Wird von den reifen
Pfefferkörnern die
rote
Fruchtschale abgezogen,
erhält man
weißen Pfeffer, die mildeste Handelsform
des Gewürzes, denn die scharfschmeckende
Substanz Piperin ist vor
allem direkt unter der Fruchtschale gespeichert.
Das Ergebnis: feinerer
Geschmack
bei geringerer Schärfe.
100 g im Braunglas.
Periyar-Pfeffer. Unübertroffen.
Die Früchte der Pfefferpflanze werden
normalerweise im grünen, unreifen
Zustand geerntet und bis zur Schwarzfärbung
getrocknet. Eine feine Würzkraft
gewinnt Pfeffer aber erst dann,
wenn seine Körner exakt zum Zeitpunkt
der Reife geerntet werden.
Bei unserem
Pfeffer ist dies der Fall. Er kommt aus
der für ihr besonderes Klima berühmten
Gewürzregion Kerala in Südindien. Hier
wachsen die alten, mittlerweile vom
Aussterben bedrohten Pfeffersorten
Karimunda, Vellamunda und Thevanmunda.
Die ursprünglich im Dschungel
beheimateten Pfeffersorten werden von
Kleinbauern auf traditionelle Weise angebaut,
indem sie vereinzelt wieder in
den Urwald hineingepflanzt werden. Die
Erntemengen sind deshalb gering – das
Aroma dieses Pfeffers aber ist unbeschreiblich.
Durch seinen außerordentlich
hohen Anteil an ätherischen Ölen
(er beträgt 4,0%, ist also doppelt so
hoch wie bei handelsüblichem Pfeffer)
hat er ein besonders edles Aroma und
einen sehr feinen Geschmack.
Für unsern schwarzen wie weißen Pfeffer gilt:
Die Sorten stammen aus ökologischem
Anbau, sind rein und rückstandsfrei,
ohne Zusatz von Konservierungsstoffen
schonend solargetrocknet und vor Ort
verarbeitet.
Gewürze. Die Manufactum Selektion.
Der Gewürzhandel gliederte bis vor
wenigen Jahrzehnten seine kostbaren
Produkte sehr vielfältig nach Provenienz und Handelsklassen. Der Markt
wird heute von Großunternehmen beherrscht,
in den bunten Tüten herrscht
trostloses Einerlei. Wir machen wieder Unterschiede: originäre Provenienzen
und beste Qualitäten sowohl hinsichtlich
der eigentlichen Ware als auch hinsichtlich
Prüfung, Aufbereitung und sachgerechter Lagerung. Sie merken’s am
entscheidenden Mehr an Aromafeinheit
und Würzintensität.