Warenkorb

Rhabarber pflanzen und teilen

Rhabarber pflanzen und teilen

Frisch gepflanzter Rhabarber braucht etwa drei Jahre, bis er kräftig genug ist, um eine reiche Ernte zu bringen. Wird die Staude im September oder Oktober gepflanzt, verschafft ihr das einen Wachstumsvorsprung, und es können schon nach anderthalb Jahren die ersten Stangen geerntet werden.

Anleitung

Rhabarberaustrieb
  • Rhabarber kann gut 10 Jahre am selben Standort stehen; deshalb bei der Anpflanzung einen Standort mit ausreichend Platz auswählen: eine Fläche von etwa anderthalb Metern Durchmesser bzw. einen Platz mit Abstand von etwa 1 m zu allen Seiten.
  • Nicht den Standort einer alten Rhabarberanpflanzung wählen, sondern den Platz wechseln.
  • Rhabarber bevorzugt frische, tiefgründige, durchlässige und nährstoffreiche Böden in sonniger oder halbschattiger Lage. Vor der Pflanzung den Boden mit Kompost, verrottetem Mist oder einem anderen organischen Dünger verbessern.
  • Ein ausreichend großes Pflanzloch mit Spaten oder Spatenschaufel ausheben und den Rhabarberballen so pflanzen, daß die Augen einige Zentimeter unter der Erdoberfläche sitzen. Danach gut festdrücken oder antreten und durchdringend (mit einer Kanne ohne Gießbrause) gießen.
  • Ältere Rhabarberstauden, die zu groß geworden sind oder an Vitalität nachgelassen haben, jetzt im Oktober teilen und an einen neuen Standort setzen.
  • Zum Teilen den Wurzelstock ausgraben und mit einem Spaten mit möglichst scharfem Blatt vorsichtig ein Seitenteil abstechen. Jedes Teilstück sollte etwa ein Kilogramm schwer sein und mindestens eine Knospe haben. Vor dem Wiedereinpflanzen die Teilstücke beziehungsweise deren „Schnittkante“ abtrocknen lassen, damit die Pflanze in der Erde nicht fault.
Rhabarberstaude

Große, alte Rhabarberstauden teilen, wenn ihre Vitalität nachläßt

Rhabarber Wurzelstock

Den Wurzelstock ausgraben und einen Teil abstechen

Es wird benötigt:

Werkzeug: Rasenmäher, Laubbesen, Schaufel, Rechen, gegebenenfalls Dünger-/Kalkstreuer (kann im guten Fachhandel auch geliehen werden), Handschütte. Zubehör: Sammel- und Transportgefäße für Rasenschnitt, Laub und gegebenenfalls Kompost, Arbeitshandschuhe, Bodenanalyse oder pH-Wert-Schnelltester (im Fachhandel erhältlich).

Bodenverbesserung. Dünger und Pflanzenstärkung

Ein guter Boden ist die Grundlage jeder gärtnerischen Aktivität. Wie wertvoll diese relativ dünne, humushaltige Oberbodenschicht ist, kommt schon in der fast ehrfürchtigen Bezeichnung „Mutterboden“ zum Ausdruck. Zu Recht, denn sie ist die Voraussetzung für die Ansiedlung jeglicher Vegetation: natürlich entstandener wie auch durch Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft kultivierter. Ein Mittel der Bodenpflege ist der maßvolle, bedarfsgerechte Umgang mit Düngemitteln – vorzugsweise organischer, da bei diesen Düngern die Nährstofffreisetzung sukzessive erfolgt und somit die Gefahr der Auswaschung und Belastung des Grundwassers kaum gegeben ist. Bodenverbesserung