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Pfälzer Fruchtfeige


Bestellnummer:  73246

Preis:  30,00 €

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Verfügbarkeit
Lieferung in 4 Wochen (während der Pflanzsaison), jetzt bestellbar

Produktinformation

Reichtragende, süßschmeckende Sorte aus der Pfalz, wegen ihrer Robustheit bestens für den Hausgarten geeignet.

Frucht: Rotblaue Schale und rotes, süßes Fruchtfleisch. Trägt an günstigen Standorten sicher jedes Jahr. Diese Sorte ist zweimaltragend: Ende Juni reifen die im Vorjahr gebildeten Früchte; die diesjährigen Früchte reifen Ende September. Das volle Aroma haben gut ausgereifte, weiche Früchte.
Baum: Strauchartiger Wuchs bis etwa 4 m Höhe, große, glänzende, handförmig gefächerte Blätter. Selbstfruchtbar.
Ansprüche an Standort und Klima: Bevorzugt windgeschützte, sonnige und warme Lagen; kann am geschützten Standort auch in Norddeutschland angebaut werden. Hinsichtlich Winterfrösten ist die Feige nicht sehr empfindlich, vorübergehende Temperaturen bis -15 °C verträgt sie durchaus. Feigen sind sehr gut als Kübelpflanze geeignet.
Besondere Hinweise: Krankheiten und Schädlinge treten bei Feigen kaum auf. Bemerkenswert ist die Fruchtbildung: Während der Vegetationszeit werden gleichzeitig laufend neue Blüten und Früchte angelegt. Mit ihrem schönen Laub ist die Feige zudem eine ausgesprochen dekorative Pflanze.

Kräftige, zweijährige Pflanze, mit Wurzelballen. Höhe bei Lieferung 60–80 cm.

Lieferung: Die Gehölze werden zum Teil wurzelnackt, zum Teil im Topf geliefert. Die wurzelnackten Pflanzen werden ohne Erde in Kartons verpackt und die Wurzeln mit feuchtem Stroh vor dem Austrocknen geschützt. Die Pflanzen können nach der Lieferung bei kühlem Wetter noch einige Tage in der geöffneten Verpackung bleiben; besser ist es, sie in Erde einzuschlagen. Bitte beachten Sie, daß das empfindliche Feinwurzelwerk auf keinen Fall austrocknen darf. Jeder Lieferung liegt eine ausführliche Pflanzanleitung bei. Falls die Mengen unserer Baumschule nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.

Allgemeine Informationen

Feige (Ficus carica).

Der Feigenbaum gehört zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt; er ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, inzwischen aber auch in Deutschland und Südengland verbreitet.

Obstgehölze für die Frühjahrspflanzung.

Jede Regel hat ihre Ausnahme, so auch die, daß die beste Pflanzzeit für Obstgehölze der Herbst ist. Bei einigen Obstarten ist die Pflanzung im Frühjahr empfehlenswerter, da sie im Jungpflanzenstadium frostgefährdet sind. Daß sich diese Pflanzen generell nur für Weinbauklimagebiete eignen, ist dennoch ein Trugschluß: robuste Sorten erlauben den erfolgreichen Anbau dieser Obstarten in ganz Deutschland. Die erste Ernte ist etwa im zweiten Jahr nach der Pflanzung zu erwarten.

Alte Obstsorten und Wildobst.

Wir wissen: Nicht jede moderne Obstsorte ist schlechter als eine alte, und nicht jede alte Sorte ist per se gut. Wenn jedoch heute im Handelseinerlei die Qualität einer Sorte an Transport- und Lagerfähigkeit oder auch Einförmigkeit der Früchte gemessen wird, möchten wir lieber Kriterien wie Geschmack, Vielfalt und Eignung zur Selbstversorgung anwenden. Bei uns finden Sie ein Sortiment alter, wohlschmeckender und bewährter Obstsorten, teils echte Raritäten, aber auch früher weitverbreitete und Kennern durchaus bekannte Sorten.
Ebenfalls bieten wir eine Auswahl heimischer Wildobstarten an. Diese robusten, in der Regel recht anspruchslosen Bäume und Sträucher liefern vielfältig nutzbare Früchte für zum Teil ungewöhnliche Geschmackserlebnisse. Darüber hinaus sind sie Bienenweide und Vogelnährgehölz und – wegen der meist überreichen Blütenfülle im Frühjahr – von hohem Zierwert.

Von Hoch- und Halbstämmen und Buschbäumen – die Terminologie der Baumschule.

Alle Kultursorten von Obstbäumen entstehen durch das Aufpfropfen einer Sorte auf eine fremde Wurzel, die sogenannte Unterlage. Dieses Verfahren (die Veredelung) ist unumgänglich, da nur durch diese vegetative Vermehrung ein sortenechter Nachkomme gezogen werden kann. Die Veredelung erlaubt dem Baumschuler, neben der Sorte durch die Wahl der Unterlage auch die Wuchsform des Baumes festzulegen. Die Stammhöhe (also die Höhe zwischen dem Boden und dem untersten Kronenast) verändert sich zeitlebens nicht mehr, der Baum wächst nur noch an den Endknospen weiter.

Hochstamm.

Die ursprüngliche Wuchsform der meisten alten Kultursorten auf den Streuobstwiesen; aufgrund einer Stammhöhe von ca. 160–180 cm erlaubt sie eine zusätzliche Grünlandnutzung auf derselben Fläche (oder im Garten auch das Aufhängen einer Hängematte). Hochstämme sind ihrer majestätischen Größe wegen als Lebensraum von besonderem ökologischem Wert und in der Lage, Schatten zu spenden. Sie sind aber auch schwieriger zu pflegen und zu beernten als kleinere Baumformen und benötigen eine Fläche von 70–80 qm.

Halbstamm.

Der Halbstamm steht in Kronenbreite und Wuchs dem Hochstamm in nichts nach, jedoch ist sein Stamm nur 100–120 cm hoch, wodurch die Krone leichter zu erreichen ist. Durch Abschneiden der unteren Kronenäste kann ein Halbstamm über mehrere Jahre zu einem Hochstamm erzogen werden. Die Hoch- und Halbstämme liefern wir als kräftige, vier- bis fünfjährige Pflanzen. Die erste Ernte können Sie – richtige Pflege vorausgesetzt – etwa 5 Jahre nach der Pflanzung erwarten. Dies kann natürlich nur ein Anhaltspunkt sein; die erste Ernte kann, durch Sortenwahl oder Umwelteinflüsse bedingt, Jahre früher oder später eintreten.

Buschbaum.

Der Buschbaum bietet sich dann an, wenn der Platz im Garten knapp ist. Hier ist die Sorte auf eine schwachwachsende Unterlage veredelt, die Bäume mit einer Stammhöhe von ca. 50-70 cm werden nur etwa 3 m hoch und haben einen Platzbedarf von 12–16 qm. Zudem tragen sie schon nach wenigen Jahren; sie sind (mit einer Lebenserwartung von 15–20 Jahren) allerdings nicht so langlebig wie Hochstämme, die bei guter Pflege bis 50 (Äpfel und Quitten) oder 100 (Birnen) Jahre alt werden können.

Pflanzabstand Halb- und Hochstämme (Buschbäume).

Äpfel 6–8 m (3–4 m),
Birnen 5–7 m,
Süßkirschen 6–9 m,
Pflaumen 4–6 m,
Quitten 4–5 m (2–3 m).

Befruchtungsverhältnisse.

Einige der wichtigsten Obstarten (Äpfel, Birnen, Süßkirschen und andere) befruchten sich nicht selbst, d.h., sie benötigen zur Fruchtbildung einen guten Pollenspender in der Nachbarschaft (max. 200 m entfernt). Da die örtlichen Verhältnisse diesbezüglich oft schwer einschätzbar sind, kann es vorkommen, daß ein Obstbaum trotz Blüte keine Früchte trägt.

Anmerkung zur Standortwahl.

Viele Böden in Deutschland sind ohne bodenverbessernde Maßnahmen (Kalkung) zu sauer für anspruchsvolle Obstgehölze. Bitte erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei den örtlichen Gartenbauvereinen.

Das Manufactum Gartenjahr.

Das Manufactum-Gartenjahr - einjahreszeitlicher Arbeitskalender

Das „Manufactum Gartenjahr“ ist ein an der Praxis und am Jahreslauf orientiertes digitales Nachschlagewerk. Gärtnerisch Tätige finden darin Antworten auf alle Fragen der Gartenarbeit, ganz unabhängig davon, ob sie seit Jahren einen großen Gemüsegarten bewirtschaften oder in diesem Frühjahr zum ersten Mal auf dem eigenen Balkon Tomaten anbauen. Nach Gartentyp – Gemüsegarten, Obstgarten, Ziergarten, Balkon- und Zimmergarten – gegliedert werden Monat für Monat alle wichtigen Tätigkeiten als ein eigenes Thema in leicht verständlichen Anleitungen Schritt für Schritt beschrieben. Und im Laufe der Zeit wird die Sammlung von uns kontinuierlich erweitert und so zu einem umfassenden Kompendium ausgebaut. Das Manufactum Gartenjahr

Die Bewertung unserer Kunden – (2)

  • MMMMM 11.05.2012 anonym

    7 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    traurige Fruchtfeige

    Guten Tag, ich kann die Pflanze leider nicht empfehlen. Ich habe mich an die Anweisungen gehalten und den Baum auch im letzten Winter schön eingepackt . Trotzdem hat er den Winter nicht überlebt. Standort im sonnigen Kaiserslautern (Pfalz). Gruß ACH

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  • MMMMM 17.08.2008 anonym

    128 von 133 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Super !

    Die Feige trägt bereits im ersten Jahr, seitdem jedes Jahr ca. 60 Früchte. Zuckersüss :-) Absolut winterhart, Standort Nähe HH an der Elbe. Kaufen !

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    Kommentare zu dieser Bewertung lesen (1)

    • 21.03.2010 von Gertraud Mocharitsch-Meister

      winterhart??

      Da ich leider keine Klimatologin bin, kann ich die Klimazone von HH an der Elbe nicht eruieren! "Winterhart" heißt in jeder Region etwas anderes. Ich befinde mich in Klimazone 6b (Graz) - Ihre Ortsangabe könnte nach meiner Einschätzung irgenwo zwischen den Zonen 7a und 8b liegen. Ich würde mich generell bei der Bezeichnung "winterhart" über den Zusatz "bis Klimazone xy" freuen. (Bin auch erst durch Schaden "klug" geworden) mfg G.Mm

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