Plüschtiere aus den Kösener Werkstätten.

Kösener Orang-Utan

Einmalig in Handwerk und Gestalt.
Sie gehören nicht nur handwerklich, sondern auch – das vor allem – gestalterisch zum besten, was sich finden läßt. Jedes einzelne der Kösener Plüschtiere wird aus bis zu über 70 Einzelteilen zusammengenäht, die aus europäischen Webplüschen verschiedener Farbe, Haarlänge und Struktur gemacht sind – so gelingt es, die charakteristischen Merkmale der Tiere authentisch abzubilden.

Für ein Tier kommen oft mehr als zehn in Farbe und Haarlänge unterschiedliche Plüsche zum Einsatz. Damit sie lange ihre Form behalten, werden die Tiere mit einer Füllung aus silikonisierter Hohlfaser befüllt, die ihren naturgetreuen Entwurf oft noch unterstreicht; ihre Augen sind unverrückbare Sicherheitsaugen.

Jedem Entwurf gehen ausführliche anatomische Beobachtungen und Bewegungsstudien in der Natur und im Zoo voraus. Dem folgen Skizzen und erste Modelle in Ton. Die erste Kösener Puppenfabrik wurde 1912 von Käthe Kruse gegründet. Sie verließ 1949 die DDR, erhalten blieben aber die über vier Jahrzehnte gewachsenen besonderen Fertigkeiten des Puppenmachens. Man spezialisierte sich auf die Herstellung von Plüschtieren, und durch die inzwischen noch länger gewachsene Zusammenarbeit mit der benachbarten Burg Giebichenstein – seit Anfang des 20. Jahrhunderts eine der wichtigsten Ausbildungsstätten für Produktgestaltung in Deutschland – wuchsen auch die gestalterischen Ansprüche stetig.

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Kösener Orang-Utan

Friedlicher Einzelgänger. Orang-Utan.
Der rötlichbraune, in den Regenwäldern Sumatras und Borneos beheimatete „Waldmensch“ – so die Bedeutung seines malaiischen Namens – ist ein ruhiger Einzelgänger. Der bisweilen phlegmatisch erscheinende Orang-Utan könne sehr wohl sprechen – so behaupteten die Bewohner dieser Regionen –, er täte es nur nicht in ihrer Gegenwart, um nicht arbeiten zu müssen. Wird er nicht von Wilderern oder Holzfällern gestört, führt der Orang-Utan ein geruhsames Leben. Hat er nach ausgiebiger Inspektion fast jedes einzelnen Blattes einen Baum als geeignet, weil nahrungsreich, befunden, baut er sich dort ein gut gepolstertes Schlafnest aus Zweigen und Blättern und zieht erst weiter, wenn die Nahrung zur Neige geht.

» Kösener Orang-Utan... 150,00 Euro

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Kösener Polarfuchs

Eine buchstäblich weiße Weste hat dagegen der Polarfuchs. Zumindest was das Winterfell angeht, denn er wechselt als einziger Wildhund die Farbe seines Pelzes den Jahreszeiten entsprechend. Im Sommer sind Kopf, Rücken, Schwanz und Beine nicht weiß, sondern braun, die Flanken und der Bauch sind hellbeige behaart – was dem Polarfuchs in der Tundra eine perfekte Tarnung gibt. Das Winterfell ist jedoch nicht nur weiß, sondern vor allem auch wärmend: Mit ihm kann der Polarfuchs Temperaturen von -80 °C überleben. Obgleich sein Fell deshalb im Pelzhandel lange Zeit begehrt war, sind die Bestände heute stabil, und der Polarfuchs gilt als nicht gefährdet. Sollte sich jedoch die globale Erwärmung wie von manchen befürchtet entwickeln, dürfte er zu den am stärksten bedrohten Tierarten zählen.

Höhe 21 cm, Länge 32 cm. Gewicht 140 g.

» Kösener Polarfuchs... 63,00 Euro

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Kösener Eichhörnchen groß

Den besten Leumund hat das Eichhörnchen nicht gerade. In der nordischen Mythologie erscheint es in Gestalt von Ratatöskr (= Bohrerzahn), das an der Weltesche Yggdrasil auf und ab läuft, um (meist gehässige) Botschaften zwischen dem Adler und dem Drachen Nidhögg zu überbringen. Vogelfreunde sehen in ihm zuvorderst den Nesträuber – der Autor eines englischen Buches aus den 1950er Jahren über vogelgerechte Gartengestaltung betitelte gar eines der Kapitel mit „Katzen, Eichhörnchen und andere Pestilenzien“. Dabei gibt es auch Positives zu vermelden: Eichhörnchen vergraben im Herbst Nahrungsvorräte für den Winter. Da sie sich nicht an alle dieser Verstecke erinnern, beginnen die vergessenen Vorräte im Frühjahr zu keimen, weshalb Eichhörnchen eine wichtige Rolle bei der Erneuerung des Waldes innehaben.

Höhe 23 cm, Länge 21 cm. Gewicht 170 g.

» Kösener Eichhörnchen groß... 56,00 Euro

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Kösener Kuh

Das Rind, insonderheit das weibliche, ist zweifellos das für den Menschen wichtigste domestizierte Tier. Es wird vom Menschen genutzt, seit er sich mit Ackerbau und Viehzucht beschäftigt, mithin seit 11.000 Jahren. Die Domestizierung des Wildrinds erfolgte zunächst seines Fleisches wegen, doch schätzte man bald auch Milch und Arbeitsleistung. Unter Einkreuzung verschiedener Wildarten züchtete der Mensch seither viele neue Rinderrassen, die schon lange das Bild unserer Kulturlandschaften prägen. Die Plüschkuh aus den Kösener Werkstätten gibt zwar keine Milch, hat aber so treuherzige Kuhaugen, daß sich daran ablesen läßt, wie realistisch diese Tiere gearbeitet sind.

Höhe 23 cm, Länge 38 cm. Gewicht 420 g.

» Kösener Kuh... 99,00 Euro

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