fall trocken werden. Besser ist es, die Rosen bis zur Pflanzung an einer schattigen Stelle im Garten einzuschlagen. Jedem Paket liegt eine ausführliche Pflanz- und Pflegeanleitung bei. Falls die Mengen unserer Rosenschule nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.

Allgemeine Informationen

Zierde und Nutzen. Hecke aus heimischen Wildrosen.

Eine Hecke aus Wildrosen hat ihren ganz eigenen Charme: Im Sommer mit übervollem Blütenflor und weithin duftend, ist sie im Herbst mit zahlreichen farbenfrohen Hagebutten besetzt, die die Sträucher bis weit in den Winter hinein schmücken. Sie hat keine strengen Formen, sondern wächst buschig mit teilweise bogig überhängenden Zweigen und ist ein sicherer Windund Sichtschutz. Zudem bieten Wildrosenhecken zahlreichen Tieren Schutz- und Nistplatz und mit Blüten und Früchten ein üppiges Nahrungsangebot. Wildrosen sind robust, pflegeleicht und absolut frosthart. Und – da wir für diese Hecke ausschließlich heimische Arten ausgewählt haben – optimal an die hiesigen Bedingungen angepaßt.


Weinrose (Rosa rubiginosa)
Wegen ihres nach reifen Äpfeln duftenden, gesunden Laubs wurde diese Wildrose Ende des 19. Jahrhunderts häufig für Kreuzungen verwendet. Der sehr dichte und überaus gut bewehrte Strauch blüht im Juni mit einfachen, frisch rosafarbenen Blüten mit goldgelben Staubgefäßen, später reifen kleine rote Hagebutten.

Blaugrüne Rose (Rosa glauca)
Eine ganz ungewöhnliche Wildrose mit reizvollen Farbkontrasten. Die kleinen, ungefüllten Blüten sind purpurrosafarben mit weißer Mitte und goldgelben Staubgefäßen; das zierliche Laub ist blaugrün bis bläulichrot gefärbt. Nach der Blüte im Juni bilden sich hübsche rote, eiförmige Hagebutten aus.

Bibernellrose (Rosa pimpinellifolia)
Diese Rose eröffnet den Blütenreigen schon Anfang Mai und blüht dann bis Ende Juni mit zahlreichen kleinen, weißenBlüten mit hübschen goldgelben Staubgefäßen, später bilden sich glänzendschwarze, kleine Hagebutten. Das frischgrüne Laub besteht aus zierlichen, gezahnten Fiederblättern.

Gallische Rose ’Officinalis‘ (Rosa gallica)
Sie ist die älteste kultivierte Rose: Schon 79 n. Chr. wurde sie von Plinius dem Älteren beschrieben. Wie alle Pflanzen mit dem Zusatz „officinalis“ diente die sogenannte Apotheker-Rose auch medizinischen Zwecken. Im Mittelalter wurden Heil- und Duftprodukte aus ihr von den Apothekern des französischen Städtchens Provins in alle Welt verbreitet. Ihre leuchtende Blüte faszinierte Maler des Mittelalters wie der Neuzeit, und als „Red Rose of Lancaster“ wurde sie im Wappen des englischen Königshauses endgültig zur Berühmtheit. Im Juni zeigt sie einen üppigen Flor mit großen, halbgefüllten, purpurroten Blüten, die sattgelbe Staubgefäße präsentieren; ihr Duft hat eine wohlriechende, pfeffrige Würze. Sie besitzt gesundes, derbes Laub, wächst auch im Halbschatten und ist eine der wenigen Rosen, die auch auf Sandboden gedeihen.

Zimtrose (Rosa majalis)
Die hübsche Zimtrose ist in Nord- und Mitteleuropa heimisch und wird schon in mittelalterlichen Kräuterbüchern aufgeführt. Ihr Name „majalis“ (Mairöschen) deutet auf die frühe Blütezeit hin: Schon ab Ende Mai öffnen sich die hellbis karminrosafarbenen Blüten; sie stehen in kleinen Büscheln zusammen und verströmen einen zarten Duft. Die auffälligen, goldgelben Staubgefäße bilden einen schönen Farbakzent. Man kann diese Rose leicht an ihrer besonderen braun- bis purpurroten Holzfarbe erkennen; daher rührt auch die deutsche Bezeichnung Zimtrose. Das Laub ist mattgrün und mit einem leichten Flaum behaart. Nach der Blüte bilden sich schöne, dunkelrote, kugelige Hagebutten.

Alte Rosensorten.

Seit mindestens 12 Millionen Jahren blühen und duften die Blumen der Gattung Rosa auf der Erde, und es gibt eine unübersehbare Vielzahl an Rosen, was der Natur, aber auch den Zuchterfolgen der Rosengärtner zu verdanken ist. Als „Alte Rosen“ gelten solche, die aus der Zeit vor 1867 stammen, dem Entstehungsjahr von ’La France‘, der ersten Teehybride. Die meisten der alten Sorten sind inzwischen ausgestorben, denn mit dem Ziel, immer neue, moderne Rosen zu züchten, die immer dauerhafter und leuchtender blühen sollten, wurden viele dieser Sorten „zu Tode gekreuzt“. Erst zu Anfang des 20. Jahrhunderts nahmen sich einige traditionsbewußte Gärtner ihrer wieder an. Sie suchten und fanden vergessene und fast ausgestorbene Alte Rosen in Hecken, Mauerfundamenten oder Bauerngärten. Als echte Rosenliebhaber erkannten sie die wahren Qualitäten dieser Sorten. Denn die historischen Rosen sind oft widerstandsfähiger, frosthärter und pflegeleichter als moderne, sie haben einen wesentlich intensiveren Duft und ein großes Spektrum an Blütenfarben und -formen. Viele alte Sorten blühen zwar nur einige Wochen im Sommer, dafür aber um so verschwenderischer. Allerdings: Nicht immer blühen diese Rosen bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung.

Allgemeine Informationen

Das Manufactum Gartenjahr.

Das Manufactum-Gartenjahr - einjahreszeitlicher Arbeitskalender

Das „Manufactum Gartenjahr“ ist ein an der Praxis und am Jahreslauf orientiertes digitales Nachschlagewerk. Gärtnerisch Tätige finden darin Antworten auf alle Fragen der Gartenarbeit, ganz unabhängig davon, ob sie seit Jahren einen großen Gemüsegarten bewirtschaften oder in diesem Frühjahr zum ersten Mal auf dem eigenen Balkon Tomaten anbauen. Nach Gartentyp – Gemüsegarten, Obstgarten, Ziergarten, Balkon- und Zimmergarten – gegliedert werden Monat für Monat alle wichtigen Tätigkeiten als ein eigenes Thema in leicht verständlichen Anleitungen Schritt für Schritt beschrieben. Und im Laufe der Zeit wird die Sammlung von uns kontinuierlich erweitert und so zu einem umfassenden Kompendium ausgebaut. Das Manufactum Gartenjahr

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