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Portemonnaie Elchleder

Portemonnaie Elchleder


Bestellnummer:  20456

Preis:  132,00 €

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Verfügbarkeit
vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

Produktinformation

Der Clou dieser Börse: Geldscheine lassen sich nicht nur aus dem Scheinfach entnehmen, sondern auch über das Münzfach, so daß Unbefugte den Börseninhalt nicht mit Blicken ausspähen können. Darüber hinaus bietet sie elf Kartenfächer und sechs große Steckfächer für Papiere – der Personalausweis und der Kfz-Schein passen hinein. Das Münzfach ist vollständig mit Elchleder ausgekleidet, das dank seiner Strapazierbarkeit nicht von den Münzen durchgescheuert wird. B 11,5 x H 10,5 cm. Gewicht 100 g. Unbefüllt.

Allgemeine Informationen

Öre, wem Öre gebührt: dem Elch.

Selbst seine schärfsten Kritiker werden dem Elch (Alces alces) seine Verdienste um die schwedische Tourismus- und Möbelbranche und um die deutsche Automobilindustrie schwerlich absprechen können („Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche“). Nicht zu vergessen das lederverarbeitende Gewerbe: Elchleder ist eines der zähesten und strapazierbarsten Leder überhaupt und gleichzeitig, nach entsprechender Gerbung, wunderbar weich. Es ist daher besonders für feine Täschnerwaren geeignet.

Die Leder. Überlegen im Gebrauch. Optisch wie haptisch überzeugend.

Funktionale Aspekte bestimmen neben der Haptik und Optik die Auswahl der Leder für Gürtel, Taschen und Kleinlederwaren. Dabei finden unvergleichlich festes und widerstandsfähiges Ochsenleder, klassisches, hochwertiges Rindleder, äußerst feinporiges Kalbleder, gleichermaßen robustes wie weiches Elchleder und ewig haltbares, dabei jedoch sehr feines und glänzendes Pferdeleder Verwendung; ebenso das weiche Leder von Ziege und Hirsch.

Gerbverfahren.

Die Gerbung ist der Prozeß, in dem Tierhaut ihre Beständigkeit gegen Wasser und Fäulnis erhält. Eiweißfaser wird dabei in Lederfaser umgewandelt – ein Prozeß übrigens, der synthetisch nicht nachgebildet werden kann. Neben der Beschaffenheit der Rohware entscheidet die Art der Gerbung über die Qualität und die Eigenschaften des ledernen Endprodukts: Festigkeit, Dehnbarkeit, Wasserverträglichkeit, und auch die Eigenschaften der Oberfläche wie Härte oder Geschmeidigkeit werden maßgeblich vom Gerbverfahren bestimmt. Die traditionellen Gerbverfahren sind uralt; sie lassen sich nach den bestimmenden Gerbstoffen in drei Gruppen teilen:

Die Loh- oder Rotgerbung erfolgt mit pflanzlichen Stoffen (Extrakten aus Rinden, Hölzern, Blättern und Früchten) und wird bei schweren Rinderhäuten angewandt. „Lohgare“ führt zu einem sehr festen, langlebigen und robusten Leder, das durch Gebrauch seine Patina erhält.

Die Sämischgerbung arbeitet mit Fett und Tranen und wird vor allem auf Hirsch-, Reh-, Schaf- und Ziegenhäute angewandt. Sämischgares Leder ist ungemein weich, von fast wollartiger Beschaffenheit und kann ohne Schaden vielfach gewaschen werden.

Bei der Alaun- oder Weißgerbung, einer mineralischen Gerbung, wird Alaunstein verwendet; sie wird vor allem bei Kleintierfellen angewandt und führt zu einem hellen Leder von großer Weichheit.

Die Chromgerbung, ebenfalls mineralisch, ist dagegen jüngeren Datums. Sie wurde im 19. Jahrhundert eingeführt, arbeitet mit Chrom- und anderen mineralischen Salzen und hat den Vorteil sehr kurzer Gerbzeiten. Das Ergebnis ist ein leicht zu verarbeitendes, sehr geschmeidiges, weiches, tuchartiges Leder, wie es heute beliebt ist.

Dies alles wäre noch übersichtlich, wenn es dazwischen nicht eine ganze Reihe modernisierter und kombinierter Varianten der Loh-, Sämisch- und Alaungerbung gäbe, bei denen die Gerbzeiten durch mechanische und chemische Mittel deutlich verkürzt werden.
Wir folgen bei unseren Lederwaren folgender Terminologie:
– mineralisch gegerbtes Leder nennen wir chromgegerbt.

Mit pflanzlichen Gerbstoffen hergestellte Leder werden allgemein als vegetabil gegerbt bezeichnet. Sie entstehen in Faßgerbung, Grubengerbung oder Altgrubengerbung, die – in dieser Reihenfolge – mit steigendem Zeitaufwand immer festere und zähere Leder hervorbringen. Wir nennen:
– pflanzlich im rotierenden Gerbfaß gegerbte und daher relativ weiche Leder mit vergleichsweise kurzer Gerbzeit vegetabil gegerbt;
– das in der besonderen Form der vegetabilen Gerbung im sogenannten Farbengang (einem System von 6 bis 12 mit Lohbrühe gefüllten Gruben) gegerbte Leder grubengegerbt;
– und das wirklich in vielen Monaten in der Grube lohgegerbte Leder altgrubengegerbt.

Für unser Lederwarensortiment verwenden wir (mit wenigen Ausnahmen) vegetabil gegerbtes, grubengegerbtes und (in einem Fall) sämischgares Leder. Es stammt zum größten Teil aus deutschen Gerbereien. Hier, im Heimatland der weltweit in hohem Ruf stehenden Gerberschule Reutlingen, behalten noch einige Gerber die traditionellen, langwierigen Gerbverfahren bei und besetzen damit eine kleine Marktnische.
Viele unserer Taschen und Kleinlederwaren sind Eigenentwicklungen. Gemeinsam ist allen Produkten die Auswahl robuster Leder und der Rückgriff auf sattlertypische, auf Haltbarkeit zielende Techniken.

Die Bewertung unserer Kunden – (2)

  • MM 08.10.2015 anonym

    9 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    leider nicht so gut

    Ich habe diesen Geldbeutel 2011 in Frankfurt gekauft. Die Einteilung und das Leder haben mir sehr gut gefallen! Nach 4 Jahren zeigt das Leder leider schon deutliche Abnutzungsspuren. Mein Geldbeutel von The Bridge hat 20 Jahre gehalten. Ich befürchte, daß der Manufactum Geldbeutel nicht so lange durchhält.

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  • M 09.07.2012 anonym

    43 von 50 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Leder reisst aus

    So schön diese Geldbörse ist, leider ist sie ihr Geld nicht wert. Bei diesem Preis erwarte ich ein deutlich längere Lebensdauer als 4,5 Jahre

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